Arnold Schwarzenegger war nicht nur bereits zur Bodybuilder-Legende aufgestiegen, sondern verdiente längst auch schon mit cleveren Immobilieninvestments gutes Geld, bevor er sich in den 70ern schließlich daran machte, auch Hollywood zu erobern. Mit Filmen wie „Conan - Der Barbar“ (1982) und „Terminator“ (1984) gelang ihm schließlich der große Durchbruch – bevor er die Traumfabrik regelrecht im Sturm eroberte.
Mit „Phantom Kommando“, „Predator“ und Co. etablierte er sich als einer der ikonischsten Actionhelden der Kinogeschichte, mit Mega-Blockbustern à la „Terminator 2 - Tag der Abrechnung“ und „True Lies“ ließ er die Kinokassen zudem regelmäßig klingeln. Schon bald war er einer der bestverdienenden Schauspieler der Welt, dem Gagen von 20 Millionen Dollar pro Film winkten. Doch Arnie verdiente mit keinem Film mehr Geld als mit der Kult-Komödie, die ihr ab sofort auf Netflix streamen könnt: „Twins - Zwillinge“!
Ein Vermögen für "Twins"
Der Film, in dem Schwarzenegger und Danny DeVito zwei ungleiche Zwillingsbrüder spielen, die sich wiederfinden, konnte weltweit über 216 Millionen Dollar einspielen. Damit war die Comedy von „Ghostbusters“-Macher Ivan Reitman zwar nicht Schwarzeneggers größter Hit, gerade gemessen am vergleichsweise bescheidenen Produktionsbudget von 18 Millionen Dollar aber ein gewaltiger Erfolg. Warum er dafür besonders fürstlich entlohnt wurde, hat der Österreicher kürzlich in der US-Talkshow Watch What Happens Live verraten:
„Nummer 1 war ‚Twins‘, weil wir kein Gehalt bekamen, sondern Anteile an einem Teil des Gewinns“, so die steirische Eiche. Auf die Frage, ob dabei letztlich sogar 40 Millionen Dollar oder mehr rum kamen, entgegnete Schwarzenegger: „Es war mehr. Mehr als bei jedem anderen Film, den ich je gedreht habe.“
Zum Vergleich: Bekam er für den ersten „Terminator“ noch schmale 75.000 Dollar, winkten bei Teil 2 bereits 15 Millionen Dollar. Um die Jahrtausendwende sprengte er dann mehrmals die 20-Millionen-Dollar-Marke, etwa mit „The 6th Day“ und „Terminator 3 - Rebellion der Maschinen“.
Übrigens: Seit Jahren schwirren Gerüchte um eine Fortsetzung durch Hollywood. Zunächst war Superstar Eddie Murphy im Gespräch, um in „Triplets“ einen dritten Bruder im Bunde zu spielen. 2021 hieß es dann, Tracy Morgan würde ihn ersetzen. Der Tod von Ivan Reitman dürfte das Vorhaben aber nicht gerade erleichtert haben. Vielleicht kommt stattdessen aber ja noch ein anderer Film mit Schwarzenegger und DeVito:
Arnold Schwarzenegger und Comedy-Star planen neuen Film – aber nicht das Kult-Sequel, auf welches Fans seit Jahren warten