Paul Thomas Anderson („The Master“) gilt längst als einer der größten Regisseure unserer Zeit – und mit „One Battle After Another“ untermauert er diesen Ruf einmal mehr. Die 160 Minuten lange, wilde Mischung aus Action-Spektakel, Polit-Thriller und emotionalem Drama hat uns schlicht umgehauen: In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es die Höchstwertung von 5 Sternen!
Besonders bemerkenswert: Anderson betritt mit „One Battle After Another“ in vielerlei Hinsicht Neuland, allen voran in Sachen Action. Was der „Boogie Nights“-Regisseur hier an spektakulären Stunts und waghalsigen Verfolgungsjagden auffährt, spielt klar auf Blockbuster-Niveau – vor allem im letzten Drittel.
Paul Thomas Anderson verrät seine Vorbilder
Im Gespräch mit Björn Becher von FILMSTARTS verriet Anderson, dass er schon seit Jahren davon träumte, endlich eine Auto-Verfolgungsjagd zu inszenieren. Und er benannte auch gleich die Werke, die ihn dabei am stärksten geprägt haben: „‚Fluchtpunkt San Francisco‘ ist einer meiner Favoriten – und hat als Wüstenfilm mit großartigen Verfolgungsjagden natürlich einige Parallelen“, so Anderson.
Doch bei diesem einen Titel blieb es nicht. Im exklusiven FILMSTARTS-Interview nannte der Meisterregisseur gleich eine ganze Reihe von Klassikern, die als Inspirationsquelle dienten:
„‚French Connection‘ muss ich natürlich erwähnen, aber man kann auch nicht über Verfolgungsjagden reden, ohne Steven Spielbergs ‚Duell‘ und ‚Sugarland Express‘, aber auch ‚Mad Max‘ sowie ‚Mad Max II – Der Vollstrecker‘ und ‚Midnight Run‘ zu nennen. Dazu kommen ‚Auf dem Highway ist die Hölle los‘ und ‚Ein ausgekochtes Schlitzohr‘ – das sind Filme, die ich als Kind unzählige Male gesehen habe und bis heute liebe.“
Und das Beste: Mein Kollege Björn Becher konnte nicht nur mit Paul Thomas Anderson sprechen, sondern auch Interviews mit Leonardo DiCaprio und Benicio Del Toro führen:
"Er baut ein eigenes Universum": Leonardo DiCaprio verrät uns, was das Meisterwerk "One Battle After Another" so besonders macht