"So etwas habt ihr noch nie gesehen": Von Stephen King gefeierter Horrorfilm jetzt neu im Streaming-Abo
Sidney Schering
Sidney Schering
-Freier Autor und Kritiker
Schon in der Grundschule las er Kino-Sachbücher und baute sich parallel dazu eine Film-Sammlung auf. Klar, dass er irgendwann hier landen musste.

Wenn tödliche Unfälle wie bei „Final Destination“ auf Stephen King treffen: Der Horror-Hit „The Monkey“ von „Longlegs“-Regisseur Osgood Perkins ist ab sofort beim Sky-Streamingservice WOW verfügbar!

Nur wenige Monate nach dem bedächtig erzählten Serienkiller-Psychothriller „Longlegs“, der eine Prise schwarzen Humor in schaurige Bilder und okkulte Elemente gepackt hat, leistete sich Regisseur Osgood Perkins einen Stilwechsel: Mit „The Monkey“ inszenierte er einen deutlich intensiver auf schwarzen Humor sowie auf blutigen Slapstick bauenden Horrorspaß.

Als Vorlage diente eine Kurzgeschichte des legendären Horrorautors Stephen King, der von Perkins' Adaption richtig angetan war. Er bezeichnete den Film als „absolut wahnsinnig“ und proklamierte auf Social Media lobend: „So etwas wie ‚The Monkey‘ habt ihr noch nie gesehen.“ Falls ihr nun Lust habt, den Film nachzuholen oder gar erneut zu erleben, ist das denkbar leicht: Ab sofort ist „The Monkey“ beim Sky-Streamingservice WOW abrufbar!

Außerdem ist der Film auf DVD, Blu-ray und als 4K-Edition* erschienen und auf diversen Plattformen als VOD verfügbar, darunter bei Prime Video*.

Das ist "The Monkey"

1999: Wann immer ihr trommelnder Spielzeugaffe seine Stäbe schwingt, kommt es im Umfeld der Zwillingsbrüder Hal und Bill zu abstrusen Unfällen mit tödlichen Konsequenzen. Um weitere Katastrophen zu verhindern, schmeißen die beiden ihn letztlich weg. Viele Jahre später ereignen sich einmal mehr haufenweise rätselhafte Tode. Also müssen sich die in der Zwischenzeit zerstrittenen, erwachsen gewordenen Zwillinge zusammenraufen, um den wortwörtlich verfluchten Affen aufzuspüren und endgültig aus dem Verkehr zu ziehen...

Nicht nur Stephen King war Feuer und Flamme: Bei einem auf zehn bis elf Millionen Dollar geschätzten Budget generierte „The Monkey“ weltweit mehr als das Sechsfache seiner Kosten an den Kinokassen. Also war ganz offensichtlich auch das zahlende Publikum größtenteils von dem Horrorfilm angetan, in dem „The White Lotus“-Star Theo James die Hauptrolle der zerstrittenen Zwillinge spielt.

Doch es gab auch kritischere Stimmen über die King-Adaption, die unter anderem auch auf „She-Hulk“-Hauptdarstellerin Tatiana Maslany, „Schitt's Creek“-Mimin Sarah Levy, „Severance“-Star Adam Scott und Elijah Wood setzt. So urteilte FILMSTARTS-Autor und Stephen-King-Fan Pascal Reis: „Beim Aufblasen der gleichnamigen Kurzgeschichte von Stephen King hat sich Regisseur Oz Perkins leider ein Stück weit verrannt.“

Zwar lobt Reis, dass einige der „sadistischen Splatter-Einlagen“ derbe geraten seien, dennoch wäre der Film „einfach nicht enthemmt genug, um Gorehounds rundum glücklich zu machen“. Und die Mischung aus Humor einerseits und dem Charakterdrama andererseits, mit dem Perkins Ängste zu schüren versucht, sei nicht ausgewogen.

Wenn ihr euch „The Monkey“ dennoch zu Gemüte führt und euch danach fragt, wie nah der Film denn nun an seiner Vorlage ist, findet ihr übrigens in unserem folgenden Artikel zügig Rat:

"The Monkey" im Kino: So stark unterschiedet sich das Ende des Horrorfilms von der Stephen-King-Vorlage

*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren