"Alien: Romulus": Sci-Fi-Kracher erscheint neu in 4K
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Ob Sammlereditionen aus aller Welt, aktuelle Schnäppchen oder Uncut-Horror – er weiß ganz genau, wie man an die großen Must-Haves kommt.

2024 war in Sachen Science-Fiction ein wahrlich hervorragendes Jahr. Fans des Genres durften sich über einige grundverschiedene Must-Sees freuen, von denen eines nun endlich in einer ihm würdigen Version ins Heimkino kommt.

Vom vielleicht besten Godzilla-Film aller Zeiten („Godzilla Minus One“) über ein ebenso bildhübsches wie zu Tränen rührendes Animations-Abenteuer („Der wilde Roboter“) bis hin zu einer beängstigend greifbaren Dystopie („Civil War“) – der Autor dieses Artikels hat 2024 eine ganze Reihe ziemlich unterschiedlicher Science-Fiction-Streifen ins Herz geschlossen. Ein weiterer, der es ihm ganz besonders angetan hat, istAlien: Romulus.

Der Film besinnt sich nicht nur zu den Wurzeln der Reihe zurück, sondern führt diese auch zu alter Stärke – mit einem stimmungsvollen Action-Horror-Cocktail, der sich als Melange aus Hommage, Fortsetzung und Reboot versteht und Altbekanntes auf spektakuläre Weise mit Neuem verbindet. Das Revival von Ridley Scotts Weltraum-Saga brachte die Kinokassen ordentlich zum Klingeln, ist mittlerweile auch auf Disney+ verfügbar* sowie natürlich längst auch auf DVD, Blu-ray und 4K-Blu-ray* erhältlich. Doch am 24. April 2026 erscheint der Film endlich so fürs Heimkino, wie er es verdient:

Der neueste Geniestreich von „Evil Dead“-Macher Fede Alvarez ist bereits zur Heimkino-Premiere als 4K-Steelbook* erschienen, doch zumindest den Geschmack des Autors dieser Zeilen traf das austauschbare Design, wie es in den vergangenen Jahren für unzählige Blockbuster in ähnlicher Form genutzt wurde, allerdings nicht. Ganz anders nun bei der Neuauflage:

Das demnächst ins Haus stehende Steelbook wurde von dem gefeierten Künstler Matt Ferguson entworfen – und sieht nicht nur für sich genommen richtig stark aus. Das Motiv versprüht zudem auch gewaltige Retro-Vibes, erinnert etwa an die Zeit von „Alien“ und „Aliens - Die Rückkehr“ sowie an die Kinposter aus jener Ära – und passt damit auch perfekt zu „Alien: Romulus“. Schließlich sieht auch der Film selbst konsequenterweise wunderbar old-school aus, spielt er doch auch zwischen den beiden legendären ersten Einträgen in der Reihe.

Sollte der Sci-Fi-Horror-Actioner bislang an euch vorbeigegangen sein, lohnt es sich nicht nur nach wie vor, diesen nachzuholen. Vor allem Fans des Genres sowie der „Alien“-Saga und Sammler stylischer Limited Editions machen nicht viel falsch, wenn sie den mittlerweile siebten Teil der Reihe (die beiden „Alien Vs. Predator“-Filme nicht mitgezählt) spätestens in der demnächst ins Haus stehenden Limited Edition ihrer Sammlung einverleiben.

Zwischen "Alien" & "Aliens": Das ist "Alien: Romulus"

Erzählt wird die Geschichte von Rain (Cailee Spaeny), Andy (David Jonsson), Tyler (Archie Renaux), Kay (Isabela Merced), Bjorn (Spike Fearn) und Navarro (Aileen Wu), die die scheinbar völlig verlassene Raumstation Romulus entdecken – auf der sich einige kostbare Schätze befinden, die sich bestimmt gut verkaufen lassen. Also beschließt die Truppe, sich alsbald auf den Weg zu machen und sich alles unter den Nagel zu reißen, was nicht niet- und nagelfest ist. Doch bereits kurz nach ihrer Ankunft dämmert es ihnen: Eine mörderische Bestie scheint auf der Romulus ihr Unwesen zu treiben…

Alien: Romulus
Alien: Romulus
Starttermin 14. August 2024 | 1 Std. 59 Min.
Von Fede Alvarez
Mit Cailee Spaeny, David Jonsson, Archie Renaux
User-Wertung
3,6
Filmstarts
3,5
Auf Disney+ streamen

„Alien: Romulus“ verbindet den Horror aus „Alien“ mit der Action aus „Aliens“, findet darüber hinaus aber auch reichlich Möglichkeiten, sich mit eigenen Ideen sowie spektakulären Setpieces (etwa mit einer grandiosen Actionsequenz in der Schwerelosigkeit) ins Gedächtnis zu brennen. Das ist spannend, spektakulär und verdammt spaßig – und schürt bereits mächtig Vorfreude auf „Alien: Romulus 2, für den aktuell ein Nachfolger von Fede Alvarez gesucht wird:

"Ich reiche die Fackel weiter": Neuer "Alien"-Kinofilm verliert Regisseur – wie geht es jetzt mit dem Sci-Fi-Franchise weiter?

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