„Der Film handelt von einem Polizisten des LAPD, der beim Versuch ermordet wird, Zombies festzunehmen, die vom Chef von Dante Laboratories wiederbelebt wurden, um brutale Raubüberfälle zu begehen. Er beschließt, sich mit Hilfe seines ehemaligen Partners zu rächen.“
Das ist die Übersetzung der englischsprachigen Wikipedia-Synopsis von „Dead Heat“ – die eigentlich auch schon so ziemlich alles preisgibt, was man über diesen Film wissen muss. Oder zumindest das Nötigste, um für sich selbst einordnen zu können: Könnte ich hier den Spaß meines Lebens haben – oder würde dieser Quatsch nur dabei helfen, mich selbst ein Stück in einen hirnlosen Untoten zu verwandeln?
Ist ersteres der Fall, habt ihr nun Grund zur Freude. Denn „Dead Heat“ feiert am 21. November seine Premiere auf 4K-Blu-ray! Nachdem der wilde Mix aus Action, Horror, Comedy und Science-Fiction in Deutschland 1989 auf dem Index landete, durfte die irre Sause hierzulande ein Vierteljahrhundert lang nicht offen beworben oder verkauft werden. Zumindest nicht in der Uncut-Version. Mittlerweile erbarmte sich die FSK jedoch – und erteilte dem kurzweiligen Spaß eine 18er-Freigabe. Die nun ins Haus stehende Auswertung in Ultra-HD fällt aber nicht nur ungekürzt, sondern auch streng limitiert aus.
Verleiher Wicked Vision legt den Kult-Hit mit Kultmime Treat Williams („Hair“, „Octalus“) und „Saturday Night Live“-Star Joe Piscopo in gleich fünf (!) verschiedenen limitierten Mediabook-Editionen auf, die den Film auf 4K-Blu-ray wie auch auf Blu-ray enthalten. Neben umfangreichen Extras wie mehreren Audiokommentaren, Interviews und geschnittenen sowie entfernten Szenen erwartet euch euch natürlich auch das obligatorische Booklet. Die fünf inhaltsgleichen Ausführungen unterscheiden sich einzig und allein in ihrer Optik – hier habt ihr also die Qual der Wahl.
Amazon listet zwar sämtliche Ausführungen*, wer vorbestellen will, muss aktuell allerdings auf Alternativen wie JPC ausweichen. Als kleine Draufgabe wurden jetzt zudem noch zwei weitere Veröffentlichungen in sogenannten Scanavo-Boxen (Plastiküllen) bestätigt, jeweils limitiert auf 500 Stück*.
Das ist "Dead Heat"
Auch wenn der Film 1988 unter anderem in New York und Los Angeles in die Kinos kam, eroberte er die meisten seiner Fans erst in den Videotheken. Denn dort war er mit seinen zuweilen ausufernden Gewaltspitzen und seinen cheesy Dialogen bestens aufgehoben. Zugleich hatte er einigen Low-Budget-Reißern, die Direct-to-Video erschienen sind, einiges voraus. Beispielsweise überaus fähige Leute hinter der Kamera:
Während das Drehbuch von Terry Black – dem Bruder von „Lethal Weapon“- und „Last Boy Scout“-Autor Shane Black – stammte, übernahm mit Mark Goldblatt ein Mann auf dem Regiestuhl Platz, der im Laufe der Jahre bei zahlreichen großen Blockbustern die Finger im Spiel hatte. Er mag am Ende nur einen weiteren Film („Der Punisher“ mit Dolph Lundgren) inszeniert haben, brachte allerdings zahlreiche Action-Kracher in Form – als Cutter von „Terminator“ und „Terminator 2“, „Rambo II“ oder „Bad Boys II“. Dass „Dead Heat“ für das, was der Film am Ende ist, überaus kompetent umgesetzt wirkt, kommt also nicht von ungefähr.
Ihr kriegt von brachialer, abgefahrener Unterhaltung aus dem vergangenen Jahrtausend nie genug? Dann dürfte euch der Sci-Fi-Kult, um den es im nachfolgenden Artikel geht, ebenfalls zusagen:
In diesem legendären Sci-Fi-Kultfilm trifft "Blade Runner" auf blutige Monster-Action – jetzt kehrt er endlich ins Heimkino zurück*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.