Einmal DC, einmal Marvel: Für diese Comic-Helden war Armie Hammer im Gespräch
Jaroslav Sebov
Jaroslav Sebov
-Freier Autor
Erholt sich immer noch von der 8. Staffel "Game Of Thrones" und vertreibt sich die Zeit mit allerhand Fandoms wie "Star Wars", "The Witcher" und "Der Herr der Ringe". Findet, kein anderer Film verdient einen zweiten Teil mehr als "Master And Commander".

Womöglich hätte Armie Hammer in gleich zwei der größten Superhelden-Universen Geschichte schreiben können – als Batman bei DC und als Ant-Man bei Marvel. Doch daraus wurde nichts, wobei er einmal sogar Teil eines legendären geplatzten Projekts war.

Warner Bros

Heute ist Armie Hammer in Hollywood außen vor. Nach diversen Missbrauchsvorwürfen musste er sich 2021 aus der Traumfabrik zurückziehen. Gerade ist er dabei, sich wieder eine Karriere aufzubauen und erste Rolle zu übernehmen. Allerdings nicht mehr in Großprojekten, für die der Star aus Filmen wie „The Lone Ranger“ und „Call Me Be Your Name“ lange gehandelt wurde. Einer seiner Comeback-Filme ist zum Beispiel der Rache-Reißer „Citizen Vigilante“ des deutschen Filmemachers Uwe Boll.

Dabei wurde Hammer für die großen Comic-Universen von Warner und DC gehandelt. Es war allerdings unterschiedlich konkret...

"Sollte Armie Hammer wirklich Ant-Man werden?" Das steckt hinter den Gerüchten!

Fangen wir mit Marvel an. In der Anfangszeit der Entwicklung von „Ant-Man“ soll Hammers Name gemeinsam mit Stars wie Simon Pegg und Joseph Gordon-Levitt auf einer geheimen Liste mit möglichen Schauspielern für die Titelrolle gestanden haben. Am Ende ging der Part bekanntlich an Paul Rudd. Es wurde nie abschließend geklärt, wie konkret Hammer tatsächlich im Gespräch war. Allerdings gab es reichlich Spekulationen.

Diese wurden nämlich besonders angeheizt, als Hammer 2013 am Set von „Captain America: The Winter Soldier“ gesichtet wurde. Schnell kursierte die Theorie, er sei Teil des Marvel Cinematic Universe. Später stellte sich heraus, dass er lediglich einen Freund besuchte. In einem Interview mit ScreenRant reagierte Hammer trotzdem auffällig nervös, als das Thema aufkam. „Nein, ich bin wirklich nicht Teil von ‚Ant-Man‘“, beteuerte er damals – doch viele Fans glaubten ihm nicht.

Rückblickend erinnert diese Situation an Andrew Garfields berühmtes Abstreiten seiner Rückkehr als Spider-Man – nur dass es bei Hammer am Ende tatsächlich keine geheime Rolle gab.

Ein geplatzter Traum: Armie Hammer als Batman in "Justice League: Mortal"

Bei DC war es dagegen deutlich konkreter. Regisseur George Miller plante 2007 mit „Justice League: Mortal“ einen ganz eigenen Ansatz für das berühmte Superhelden-Team – und Hammer sollte die ikonische Rolle von Batman übernehmen.

An seiner Seite wären Adam Brody als The Flash, D.J. Cotrona als Superman und Megan Gale als Wonder Woman aufgetreten. Das Projekt versprach eine düstere Geschichte, in der Batmans geheime Akten über seine Teammitglieder in falsche Hände geraten. Doch ein Autorenstreik und juristische Probleme legten die Produktion lahm – und das kurz vor dem eigentlich geplanten Beginn der Dreharbeiten. Obwohl schon Sets und Kostüme existierten, wurde der Film nie gedreht. „Es war eines meiner ambitioniertesten Projekte, aber es sollte einfach nicht sein“, erklärte Miller später gegenüber Den of Geek.

Mehr aktuelle Nachrichten aus dem DC-Kosmos lest ihr im nachfolgenden Artikel:

Mit "Justice League" als Event sowie mehren Kinofilmen und Serien pro Jahr: Das ist James Gunns Plan für das DCU nach "Superman"

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren