Heftige Jump-Scares, dämonische Wesen und eine beklemmende Atmosphäre: Das alles verspricht der von Felipe Vargas inszenierte Horror-Schocker „Rosario“ von 2025 schon im (ziemlich gruseligen) Trailer. In seinem Spielfilm-Debüt schickt der Kolumbianer eine Frau in den schlimmsten Höllentrip ihres Lebens – indem er sie eine unheilvolle Nacht mit der Leiche ihrer Großmutter verbringen lässt!
Vargas sorgte bislang vor allem mit Sci-Fi- und Horror-Kurzfilmen für Aufmerksamkeit. Mit Erfolg: Der Südamerikaner erhielt auf einschlägigen Genre-Festivals schon diverse Filmpreise. Sein erster Langfilm lief im vergangenen Jahr bei uns zwar nicht im Kino, „Rosario“ entwickelte sich nach der Veröffentlichung auf DVD und Blu-ray im Herbst allerdings zu einem echten Nischen-Geheimtipp für Genre-Fans. Zudem überzeugte er etliche Kritiker, das beweisen gute 70 Prozent positive Besprechungen auf der Kritiken-Sammelseite Rotten Tomatoes.
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Das Thema des Films weckt sofort Erinnerungen an Horror-Trips wie „The Autopsy Of Jane Doe“ und „The Vigil“, in dem die Hauptfiguren ebenfalls mit (besessenen) Leichen die Nacht verbringen „dürfen“. Gefangen mit einer/m Toten – das war vor allem in den ausgehenden 10er-Jahren ein ziemlich beliebtes Sujet im Horrorfilm. Vargas greift es in „Rosario“ nun genüsslich auf.
Allein mit der (toten) Oma: Das ist "Rosario"
Der Film erzählt von der erfolgreichen Börsenmaklerin Rosaria (Emeraude Toubia), die die Nacht an der Seite ihrer gestorbenen Großmutter Griselda verbringen muss. Allein mit einer Verstorbenen in einer fremden, unheimlichen Wohnung, während draußen ein Schneesturm tobt – für Rosario bittere Realität. Beim Durchsehen der Hinterlassenschaften stößt sie unerwartet auf eine geheimnisvolle Kammer mit okkulten Artefakten, hinter denen ein grausames Geheimnis steht. Und es kommt noch schlimmer: Während die immer ängstlicher werdende Rosario auf den Krankenwagen wartet, übernimmt eine übernatürliche Kraft Besitz von Griseldas Körper. Mit todbringenden Konsequenzen.
Für seinen ersten Langfilm durfte Vargas gleich mit einigen etablierten, namhaften Schauspielern zusammenarbeiten. Darsteller, die vor allem Horror- und Fantasy-Fans bestens kennen dürften. Da wäre zum einen Hauptdarstellerin Emeraude Toubia. Die 37-jährige Kanadierin feierte ihren Durchbruch 2016 mit der Fantasy- und Sci-Fi-Serie „Shadowhunters“, die auf der Romanreihe „Chroniken der Unterwelt“ basiert.
Der prominenteste „Rosario“-Mime ist aber wohl David Dastmalchian, der als ominöser Nachbar der Großmutter auftritt. Der 48-Jährige mit den markanten Gesichtszügen hat in einigen Marvel- und DC-Produktionen („Ant Man“, „The Suicide Squad“) mitgespielt – und ist gerade im Horror-Bereich besonders gefragt. Eine kleine Auswahl der Grusel-Filme der letzten Jahre, in denen Dastmalchian zu sehen war: „Late Night With The Devil“, „The Boogeyman“ und „Die letzte Fahrt der Demeter“.
Der Cast wird u. a. ergänzt von „The Wire“-Star Paul Ben-Victor, José Zúñiga („Constantine“, „Narcos: Mexico“), Guillermo García („Mayans M.C.“) und Diana Lein, die in der legendären Horror-Serie „Fear The Walking Dead“ zu sehen war. Das Drehbuch stammt von Alan Trezza, der zuvor das Skript zur abgedrehten Heavy-Metal-Horror-Komödie „We Summon The Darkness“ schrieb.
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