Der neue „The Running Man“ von Edgar Wright ist explizit kein Remake des gleichnamigen Kult-Klassikers mit Arnold Schwarzenegger aus dem Jahr 1987, sondern eine ganz eigenständige Neuverfilmung des Romans „Menschenjagd“ von Stephen King. Und tatsächlich orientiert sich die zweite Adaption wesentlich stärker am Buch als der nur lose davon inspirierte Arnie-Kracher.
Verweise auf den alten „Running Man“ sucht man in der 2025er-Version daher auch vergeblich – mit einer Ausnahme: Auf den 100-Dollar-Scheinen im Film ist das Gesicht von niemand Geringerem als Arnold Schwarzenegger zu sehen, und das gar nicht mal versteckt, sondern mehrfach sehr prominent:
Paramount Pictures
Das ist natürlich vor allem ein Gag und eine Anspielung auf die erste „Running Man“-Verfilmung, in der die Action-Ikone den im neuen Film nun von Shooting-Star Glen Powell gespielten Protagonisten Ben Richards verkörperte. Doch hat Regisseur Edgar Wright auch eine Erklärung dafür innerhalb der Welt von „The Running Man“ parat.
Arnie als US-Präsident – dank Parallelwelt
Wie der „Shaun Of The Dead“- und „Baby Driver“-Macher in der TV-Show „Late Night With Seth Meyers“ bestätigte, ist Arnold Schwarzenegger in seiner „Running Man“-Adaption tatsächlich der Präsident der Vereinigten Staaten. Das widerspricht natürlich der gegenwärtigen Gesetzgebung in den USA, laut der nur gebürtige US-Amerikaner für das Präsidentenamt kandidieren können. Doch ein einfacher Kniff macht es laut Edgar Wright möglich.
Zwar wird im neuen „The Running Man“ nie erwähnt, in welchem Jahr der Film eigentlich spielt, doch handelt es sich in den Augen von Wright um das (übrigens auch in Kings Romanvorlage als Handlungszeit dienende) Jahr 2025 – jedoch in einer alternativen Welt! Und in dieser ist es möglich, dass auch Menschen aus anderen Ländern – wie eben der frühere aus Österreich stammende Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger – US-Präsident werden können.
Arnie musste für die Nutzung seines Bildes natürlich auch seine Erlaubnis erteilen – und das noch bevor er den fertigen Film, in dem es genutzt wird, gesehen hat. Letzteres hat er inzwischen nachgeholt. Wie sein Urteil ausfällt, erfahrt ihr im folgenden Artikel:
"Fantastisch": Arnold Schwarzenegger feiert Remake seines legendären Sci-Fi-Klassikers – das schon bald ins Kino kommt!