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    Deutscher Filmpreis 2018: Noch 28 Filme im Rennen um den hochdotierten deutschen Oscar
    Von Christoph Petersen — 09.01.2018 um 09:25

    Die erste Runde im Rennen um den deutschen Filmpreis 2018 ist abgeschlossen. Für die Filmemacher geht es dabei nicht nur um das Prestige, sondern auch um hohe Preisgelder.

    Warner Bros.

    Der Vergleich mit den Oscars liegt vor allem deshalb nahe, weil beim (staatlich geförderten) Deutschen Filmpreis ebenfalls die Filmschaffenden selbst die Nominierten und Gewinner bestimmen – insgesamt sind etwa 1.800 Mitglieder der Deutschen Filmakademie wahlberechtigt. Aber wo es bei den Academy Awards ausschließlich „um die Ehre“ geht, fließen beim Deutschen Filmpreis zusätzlich auch hohe Preisgelder direkt an die Nominierten und Gewinner: Schon eine Nominierung als Bester Film bringt 250.000 Euro, der Sieg sogar 500.000 Euro (für Kinderfilme gibt’s die Hälfte).

    Ein weiterer Unterschied zu den Oscars besteht darin, dass die Oscar-Wähler aus allen Filmen, die bestimmte formale Kriterien erfüllen, direkt die Nominierten wählen. Beim Deutschen Filmpreis gibt es hingegen zunächst noch Vorkommissionen (besten aus Mitgliedern der Akademie und Bundestagsabgeordneten), die erst einmal eine gewisse Anzahl von Spielfilmen und Kinderfilmen festlegen, die überhaupt nominiert werden dürfen (es dürfen maximal 40% der eingereichten Filme von den Kommissionen in die nächste Runde durchgewunken werden). Das ist nun geschehen.

    Das sind die 28 von der Vorauswahlkommission ausgewählten Spielfilme:

    3 Tage in Quiberon“ „Aus dem Nichts“ (Foto oben) „Axolotl Overkill“ „Back For Good“ „Casting“ „Der Einsiedler“ „Es war einmal Indianerland“ „Fikkefuchs“ „Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?“ „Grießnockerlaffäre“ „Der Hauptmann“ „Helle Nächte“ „Herrliche Zeiten“ „In den Gängen“ „Lux - Krieger des Lichts“ „Magical Mystery - oder: die Rückkehr des Karl Schmidt“ „Manifesto“ „Der Mann aus dem Eis“ „Meine glückliche Familie“ „Nur Gott kann mich richten“ „Das schweigende Klassenzimmer“ „Steig. Nicht. Aus!“ „Teheran Tabu“ „The Happy Prince“ „Die Vierhändige“ „Western“ „Zwei Herren im Anzug“ „Zwei im falschen Film

    Und das sind die sieben Kinderfilme, die sich noch Hoffnungen auf eine Auszeichnung machen dürfen:

    Amelie rennt“ „Die Häschenschule - Jagd nach dem goldenen Ei“ „Die kleine Hexe“ „Königin von Niendorf“ „Ostwind - Aufbruch nach Ora“ „Rock My Heart“ „Überflieger: Kleine Vögel, großes Geklapper

    Als nächstes können die Mitglieder der Akademie die vorgeschlagenen Filme bis Anfang März 2018 sichten und dann die Nominierten wählen. Die Nominierungen werden am 14. März 2018 bekanntgegeben, die Gala-Verleihung findet dann am 27. April statt.

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