In den 1970er-Jahren mischte Francis Ford Coppola das amerikanische Kino gehörig auf. Mit Meisterwerken wie „Der Pate“ und „Apocalypse Now“ prägte er nicht nur das Hollywood der damaligen Zeit, sondern beeinflusste auch nachhaltig die internationale Filmlandschaft. Sein filmisches Schaffen wirft bis heute lange Schatten – und auch in den 1980er-Jahren sollte Coppola weiterhin für Aufsehen sorgen. In diese bemerkenswerte Phase seiner Karriere fällt auch die Verfilmung des Jugendromans „Die Outsider – Rebellen ohne Grund“, die 1983 in die Kinos kam.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch der Autorin Susan Eloise Hinton* und erzählt die Geschichte zweier rivalisierender Jugendbanden in den 1960er-Jahren: den „Greasers“, Jugendlichen aus der Unterschicht, und den „Socs“, wohlhabenden, aber gelangweilten Teenagern aus gutem Hause. Als die beiden Greasers Ponyboy Curtis (C. Thomas Howell) und Johnny Cade (Ralph Macchio) die rothaarige Cherry Valance (Diane Lane) kennenlernen, nehmen die Ereignisse eine dramatische Wendung. Der ebenfalls an Cherry interessierte Soc Bob Sheldon (Leif Garrett) fühlt sich herausgefordert – mit tragischen Konsequenzen.
„Die Outsider“ entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem echten Kultfilm. Zum Cast gehörten nicht nur die bereits erwähnten Darsteller*innen, sondern unter anderem auch Rob Lowe und Tom Cruise. Damals ereignete sich zwischen den beiden damaligen Nachwuchsdarstellern ein Vorfall, der auch mehr als 40 Jahre später noch nicht vergessen ist.
"Tom ist wie eine Bestie"
In einem Interview bei der Rich Eisen Show wurde Rob Lowe nach seiner besten Erinnerung an Tom Cruise gefragt – und erzählte von einem fast schon filmreifen Moment hinter den Kulissen. Beide waren damals 18 Jahre alt, voller Energie und jugendlicher Kampfeslust. Während sie im Hotelflur, in dem sie während der Dreharbeiten untergebracht waren, herumalberten, kam es zu einem spontanen Boxkampf.
„Tom ist so wettkampforientiert, dass wir im Hotelflur geboxt haben. Zu viel Testosteron“, erzählte Lowe. „Wir trugen Helme und Zahnspangen, aber wir haben ernsthaft trainiert.“ Besonders Cruise sei extrem motiviert gewesen: „Tom ist wie eine Bestie. Ich habe ihn einmal richtig gut getroffen – glasklar. Und das nächste, was ich weiß, ist, dass ich am Boden liege und wieder zu mir komme. Er hat mich komplett ausgeknockt.“
Lowe scheint Cruise das allerdings überhaupt nicht übel genommen zu haben, sondern zeigte sich eher beeindruckt. Und wer sonst kann schon solch eine Anekdote über sein Filmdebüt erzählen. Für Rob Lowe war es nämlich seine erste Rolle überhaupt, Cruise hingegen sollte sein weltweiter Durchbruch erst drei Jahre später mit „Top Gun“ gelingen. Welcher Superstar auch gerne in dem Flugzeug-Actioner mitgespielt hätte, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
Ein ähnlicher Artikel ist zuvor bereits auf unserer spanischen Schwesternseite Sensacine.com erschienen.
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