Seine Karriere begann Antonio Banderas in den 1980er-Jahren mit mehreren Filmen des spanischen Meisterregisseurs Pedro Almodóvar – von „Labyrinth der Leidenschaften“ über „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ bis hin zu „Fessle mich!“. Zu Beginn der 1990er-Jahre spielte er schließlich im Musikfilm „Mambo Kings“ seine erste englischsprachige Rolle, bevor ihm mit Hits wie „Philadelphia“ oder „Interview mit einem Vampir“ endgültig der Sprung nach Hollywood gelang. 1998 wurde er schließlich zum Star seines eigenen Blockbusters: „Die Maske des Zorro“!
In den darauffolgenden Jahren und Jahrzehnten hat Banderas in zahlreichen erfolgreichen Filmen mitgespielt und mit ganz verschiedenen Stars gedreht. Eine Konstante blieb dabei seine künstlerische Partnerschaft mit Regisseur Almodóvar – und seine wiederkehrende Zusammenarbeit mit Schauspielerin und „Eternals“-Star Salma Hayek, mit der er u.a. für „Desperado“, „Frida“ oder „Killer's Bodyguard 2“ vor der Kamera stand.
Nach diesem Film lagen bei Antonio Banderas und Salma Hayek die Nerven blank
Die beiden sind dabei nicht nur Kolleg*innen, sondern auch eng miteinander befreundet – doch einmal war ihre Beziehung einer schweren Belastungsprobe ausgesetzt! Dazu kam es, als Banderas und Hayek im Rahmen der Promotion-Tour zum Animations-Hit „Der gestiefelte Kater“ (2011) – er sprach wie schon in den „Shrek“-Filmen die Titelfigur, sie die Katzendame Kitty Samtpfote – gemeinsam durch die Welt reisten. Laut eigenen Aussagen musste das Duo in gerade einmal elf Tagen ganze 739 Interviews geben – und bei diesem Pensum ist es kein Wunder, dass die Nerven irgendwann blank lagen.
In einem Interview erinnerte sich Banderas an diese Phase zurück – und wurde dabei äußerst ehrlich (via Far Out Magazine): „Wir reisten in neun Länder […] auf drei Kontinenten, nahmen an neun Premieren teil. Es war lustig, aber auch anstrengend. Interviews sind einfach seltsam. Im Grunde stellen [sie] dir immer wieder dieselbe Frage – und du gibst immer wieder dieselbe Antwort. Und wenn du Doppelinterviews machst – Salma und ich haben praktisch sämtliche Interviews zusammen gegeben –, wird es irgendwann merkwürdig.“
"Wir fingen an, uns regelrecht zu hassen"
Der heute 65-Jährige fährt fort: „Als wir in Rom ankamen, fingen wir an, uns regelrecht zu hassen. Und als wir schließlich in Sydney waren, wollten wir uns gegenseitig umbringen – weil wir irgendwann ganz genau wussten, was der andere antworten würde. Wir waren einfach völlig erschöpft.“
Es ist ziemlich nachvollziehbar, dass selbst die harmonischste Freundschaft darunter leidet, wenn man elf Tage lang aufeinanderhockt und immer und immer wieder dieselben Sätze vom jeweils anderen hört. Aber glücklicherweise konnten Banderas und Hayek ihre kurzzeitige gegenseitige Abneigung überwinden – und kamen bald wieder bestens miteinander klar. Davon zeugt auch die Tatsache, dass sie sich für „Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch“ elf Jahre später erneut zusammen ins Synchronstudio wagten.
Etwas ernster sind da schon George Clooneys negative Gefühle gegen einen ganz bestimmten Star-Regisseur. Um wen es geht, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel: