Es sind filmische Universen, die unvereinbar scheinen! Auf der einen Seite: Das schier endlose Fließband an Hai-Reißern, mit denen Streamingplattformen, DVD-Grabbeltische und Staffeln des Filmgurken-Feierformats „SchleFaZ“ gefüllt werden. Auf der anderen Seite: Die Filmfestspiele von Cannes, das prestigeträchtigste Filmfestival der Welt! Doch dieses Jahr kam es zu der Kollision der Kulturen:
Mit „Dangerous Animals“ wurde erstmals während der Filmfestspiele in Cannes ein Hai-Horror gezeigt – noch dazu in der cinephilen Sparte „Directors' Fortnight“. Da sorgte dieser Programm-Präzedenzfall nicht etwa für Irritation, sondern für Begeisterung, wie der ebenfalls vom Film angetane FILMSTARTS-Chefkritiker Christoph Petersen bezeugen konnte. Jetzt könnt ihr euch auf die mit Haizähnen und Serienkiller-Schocks bewaffnete, genretechnische Grenzerfahrung stürzen: Seit dieser Woche ist „Dangerous Animals“ im Heimkino erhältlich!
Parallel zur DVD- und Blu-ray-Auswertung von „Dangerous Animals“ ist der von der Filmpresse wärmstens aufgenommene Reißer ins Video-On-Demand-Aufgebot geschwommen, weshalb er unter anderem via Amazon Prime Video* bezogen werden kann.
Darum geht es in "Dangerous Animals"
In seiner Kindheit wurde Bruce Tucker (Jai Courtney) von einem Hai gebissen. An diesem Vorfall erinnert ihn tagtäglich eine gewaltige Narbe, die seinen halben Oberkörper umspannt. Doch dieses Ereignis hat Bruce nicht etwa zum Haihasser heranwachsen lassen, sondern in ihm eine sonderbare, intensive Verehrung für die Tiere geweckt. Als Kleinunternehmer bietet er sogar Touren entlang der australischen Küste an, um Tourist*innen in einem Stahlkäfig mit Haien schwimmen lassen. So will er ihnen die majestätische Aura der Meeresräuber vermitteln!
Naja... So ganz frei von sinistren Motiven ist Bruce dann doch nicht! Der Kutter-Kapitän schippert seine Kundschaft nicht nur übers Meer, sondern entführt erlesene Exemplare, um sie an seine heißgeliebten Haie zu verfüttern, während eine völlig betagte VHS-Kamera läuft. Sein neustes Opfer: Die einzelgängerische Surferin Zephyr („Yellowstone“-Star Hassie Harrison), die allerdings deutlich härter im Nehmen ist, als dem Serienkiller lieb sein dürfte...
Courtney glänzt und das Blut spritzt!
Durch Filme wie „Terminator: Genisys“ hat es sich Courtney vor einigen Jahren bei so manchen Filmverrückten ordentlich verscherzt. Doch mit „Dangerous Animals“ hat er sich allerhand Lob erarbeitet, darunter in der FILMSTARTS-Kritik: „Für seine Rolle als stämmiger, wuschelköpfiger Serienkiller hat er zur Vorbereitung viel Zeit in Aquarien verbracht, um tatsächlich eine Nähe zu Haien aufzubauen“, lobt Christoph Petersen den Einsatz des „Suicide Squad“-Nebendarstellers.
Die Leistung von Regisseur Sean Byrne sei zudem „handwerklich durchweg überzeugend“, ebenso wie die Mischung aus Serienkiller-Thrill und garstig-blutigem Hai-Horror. Und wenn ihr nun in Stimmung für Genrehybride seid: Wie wäre es mit dem folgenden Mix aus Gangsterfilm, Freundschaftsdrama und komischem Road Movie?!
Heimkino-Premiere: Außergewöhnlicher Gangsterfilm-Klassiker mit Clint Eastwood erscheint zum ersten Mal in 4K*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.