Für viele Fans der „Hellboy“-Reihe ist Ron Perlman noch immer die absolute Idealbesetzung für den gehörnten Comic-Antihelden. Ein Wiedersehen mit ihm als Big Red ist dennoch ziemlich unwahrscheinlich. Auch wenn „Hellboy“ und „Hellboy 2: Die goldene Armee“ von vielen Genre-Liebhaber*innen kultisch verehrt werden, ist klar, dass Regisseur Guillermo del Toro („Frankenstein“) inzwischen weitergezogen ist – und sich anderen Projekten widmet. Zudem ist Ron Perlman mit seinen 75 Jahren sicher nicht mehr der richtige Kandidat für einen flotten Fantasy-Actioner. Kein Wunder also, dass die Rolle 2019 für den Reboot „Hellboy - Call Of Darkness“ mit „Stranger Things“-Star David Harbour neu besetzt wurde.
Doch diese Adaption kam weder bei den Fans noch bei der Kritik gut an – und so folgt jetzt mit „Hellboy: The Crooked Man“ die nächste Neuauflage. Dieses Mal darf sich Jack Kesy („The Strain“) als teuflischer Held versuchen. Wer sich das neuste „Hellboy“-Abenteuer ins Heimkino holen möchte, bekommt ab dem 23. Oktober 2025 die Möglichkeit dazu, dann nämlich erscheint der Actioner auf DVD* und Blu-ray*. Zudem wird am 27. November auch eine limitierte 4K-Fassung veröffentlicht, die ihr bereits jetzt bei Online-Händlern wie Amazon vorbestellen könnt:
Wer es gar nicht mehr aushalten kann und auf psychische Medien pfeift, der kann den Film übrigens bereits jetzt gegen eine Gebühr im Stream kaufen:
Und darum geht es in "Hellboy: The Crooked Man"
1959: Hellboy (Jack Kesy) und seine noch unerfahrene B.P.R.D.-Partnerin Bobbie Jo Song (Adeline Rudolph) werden damit beauftragt, ein mysteriöses Wesen zu fangen, das in einen geheimnisvollen Wald in den Appalachen entkommen ist. Bei ihrer Suche nach der Kreatur stoßen sie auf die Bewohner*innen eines abgelegenen Dorfes, das immer wieder von Hexen bedroht wird. Doch die wahre Gefahr lauert in Gestalt des Dämons Jeremiah Witkins (Martin Bassindale), eines fast 200 Jahre alten Mannes, der als „The Crooked Man“ bekannt ist – und der weitere Seelen fordert, um Erlösung zu finden...
„Crank“-Regisseur Brian Taylor hat mit „Hellboy: The Crooked Man“ endlich ein Versprechen eingelöst, auf das die Fans bereits seit dem ersten Teil warten: echter Horror in einem „Hellboy“-Film. Denn während die Comics ein Gemisch aus modernen Pulp-Anleihen und klassischer Folklore sind, bei denen zwar ordentlich die Post abgehen kann, die sich aber insbesondere über ihre Horror-Atmosphäre definieren, kam insbesondere diese in den bisherigen Verfilmungen zu kurz.
Leider hat es in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik trotzdem nur zu schwachen 1,5 von 5 möglichen Sternen gereicht. Aber natürlich ist es immer am besten, sich selbst ein Bild zu machen. Wer sich den Trailer noch einmal in der englischen Originalfassung anschauen möchte, wird hier fündig: