Diese Auto-Action-Klassiker müsst ihr nach "One Battle After Another" sehen: Paul Thomas Anderson verrät seine Vorbilder
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Mit „One Battle After Another“ läuft der vielleicht beste Film des Jahres seit Donnerstag in den deutschen Kinos. Paul Thomas Anderson hat kürzlich verraten, welche Klassiker die grandiose Auto-Action in seinem Film entscheidend inspiriert haben.

Paul Thomas Anderson („The Master“) gilt längst als einer der größten Regisseure unserer Zeit – und mit „One Battle After Another“ untermauert er diesen Ruf einmal mehr. Die 160 Minuten lange, wilde Mischung aus Action-Spektakel, Polit-Thriller und emotionalem Drama hat uns schlicht umgehauen: In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es die Höchstwertung von 5 Sternen!

Besonders bemerkenswert: Anderson betritt mit „One Battle After Another“ in vielerlei Hinsicht Neuland, allen voran in Sachen Action. Was der „Boogie Nights“-Regisseur hier an spektakulären Stunts und waghalsigen Verfolgungsjagden auffährt, spielt klar auf Blockbuster-Niveau – vor allem im letzten Drittel.

One Battle After Another
One Battle After Another
Starttermin 25. September 2025 | 2 Std. 42 Min.
Von Paul Thomas Anderson
Mit Leonardo DiCaprio, Sean Penn, Chase Infiniti
User-Wertung
3,8
Filmstarts
5,0
Vorführungen (229)

Paul Thomas Anderson verrät seine Vorbilder

Im Gespräch mit Björn Becher von FILMSTARTS verriet Anderson, dass er schon seit Jahren davon träumte, endlich eine Auto-Verfolgungsjagd zu inszenieren. Und er benannte auch gleich die Werke, die ihn dabei am stärksten geprägt haben: „‚Fluchtpunkt San Francisco‘ ist einer meiner Favoriten – und hat als Wüstenfilm mit großartigen Verfolgungsjagden natürlich einige Parallelen“, so Anderson.

Doch bei diesem einen Titel blieb es nicht. Im exklusiven FILMSTARTS-Interview nannte der Meisterregisseur gleich eine ganze Reihe von Klassikern, die als Inspirationsquelle dienten:

„‚French Connection‘ muss ich natürlich erwähnen, aber man kann auch nicht über Verfolgungsjagden reden, ohne Steven Spielbergs ‚Duell‘ und ‚Sugarland Express‘, aber auch ‚Mad Max‘ sowie ‚Mad Max II – Der Vollstrecker‘ und ‚Midnight Run‘ zu nennen. Dazu kommen ‚Auf dem Highway ist die Hölle los‘ und ‚Ein ausgekochtes Schlitzohr‘ – das sind Filme, die ich als Kind unzählige Male gesehen habe und bis heute liebe.“

Und das Beste: Mein Kollege Björn Becher konnte nicht nur mit Paul Thomas Anderson sprechen, sondern auch Interviews mit Leonardo DiCaprio und Benicio Del Toro führen:

"Er baut ein eigenes Universum": Leonardo DiCaprio verrät uns, was das Meisterwerk "One Battle After Another" so besonders macht
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