Es hätte so gut gepasst. Anfang der Woche machte noch die Meldung die Runde, dass Scott Cooper („Crazy Heart“) für Netflix ein Remake des gefeierten französischen Films „Auszeit“ inszenieren wird. Die Hauptrolle sollte dabei Christian Bale übernehmen, mit dem Scooper zuvor bereits „Auge um Auge“, „Hostiles - Feinde“ sowie den ebenfalls für Netflix produzierten Historien-Krimi „Der denkwürdige Fall des Mr. Poe“ realisierte. Doch diese Planung ist inzwischen schon wieder Geschichte.
Denn wie Hollywood-Insider Jordan Ruimy von World Of Reel nun berichtet, wird Christian Bale doch nicht die Hauptrolle im Remake „Time Out“ (so der englischsprachige Titel von „Auszeit“) übernehmen. Ersatz scheint jedoch bereits gefunden zu sein – und der dürfte viele überraschen: Adam Sandler soll stattdessen die zentrale Rolle spielen.
Eine vielversprechende Umbesetzung
Seit geraumer Zeit arbeitet Adam Sandler im Rahmen eines umfassenden Deals nahezu exklusiv für Netflix. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit reicht von gefeierten Ausnahmewerken wie „Uncut Gems“ bis hin zu äußerst erfolgreichen Streaminghits wie „Murder Mystery“ oder „Happy Gilmore 2“. Zuletzt war Sandler an der Seite von George Clooney in „Jay Kelly“ zu sehen, wo er für seine nuancierte und einfühlsame Performance viel Lob einheimsen konnte.
In der Neuauflage von „Auszeit“ verkörpert Sandler einen Mann, der nach außen das Bild eines ständig beschäftigten Geschäftsmanns aufrechterhält. Er hetzt scheinbar unaufhörlich von Termin zu Termin, gibt sich souverän, erfolgreich und kontrolliert. In Wahrheit jedoch hat er seinen Job bereits vor längerer Zeit verloren und verstrickt sich zunehmend in ein Geflecht aus Lügen und Täuschungen, um seiner Familie die bittere Wahrheit über seine Arbeitslosigkeit zu verheimlichen.
Netflix
Dass Adam Sandler für genau solche Rollen prädestiniert ist, hat er in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt. Charaktere, die eine große emotionale Bandbreite erfordern, liegen ihm. Neben dem bereits erwähnten „Jay Kelly“ zählen auch „Hustle“ oder „Punch-Drunk Love“ zu eindrucksvollen Beispielen dafür. Und die Messlatte liegt hoch: Das Original gilt als Kritiker-Liebling und kommt auf der englischsprachigen Review-Sammelseite Rotten Tomatoes auf beeindruckende 95 Prozent positive Bewertungen.
Auf Netflix erwartet uns darüber hinaus in Kürze auch ein echtes Action-Brett: „War Machine“. „Reacher“-Star Alan Ritchson bekommt es darin mit einer gigantischen Bedrohungen zu tun. Den ersten Trailer könnt ihr euch nachfolgend anschauen:
Mit diesem Film sagt "Reacher"-Star Alan Ritchson Dwayne Johnson den Kampf an: Erster Trailer zum Sci-Fi-Actioner "War Machine"