Mit den ersten beiden „Terminator“-Filmen, „Aliens“, „True Lies“ und „Titanic“ sowie dem bis heute sträflich unterschätzten „Abyss“ schuf James Cameron großes Kino für die Ewigkeit. Seit 2009 scheint sich der Kanadier allerdings voll und ganz seiner Pandora-Saga verschrieben zu haben: Nach „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ und „Avatar 2: The Way Of Water“ kommt am 17. Dezember endlich „Avatar 3: Fire And Ash“ in die Kinos. Und damit soll noch längst nicht Schluss sein. Für 2029 bzw. 2031 stehen auch schon „Avatar 4“ und „Avatar 5“ auf dem Plan.
Ob Cameron diese am Ende auch selbst inszenieren oder die Regie ähnlich wie auch schon bei „Alita: Battle Angel“ womöglich abgibt, bleibt abzuwarten. Der Filmemacher scheint sich da selbst noch gar nicht sicher zu sein. Mit seinen mittlerweile 71 Jahren hat der Blockbuster-Garant aktuell aber auch so genügend Projekte in der Pipeline, um sich bis zu seiner ohnehin längst verdienten Rente die Zeit zu vertreiben. In wenigen Monaten erscheint bereits sein Billie-Eilish-3D-Konzertfilm „Hit Me Hard And Soft“, abgesehen davon sicherte er sich kürzlich die Rechte an dem Fantasy-Beststeller „The Devils“ und recherchiert seit Jahren für seinen Atombombenfilm „Ghosts Of Hiroshima“. Gesellt sich nun ein weiterer, ganz besonderer Film dazu?
"Godzilla Minus One 2": James Cameron bietet seine Hilfe an
Im Zuge der Pressetour zu seinem neuen Film traf Cameron kürzlich auf Takashi Yamazaki. Der japanische Regisseur machte zuletzt mit „Godzilla Minus One“ von sich reden, der von vielen Fans (wie dem Verfasser dieses Artikels) als einer der besten Godzilla-Filme aller Zeiten sowie als eines der Prunkstücke des modernen Kaiju-Kinos gefeiert wird. Die Mischung aus Sci-Fi-Blockbuster, Kriegsdrama und Monster-Spektakel war ein gigantischer Erfolg an den Kinokassen, wurde mit dem Oscar für die besten visuellen Effekte ausgezeichnet und erhielt bereits Lobhuldigungen von Hollywood-Größen wie Christopher Nolan und Tom Cruise. Nun gesellt sich ein weiterer Meister aus der Traumfabrik dazu.
„Ich kann es kaum erwarten, ‚Godzilla Minus One 2‘ zu sehen“, ließ Cameron seinen Regie-Kollegen jetzt wissen. Und nicht nur das. Sollte Yamazaki feststellen, mit seinem Zeitplan mit dem für Ende 2026 angekündigten „Godzilla Minus Zero“ nicht ganz hinzukommen, könne Cameron doch aushelfen – und etwa die Second Unit übernehmen, so der „Avatar“-Macher. Das schlägt dieser in einem jetzt via X veröffentlichten Video vor:
Eine Regielegende wie ihn zu nutzen, um beispielsweise Panoramen oder andere Einstellungen ohne die Stars des Films zu drehen, wäre wahrlich außergewöhnlich. Doch selbst wenn Cameron bei seiner Aussage lächelt und diese am Ende vielleicht auch nicht ganz ernst meint: Er hätte am Ende wohl nichts dagegen, tatsächlich in der einen oder anderen Form an den Film mitgewirkt zu haben, sollte dieser auch nur annähernd den Hype des ersten Teils auslösen.
Ihr wollt bis dahin erst einmal den Vorgänger von der Watchlist streichen? Dazu habt ihr auf DVD und Blu-ray* sowie mit der 4K Deluxe Edition* die Möglichkeit – oder aber auf Netflix. Dort findet ihr wie auch im 4K-Rundum-sorglos-Paket neben der Kinofassung auch die Schwarz-Weiß-Version.
Ihr habt außerdem etwas für die Superhelden aus der japanischen Popkultur übrig? Dann solltet ihr unbedingt auch den neuesten Streich des „Shin Godzilla“-Regisseurs gesehen haben, den wir euch im nachfolgenden Artikel vorstellen:
Lässt "Superman" sowas von alt aussehen: Der beste Superhelden-Blockbuster des Jahres kommt diese Woche ins Heimkino – ENDLICH!*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.