Was lange währt, wird endlich gut? Im Falle von „Thanatomorphose“ hat sich diese Weisheit ein Stück weit bewahrheitet – zumindest aus Sicht des hiesigen Verleihers Busch Media. Denn der sicherte sich die hiesigen Rechte an dem Schocker von 2012, um ihn ganze 13 Jahre (!) später endlich auch nach Deutschland zu bringen. Mit Erfolg.
Auch wenn der explizite Reißer ziemlich schwer verdauliche Kost ist, wollten sich viele die verspätete Premiere nicht entgehen lassen. Die streng limitierte Erstauflage* ging weg wie warme Semmeln, so dass wenige Monate später bereits eine Nachfolge-Edition* auf den Markt gebracht wurde. Während diese inzwischen nicht mehr lieferbar ist, habt ihr aktuell zumindest (wieder) die Chance, euch den Vorgänger zu sichern:
Falls ihr für einen „Blindkauf“ ungern knapp 30 Euro hinlegt, könnt ihr euch von dem Low-Budget-Body-Horror übrigens auch einfach im Streaming überzeugen – aktuell etwa schon ab 3,99 Euro bei Amazon Prime Video*.
Nicht für schwache Nerven: Das ist "Thanatomorphose"
Eines solltet ihr direkt wissen: Der Film von Éric Falardeau hat kaum etwas mit den Horror-Blockbustern zu tun, die ihr regelmäßig auf den hiesigen Kinoleinwänden zu sehen bekommt. Das zeigt sich sowohl an seinem Look als auch an seiner ungewöhnlichen Story sowie der schonungslosen Art und Weise, mit drastischen Bildern zu schockieren.
Zur Einordnung: Der Filmtitel nimmt Bezug auf die Zersetzung eines lebenden Organismus durch den Tod. In diesem Fall betrifft diese eine junge Frau (Kayden Rose), die eines Tages völlig zerschunden zu sich kommt und schließlich merkt, dass die schrecklichen Wunden erst der Anfang sind. Offenbar scheint sie nämlich nach und nach bei lebendigem Leibe zu verwesen…
Ende 2024 durften wir euch exklusiv auf FILMSTARTS bereits die deutsche Trailerpremiere zum Film präsentieren, die hohe Wellen schlug und mit der viele Menschen wohl überhaupt zum ersten Mal von „Thanatomorphose“ hörten. Einige davon dürften sich daraufhin extra lange unter die Dusche gestellt haben, um die Eindrücke von dem grausamen Szenario von sich abzuwaschen. Andere wiederum, die ihren filmischen Horizont sowie ihre eigenen Grenzen des Erträglichen gerne erweitern, dürften hier durchaus auf ihre Kosten kommen.
Da wir den Film nicht gesehen haben und wir uns sicher sind, dass dieser wahrlich nicht für alle geeignet sein dürfte, wollen wir an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass „Thanatomorphose“ beim Housecore Film Festival vor einigen Jahren als „abstoßendster Film“ prämiert wurde – und in einer der wenigen professionellen Kritiken, die es zu ihm gibt, von Jim Morazzani von Voices Of The Balcony als „ein Meisterwerk aus Blut, Körperflüssigkeiten und Maden“ mit einem „Finale, bei dem einen die Kinnlade runterfällt“ beschrieben wird. Wenn euch das nicht abschreckt, sondern sogar Lust auf mehr macht, seid ihr hier aber wohl genau an der richtigen Adresse.
Ihr habt eine Schwäche für eklig-schleimige Unterhaltung? Dann dürftet ihr auch mit dem nachfolgenden Artikel eure Freude haben:
Uncut-Horror mit FSK 18: Fortsetzung von legendär-ekligem Ex-Index-Kult still & heimlich im Streaming erschienen*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung. Dieser Artikel basiert auf einem bereits auf FILMSTARTS erschienenen Beitrag.