Für alle, die "Halloween" schon in- und auswendig kennen: Jetzt kommt ein anderer Horror-Klassiker mit Jamie Lee Curtis zurück ins Heimkino
Sidney Schering
Sidney Schering
-Freier Autor und Kritiker
Er findet Streaming zwar praktisch, eine echte Sammlung kann es für ihn aber nicht ersetzen: Was im eigenen Regal steht, ist sicher vor Internet-Blackouts, auslaufenden Lizenzverträgen und nachträglichen Schnitten.

So scharf wurde im deutschen Heimkino noch nie „Prom Night“ gefeiert: Der Slasherkult mit Jamie Lee Curtis erlebt sein 4K-Debüt in streng limitierten Mediabooks!

Dank „Halloween“ ist Jamie Lee Curtis fester Bestandteil der Herbsttradition in zahlreichen Haushalten. Doch die Oscar-Preisträgerin war nicht nur die Hauptdarstellerin in John Carpenters wegweisendem Slasher, sondern auch in weiteren Horrorfilmen. Falls ihr nach Halloween einen weiteren Curtis-Kultfilm schauen möchtet, in dem ein maskierter Mörder Jagd auf verängstigte Menschen macht: Greift doch zu „Prom Night – Die Nacht des Schlächters“!

Denn der Auftakt des zudem drei Fortsetzungen und ein Remake umfassenden „Prom Night“-Franchises bekommt ein Heimkino-Upgrade spendiert: Demnächst erscheint „Prom Night“ erstmals in Deutschland in 4K – nämlich als streng limitiertes Mediabook!

Sollte obig verlinkte Edition bereits vergriffen sein oder euch das Cover missfallen: Parallel dazu ist die 4K-Premiere von „Prom Night“ mit weiteren Designs angekündigt! Unter Cover B*, Cover C*, Cover D*, Cover E* und Cover F* werdet ihr sicher irgendein Motiv finden, das euch zusagt. Alle Mediabooks sind inhaltlich identisch und umfassen neben der 4K-Disc eine Blu-ray des Films, den Soundtrack auf CD sowie ein Booklet mit Begleitinformationen.

Darum geht es in "Prom Night"

Seit sechs Jahren tragen Kelly (Mary Beth Rubens), Jude (Joy Thompson), Wendy (Anne-Marie Martin) und Nick (Casey Stevens) von der Hamilton High School ein finsteres Geheimnis mit sich herum. Denn (vermeintlich) nur sie wissen, wie Robin Hammond (Tammy Bourne) im zarten Alter von zehn Jahren ums Leben gekommen ist. Sie wurde von der Rasselbande gepiesackt und bekam dabei dermaßen Angst, dass sie beim Versuch, sich in Sicherheit zu bringen, tödlich verunglückte!

Nun schlägt die Stunde der Abrechnung: Im Zuge ihres Schulabschlussballs werden die Jugendlichen von einem Maskenmörder heimgesucht, der zu wissen scheint, was diese Verantwortungslosen vorvorvorvorvorletzten Sommer getan haben...

80er-Slasher für Genrefans

In „Prom Night“ spielt Curtis die Zwillingsschwester der in Folge eines Streichs verstorbenen Robin und übernahm somit zwei Jahre nach „Halloween“ erneut die zentrale Rolle in einem erfolgreichen Slasher. Die massiven Einnahmen des ersten Films rund um Michael Myers konnte „Prom Night“ zwar nicht wiederholen. Trotzdem hat die Regiearbeit des sonst hauptsächlich für seine Arbeit an diversen TV-Serien bekannten Paul Lynch nahezu das Zehnfache ihres Budgets von 1,5 Millionen Dollar eingenommen.

Für Curtis war „Prom Night“ sogar ein wirtschaftlicher Aufstieg: Wie sie in Karriererückblicken betonen sollte, war die kanadische Produktion der erste Film, mit dem sie ernsthaft Profit gemacht hat. Einen anderen, großen Hollywood-Namen können Fans in „Prom Night“ noch vor einem drastischen Karrierewandel bewundern: Im Slasher spielt Leslie Nielsen den Vater von Kim und Robin – erst gegen Ende der 1980er sollte er sich endgültig vom ernsten Fach verabschieden und mit Filmen wie „Die nackte Kanone“ vollauf ins Komödienfach stürzen.

Die zeitgenössische Filmkritik ließ kaum ein gutes Haar an „Prom Night“. Rückblickend wiederum ist er aufgrund seiner simplen Figurenzeichnung und durchschaubaren Dramaturgie zwar kein Slasher, mit dem man reihenweise Filmfans konvertieren kann, die dem Genre abgeneigt sind. Genreaffinen Horrorfans kann „Prom Night“ derweil dank Curtis' Performance und einer überraschend guten, aufregend-rauen, acht Minuten langen Verfolgungsjagd einige Sympathiepunkte abringen.

Das „Prom Night“-Franchise hat allerdings auch ein wildes, ambitioniertes Zitatefest zu bieten, das vor Liebe zum Horrorkino geradezu trieft. Trotzdem ist dieses Sequel erstaunlich unbekannt. Wir stellen es euch im folgenden Artikel näher vor:

Diese viel zu unbekannte Fortsetzung eines 80er-Jahre-Slashers ist ein Muss für Horror-Fans – und viel besser als der erste Teil!

*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

facebook Tweet
Das könnte dich auch interessieren