Streaming-Tipp: Ein zeitloser Fantasy-Klassiker, der auch nach mehr als 40 Jahren noch blendend unterhält!
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Ohne Zack Snyder und die "Fast & Furious"-Reihe wäre das moderne Blockbusterkino nicht nur leiser, sondern auch weitaus weniger zärtlich.

„Ghostbusters – Die Geisterjäger“ ist einer der größten Klassiker des 1980er-Jahre-Kinos – und auch heute funktioniert die Fantasy-Komödie auf ganzer Linie! Ihr habt den Film bislang noch nicht gesehen? Heute Abend könnt ihr ihn nachholen.

Wenn man heute über die großen filmischen Meilensteine der Populärkultur spricht, drängt sich unweigerlich der Eindruck auf, dass ein erstaunlich großer Teil dieser Werke in den 1980er-Jahren entstanden ist. Man muss sich nur vor Augen führen, dass in diesem Jahrzehnt Filme wie „Zurück in die Zukunft“, „E.T. – Der Außerirdische“, „Das Imperium schlägt zurück“, „Jäger des verlorenen Schatzes“, „Terminator“ oder „Dirty Dancing“ erschienen sind. Kaum zu glauben, welche kreative Wucht dieses Jahrzehnt hervorgebracht hat!

Doch damit noch nicht genug, denn 1984 kam mit „Ghostbusters – Die Geisterjäger“ ein weiterer Meilenstein der Popkultur in die Kinos, der damals wie heute von Millionen Menschen geliebt wird. Ihr habt die launige Fantasy-Komödie bislang noch nicht gesehen? Dann könnt ihr sie aktuell gegen einen kleinen Aufpreis bei Amazon Prime Video nachholen – und das lohnt sich wirklich!

Darum geht's in "Ghostbusters"

Die Parapsychologen Dr. Peter Venkman (Bill Murray), Dr. Ray Stantz (Dan Aykroyd) und Dr. Egon Spengler (Harold Ramis) verlieren ihre Anstellung an der Universität und fassen daraufhin einen ebenso wagemutigen wie ungewöhnlichen Entschluss: Mitten in New York gründen sie das Unternehmen „Ghostbusters“ und bieten ihre Dienste als professionelle Geisterjäger an. Zunächst werden sie belächelt, doch als sich die paranormalen Vorfälle in der Stadt häufen, wächst das öffentliche Interesse rasant. Ausgestattet mit selbst entwickelten Hightech-Geräten wie Protonenpacks und Geisterfallen nehmen sie es mit einer immer größeren Zahl übernatürlicher Erscheinungen auf und avancieren zu lokalen Berühmtheiten.

Parallel dazu erlebt die Musikerin Dana Barrett (Sigourney Weaver) in ihrem Apartmenthaus zunehmend unheimliche Ereignisse, die in direktem Zusammenhang mit einer alten sumerischen Gottheit namens Gozer zu stehen scheinen. Ein besessener Nachbar (Rick Moranis), verstörende Visionen und eine stetig ansteigende paranormale Aktivität deuten auf eine drohende Katastrophe hin. Die Ghostbusters erkennen schließlich, dass das Gebäude als Portal für Gozers Rückkehr dient – und damit ganz New York in größter Gefahr schwebt.

Eine Kino-Revolution!

„Ghostbusters“ markiert gewissermaßen eine Zäsur in der damaligen Kinolandschaft. Der von Ivan Reitman („Kindergarten Cop“) inszenierte Film verband auf bis dahin einzigartige Weise spektakuläres Blockbuster-Kino mit pointiertem, erwachsenem Witz. Gerade dieser Humor ist es, der „Ghostbusters“ bis heute so legendär macht.

Mit Dan Aykroyd und Bill Murray standen zwei der größten „Saturday Night Live“-Stars jener Zeit vor der Kamera, während Harold Ramis sein komödiantisches Gespür zuvor in der Sketch-Comedy „Second City Television“ geschärft hatte – einer Talentschmiede, in der Spontaneität und Schlagfertigkeit essenziell waren. Genau dieser trockene, sarkastische Improvisationshumor prägt „Ghostbusters“ und wirkt selbst Jahrzehnte später erstaunlich frisch und unverkrampft. Man versteht sofort, warum dieser Film generationenübergreifend funktioniert.

Besonders spaßig ist dabei der Ansatz, den Kampf gegen das Übernatürliche immer wieder mit den Niederungen bürokratischer Hürden zu konfrontieren. Gleichzeitig ist aber auch „Ghostbusters“ ein hochbudgetierter Blockbuster: Rund 30 Millionen US-Dollar Produktionskosten waren für die 1980er-Jahre enorm und spiegeln sich in den eindrucksvollen Schauwerten wider. Unvergessen bleibt natürlich der gigantische Marshmallow-Mann, doch darüber hinaus besticht der Film durch aufwendige Matte Paintings, charmante Animatronics und eine kreative visuelle Gestaltung, die bis heute ihren ganz eigenen Charme versprüht.

Dass „Ghostbusters“ längst Kultstatus erreicht hat und heute als Klassiker gefeiert wird, versteht sich beinahe von selbst. Aber auch der kommerzielle Erfolg gab dem Film schon damals recht: Weltweit spielte er fast 300 Millionen US-Dollar ein. Inflationsbereinigt entspräche das heute weit über 900 Millionen US-Dollar – ein absoluter Mega-Hit. Hinzu kommt, dass das Franchise in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich ausgebaut wurde, mit mehreren Fortsetzungen, Serien und Comics. Fest steht: „Ghostbusters“ sollte man unbedingt gesehen haben.

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