An den Kinokassen hat Luc Besson längst seine magnetische Wirkung verloren, die er einst mit Filmen wie „Das fünfte Element“ bewiesen hat. Doch seine gefeierten Hits aus vergangenen Tagen sorgen immer noch zuverlässig dafür, dass Bessons Name über kurz oder lang bei vielen Filmfans für Neugier sorgt – und sei es halt, um seine neusten Arbeiten im Heimkino nachzuholen.
Nun bietet sich wieder die Gelegenheit, eine auf der großen Leinwand wenig beachtete Besson-Regiearbeit abzuhaken (oder erneut zu schauen, solltet ihr sie schon im Kino gesehen und gemocht haben). Und die hat immerhin einen zweifachen Oscar-Preisträger zu bieten: Ab sofort ist „Dracula - Die Auferstehung“ mit Christoph Waltz auf DVD, Blu-ray und 4K-Disc erhältlich!
Als Bonusmaterial bieten alle drei haptischen Veröffentlichungen Featurettes, ein Interview mit Luc Besson und B-Roll, also Aufnahmen von den Dreharbeiten. Als nicht-physische Alternative ohne Extras gibt es die Möglichkeit, „Dracula - Die Auferstehung“ unter anderem bei Prime Video* als VoD zu beziehen.
Darum geht es in "Dracula - Die Auferstehung"
Das 15. Jahrhundert: Der transsilvanische Prinz Vladimir II., seines Zeichens Graf von Drācul (Caleb Landry Jones), bricht nach dem Tod seiner geliebten Frau Elisabeta (Zoë Bleu) mit der Kirche, verflucht Gott und tötet in seinem Zorn einen Priester. Dafür wird er mit dem grausamen Fluch der Unsterblichkeit bestraft. Fortan wandert er als Dracula durch die Zeiten – blutsaugend und ungeliebt.
Doch als er im London des 19. Jahrhunderts einer Frau begegnet, deren Antlitz Erinnerungen an Elisabeta weckt, folgt er ihr und versucht, ein Kennenlernen zu forcieren. Doch ein geistlicher Vampirjäger (Christoph Waltz) ist dem Vampir auf den Fersen...
Waltz dreht auf
Bei einem Budget von geschätzt 52 Millionen Dollar nahm „Dracula - Die Auferstehung“ weltweit etwas weniger als 34 Millionen Dollar ein. Somit musste Regisseur und Drehbuchautor Besson einen weiteren wirtschaftlichen Rückschlag hinnehmen. Bei der schreibenden Zunft sorgte die Horror-Romanze derweil alles in allem für Schulterzucken: Die Aggregatorseite Rotten Tomatoes zählt 54 Prozent der Kritiken als positiv – ein durchwachsenes Ergebnis.
Gemeinhin kommen vor allem Jones' Darbietung in der Titelrolle und die Filmmusik von „Beetlejuice“-Komponist Danny Elfman sehr gut an, während der schwankende Tonfall der Handlung kritisch beäugt wird. FILMSTARTS-Autor Pavao Vlajcic wiederum vergab an „Dracula – Die Auferstehung“ gute 3,5/5 Sterne und nahm zwar am unfokussierten Skript Anstoß, sah die Tonalität dagegen sogar als Pluspunkt.
So heißt es in seinem Fazit: „Was ihm dabei an erzählerischer Stringenz fehlt, macht er mit Lust am Camp, inszenatorischer Energie und grenzenlosem Wahnwitz wett.“ Dem internationalen Lob für Jones schließt sich Vlajcic indes nicht an. Dafür findet er großen Gefallen an der Leistung des „Inglourious Basterds“-Szenendiebs Waltz: „Die Love Interests bleiben blass. Christoph Waltz als Priester und Van-Helsing-Stand-in allerdings kann in einer seiner besten Rollen seit einiger Zeit überzeugen.“
Ein umjubelter Horror-Hit, der ein ganzes Franchise begründet hat und außerdem vielfach kopiert wurde, kehrte diese Woche übrigens als limitierte 4K-Edition ins Heimkino zurück. Mehr dazu erfahrt ihr hier:
Dieser Horror-Hit hat eine ganze Generation geprägt: Jetzt kehrt der Slasher-Meilenstein ins Heimkino zurück*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.