Ihr liebt pompös ausgestattetes Abenteuer-Kino und seid vor allem immer dann besonders gerne mit an Bord, wenn es auf hoher See ans Eingemachte geht? Dann solltet ihr neben der populären „Fluch der Karibik“-Saga mit Johnny Depp, dem gigantischen Kassenflop „Die Piratenbraut“ und Kevin Costners größenwahnsinnigem Dystopie-Epos „Waterworld“ unbedingt auch „Master & Commander - Bis ans Ende der Welt“ von Peter Weir gesehen haben.
Dazu habt ihr aktuell auf DVD und Blu-ray* und auch bei Disney+* die Chance. Doch sowohl bei den Scheiben als auch bei der Streamingvariante handelt es sich in Wahrheit nur noch um Übergangslösungen – jedenfalls für all jene, die derart groß bebilderte Spektakel vorzugsweise auch in der imposantesten Version erleben wollen. Denn nachdem der Film vor einigen Monaten bereits seine streng limitierte (und längst vergriffene) UHD-Premiere im Steelbook* feierte, erscheint das Historien-Epos mit „Gladiator“-Star Russell Crowe am 5. Dezember 2025 endlich wieder auf 4K-Blu-ray:
Exklusiv bei Amazon sowie im hauseigenen Shop von Verleiher Leonine, der seit geraumer Zeit bekanntlich die hiesigen Heimkino-Auswertungen für Disney handhabt, wird es die Ultra-HD-Premiere des Films demnächst als limitierte Erstauflage im Steelbook geben. Vorbestellungen sind ab sofort möglich:
Das Set enthält den Film zusätzlich auch auf Blu-ray und ist mit Extras wie unter anderem nicht verwendeten Szenen ausgestattet. In Sachen Bildqualität dürft ihr euch vor allem auf ein nennenswertes Upgrade verglichen zu den bisherigen Veröffentlichungen auf DVD und Blu-ray freuen. Beim Ton liegt wie so oft lediglich das englische Original in Dolby Atmos vor – während die deutsche Synchro in klassischem Dolby Digital 5.1 erklingt. Zudem erscheint die handelsübliche 4K-Version mit einem anderen Cover als die Erstauflage, die so aussieht:
20th Century Studios
"Master And Commander": Abenteuer, Kriegsfilm & Charakterstudie in einem
Peter Weir erzählt die Geschichte des britischen Seefahrers Jack Aubrey (Russell Crowe), der im 19. Jahrhundert mit der Mission beauftragt wird, die „Acheron“ zu vernichten. Obwohl – oder gerade weil – das französische Schiff als unbezwingbar gilt, setzen er und seine Crew alles daran, es auf den Grund des Meeres zu versenken.
Das klingt soweit nach klassischem Abenteuer-Kino. Doch spätestens mit dem erzählerischen Fokus Weirs, den der „Truman Show“-Regisseur im Laufe seines Films legt, werden die Genre-Konventionen auf durchaus spannende Weise unterwandert. Während das Schlachtengetümmel auf hoher See auf der einen Seite zwar für immense Schauwerte sorgt, gerät der Konflikt mit dem Feind auf der anderen Seite nämlich zusehends in den Hintergrund.
Entgegen der Romantik klassischer Abenteuerfilme, stehen so am Ende der raue Seefahrer-Alltag und die persönlichen Konflikte und Intrigen, die das maritime Leben so mit sich bringen, im Zentrum. Das macht „Master And Commander“ am Ende nicht nur zu einem großartigen, sondern auch außergewöhnlichen Vertreter seiner Zunft. In der FILMSTARTS-Kritik gab es dafür seinerzeit 4,5 von 5 möglichen Sternen, im Alltime-Ranking der besten Abenteuerfilme der Kinogeschichte belegt der Film Platz 28:
Die besten Abenteuerfilme aller Zeiten2021 wurde übrigens ein Prequel zum Film angekündigt, um das es in den vergangenen Jahren jedoch wieder ziemlich still wurde. Anders sieht es da im Monsterverse, zu dem gerade erst eine Vorgeschichte angekündigt wurde:
Prequel für das Franchise mit Godzilla und King Kong: Das MonsterVerse wächst weiter*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung. Dieser Artikel basiert auf einem bereits auf FILMSTARTS erschienenen Beitrag.