79 Minuten purer Nervenkitzel: Spannender Thriller für Fans von "Der weiße Hai" & Co. kehrt ins Heimkino zurück
Sidney Schering
Sidney Schering
-Freier Autor und Kritiker
Er findet Streaming zwar praktisch, eine echte Sammlung kann es für ihn aber nicht ersetzen: Was im eigenen Regal steht, ist sicher vor Internet-Blackouts, auslaufenden Lizenzverträgen und nachträglichen Schnitten.

Nach diesem Film werdet ihr euch sicherlich schwer mit der Vorstellung tun, allein im weit offenen Ozean zu tauchen: Der auf wahren Begebenheiten basierende Survival-Horrorthriller „Open Water“ hat eine Blu-ray-Neuauflage erhalten!

Bei einem geschätzten Budget von 500.000 Dollar generierte der an wahren Ereignissen angelehnte Survival-HorrorthrillerOpen Water global allein an den Kinokassen rund 55,5 Millionen Dollar! Somit ist der populäre Hai-Schocker ein wahrer Sensationserfolg – und seither halten ihn viele Genrefans begeistert in Ehren. Verständlich, schließlich gibt es zwar Haifilme wie Sand am Meer, doch wenn es um gute, sich ernst nehmende Exemplare geht, müssen sich Interessierte auf die wenigen Perlen da draußen stürzen.

Das könnte auch erklären, weshalb die 2010 erfolgte Blu-ray-Erstauflage im deutschen Heimkino schon lange vergriffen ist. Glücklicherweise wurde nun endlich Abhilfe geschaffen: Diese Woche hat „Open Water“ eine Heimkino-Neuauflage als Limited Edition erhalten!

Das auf 500 Exemplare limitierte 2-Disc-Mediabook umfasst den Film auf DVD sowie Blu-ray und ein Booklet mit Hintergrundinformationen. Es existiert auch mit Alternativcover B* und Alternativcover C*. Inhaltlich sind alle drei Varianten identisch, Cover B und C sind jedoch nur auf jeweils 333 Stück begrenzt. Auf den Scheiben befinden sich als Bonusmaterial zwei Audiokommentare, ein Making-of, ein Blick hinter die Kulissen und eine Auswahl an entfernten Szenen.

Darum geht es in "Open Water"

Beruflich läuft für das Liebespaar Susan (Blanchard Ryan) und Daniel (Daniel Travis) alles blendend – auf romantischer Ebene gibt es wiederum allerhand Nachholbedarf. Daher freuen sie sich auf ihren dringend benötigten, zweisamen Strandurlaub. Doch ein romantisch geplanter Tauchausflug ins türkisblaue Meer der Karibik verwandelt sich zum reinsten Grauen:

Urplötzlich ist ihr Ausflugsboot verschwunden – sie wurden von den Verantwortlichen tatsächlich mitten auf dem offenen Ozean vergessen! Einsam im kalten Wasser weicht die Verwirrung allmählich blanker Angst, immenser Panik und gewaltigen Anspannungen. Und dann nähert sich auch noch eine tierische Bedrohung...

Hai-Terror, aber näher an der Wirklichkeit

Regisseur und Autor Chris Kentis verarbeitete mit „Open Water“ die wahre Geschichte von Tom & Eileen Lonergan, deren Schreckenserlebnis auch vom US-Nachrichtenmagazin „20/20“ aufgegriffen wurde. Der Filmemacher legte Wert darauf, sich von den Konventionen anderer Hai-Filme abzugrenzen, und die schwimmende Bedrohung als das Tier darzustellen, das es ist – nicht als das monströse Schreckgespenst aus „Der weiße Hai“ und Konsorten.

In der FILMSTARTS-Kritik wurde dies beispielsweise mit guten 3,5 Sternen belohnt. „In eindrucksvoller Manier zeigt er dem konventionellen Hollywood, was mit Vorstellungsvermögen und einer intelligenten Umsetzung seiner Vision machbar ist“, heißt es darin unter anderem. Und: „‚Open Water‘ begeistert trotz seiner limitierten Mittel durch seine ungeheure, puristische Intensität: Ein Film, der packt und dabei geschickt die Sehgewohnheiten des Mainstream-Besuchers attackiert – in aller sympathischer Konsequenz...“

Konsequent ist aber auch ein diesjähriger, dystopischer Thriller nach einer Stephen-King-Vorlage, der bald ins Heimkino kommt. Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Artikel:

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