Neu auf Netflix: Dieser Abenteuerfilm mit Nicolas Cage und Emma Stone hat grandiose Actionszenen – und viel mehr Kultpotenzial, als ihr glaubt!
Christoph Petersen
Christoph Petersen
-Chefredakteur
Schaut 800+ Filme im Jahr – immer auf der Suche nach diesen wahrhaftigen Momenten, in denen man dem Rätsel des Menschseins ein Stück näherkommt.

Die Fortsetzung wurde erst abgesagt, kam dann aber mit einigen Jahren Verspätung doch noch. Dieses Chaos hinter den Kulissen passt perfekt zum Originalfilm, den ihr ab heute im Netflix-Abo (wieder) schauen könnt:

Man sollte meinen, dass Action in Animationsfilmen besonders leicht ist, weil es keine Schwerkraft und damit auch keine Beschränkungen gibt. Aber das ist ganz und gar nicht so, im Gegenteil gibt es sogar nur wenige Animationsfilme, bei denen ich die Action explizit loben würde: Neben den „Die Unglaublichen“-Filmen von Brad Bird zählt „Die Croods“ von „Drachenzähmen leicht gemacht“-Regisseur Chris Sanders allerdings definitiv dazu. Hinzu kommt – neben dem im englischen Original grandios aufgelegten Voice-Cast – ein wahnsinnig trockener, ziemlich durchgeknallter Humor, der „Die Croods“ neben kurzweiliger Familienunterhaltung auch noch zu einem perfekten Mitternachtsfilm macht.

Die titelgebende Familie Crood sind die einzigen Steinzeitmenschen in der näheren Umgebung, die nicht von Riesenschlangen aufgefressen oder von Dinosauriern totgetrampelt wurden. Das liegt vor allem am strengen Patriarchen Grug (Stimme: Nicolas Cage), der ein Regelwerk aufgestellt hat, an das sich die übrigen Familienmitglieder penibel zu halten haben. Nur seine neugierige Tochter Eep (Emma Stone) ist gar nicht damit einverstanden, immer nur im Dunkeln und voller Furcht zu leben. Aber dann bricht die Erde auf und die Kontinente spalten sich – und die Croods müssen sich wohl oder übel auf die Suche nach einem neuen Zuhause machen…

Das lange Warten auf die Fortsetzung

„Die Croods“ feierte seine Weltpremiere auf der Berlinale – und wir waren sofort ziemlich begeistert. So lautet das Fazit der offiziellen FILMSTARTS-Kritik: „Mit seinen fulminanten Action-Sequenzen, seinen abgefahrenen Figuren-Designs, seinem trockenen Humor und überhaupt seinen Unmengen an kreativen Einfällen entpuppt sich ‚Die Croods‘ als extrem kurzweilige Familienunterhaltung und Mitternachtskino mit beträchtlichem Kultpotential in einem.“ Anschließend spielte der Film weltweit mehr als 580 Millionen Dollar ein (bei einem Budget von circa 150 Millionen).

Das Ergebnis: Platz 11 in den globalen Jahrescharts sowie ein netter Profit für das Studio. Und trotzdem wurde die direkt angekündigte Fortsetzung einige Zeit später wieder abgeblasen. Erst als sich die Zeichentrick-Ableger-Serie „Wir sind die Croods“ über die Jahre beharrlich auf Netflix hielt, gab es ein weiteres Umdenken – und das Sequel „Die Croods - Alles auf Anfang“ wurde mit einigen Jahren Verspätung doch noch gedreht. Das ist übrigens (fast) genauso spaßig – aktuell aber leider nicht auf Netflix, dafür allerdings als VOD-Angebot bei Amazon verfügbar:

Apropos Action, wenn ihr nicht so auf Animationsfilme steht, gibt’s die hier auch noch in echt und auf die wohn Jason Statham gewohnt grobe Art:

Neu im Streaming-Abo: Jason Statham nimmt in diesem FSK-18-Actioner die Mafia auseinander

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