Eine der legendärsten Horror-Reihen aller Zeiten soll endlich fortgesetzt werden: Remake-Revoluzzer hat seine Idee präsentiert
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.

Im Sommer 2025 kehrte der berühmte Maskenmörder bereits in einem Kurzfilm zurück. Bald soll Jason Voorhees aber auch wieder auf der großen Leinwand töten – und Mike P. Nelson hat seine Idee zu einem neuen „Freitag der 13.“-Film bereits präsentiert.

Paramount Pictures

Beim Namen Jason Voorhees dürfte so manchem Filmfan ein kalter Schauer über den Rücken laufen. Schließlich zählt der maskierte Mörder zu den größten Ikonen des Horror-Genres. Seine Heimat hat er in der kultigen „Freitag der 13.“-Reihe, die 1980 ihren Anfang nahm und mittlerweile aus zwölf Teilen besteht. Der letzte Kinofilm war Marcus Nispels Reboot aus dem Jahr 2009.

Im Sommer dieses Jahres gab es nach 16 Jahren jedoch erstmals wieder Nachschub – wenn auch nicht in Spielfilmlänge. Mit dem Kurzfilm „Sweet Revenge“, der bis vor Kurzem noch kostenlos auf YouTube verfügbar war, meldete sich das Franchise überraschend zurück. Verantwortlich dafür zeichnete Regisseur Mike P. Nelson. Und wie es scheint, könnte er womöglich schon bald auch die Rückkehr von Jason Voorhees auf die Kinoleinwand einleiten.

Mike P. Nelson hat seine Idee zu einem neuen "Freitag der 13."-Film präsentiert

In einem Interview mit Slash Film verriet Nelson, dass er den Rechteinhabern bereits seine Idee für einen 13. „Freitag der 13.“-Film vorgestellt habe: „Ich kann nicht zu viel sagen, aber ich kann sagen, dass ich meine Meinung dazu geäußert habe, ich habe ihnen meine Sichtweise dargelegt, und jetzt liegt es an ihnen, und wir werden von dort aus weitermachen.“ Was genau er präsentiert hat, ließ er offen. Doch es könnte gut sein, dass Nelson für seine Version etwas völlig Neues und Unerwartetes im Sinn hat.

Gegenüber Slash Film erklärte er nämlich auch seinen generellen Ansatz im Umgang mit etablierten Franchises: Viele IPs (also Filme, die auf bereits bestehendem geistigen Eigentum basieren) würden ihren Glanz verlieren, weil sie zu selbstgerecht seien und man beim Umgang mit ihnen zu vorsichtig werde. „Geh raus und probier etwas aus. Der Grund, warum die Originalinhalte so gut funktioniert haben, ist, dass jemand rausgegangen ist und etwas gemacht hat […] Warum also nicht etwas anderes machen?

Dass Nelson mit dieser Herangehensweise Erfolg hat, zeigen seine bisherigen Projekte. Sowohl „Wrong Turn – The Foundation“ als auch das gerade erst in den Kinos gestartete „Silent Night, Deadly Night“ greifen ikonische Momente der jeweiligen Horror-Originale auf, schlagen aber gleichzeitig eine ganz eigene Richtung ein. Und das, obwohl Nelson erst spät Zugang zum Genre bekommen hat, wie er im FILMSTARTS-Interview verriet. Das komplette Gespräch mit dem Remake-Revoluzzer könnt ihr euch hier durchlesen:

"Ich durfte früher keine Horrorfilme schauen": Das große FILMSTARTS-Interview mit "Silent Night, Deadly Night"-Regisseur Mike P. Nelson

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