„Das perfekte Geheimnis“ war in Deutschland sehr erfolgreich und zog 2019 über fünf Millionen Zuschauer*innen vor die Leinwand. Doch der Kino-Hit ist kein Original, denn dieser basiert auf dem italienischen Hit „Perfetti Sconosciuti“. Allerdings ist „Fack ju Göhte“-Macher Bora Dagtekin bei weitem nicht der Einzige, der den Film noch einmal neu adaptiert und mit landestypischen Schauspiel-Größen besetzt hat, denn die Komödie hält einen beeindruckenden Rekord:
Mit sagenhaften 24 Remakes hat sich der Box-Office-Erfolg sogar einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde gesichert – und mittlerweile ist diese Zahl durch vier weitere Remakes sogar auf 28 gestiegen! So sind nicht nur in Deutschland, sondern auch in Spanien, Armenien, China, Südkorea, Griechenland, Indien, Japan, Mexiko oder Vietnam sowie neuerdings Indien, Finnland, Brasilien und Estland neue Versionen der Geschichte entstanden.
Wer sich die deutsche Variante mit Karoline Herfurth („Einfach mal was Schönes“), Jella Haase („Kleo“), Jessica Schwarz („Buddenbrooks“), Elyas M'Barek („Who Am I: Kein System ist sicher“), Florian David Fitz („Wochendrebellen“), Frederick Lau („One For The Road“) und Wotan Wilke Möhring („Antikörper“) anschauen möchte, findet „Das perfekte Geheimnis“ jetzt im Streaming-Abo von Amazon Prime Video:
Darum geht es in "Das perfekte Geheimnis"
Die Perfetti-Gang hat bereits seit Kindertagen gemeinsam Unfug getrieben. Doch seitdem haben sich die Mitglieder der Bande verändert – sind erwachsen geworden (oder eben auch nicht) und haben Probleme, Sorgen und Ängste, die sie jedoch lieber für sich behalten, als diese mit ihren angeblich so engen Freunden zu teilen.
Doch Rocco (Möhring), Leo (M'Barek), Simon (Lau) und Pepe (Fitz) treffen sich immer noch regelmäßig. Bei einem Abendessen kommt die Idee zu einem spannenden Gesellschaftsexperiment: Sie und ihre Partnerinnen werden dazu genötigt, ihre Handys abzugeben. Fortan müssen alle eingehenden Anrufe auf Lautsprecher gestellt und alle Nachrichten laut vorgelesen werden. Eine blöde Idee, denn schon bald kommen Geheimnisse ans Tageslicht – und die Lage beginnt zu eskalieren.
Der Film trifft nicht jeden Geschmack
Trotz Wahnsinnszahlen an den Kinokassen trifft „Das perfekte Geheimnis“ nicht jeden Geschmack. In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es von Chefredakteur Christoph Petersen gerade einmal maue 2 Sterne. Im Fazit heißt es dazu:
„Mit dem hinzugedachten Wohlfühl-Happyend macht Dagtekin aus einer durchaus bissigen Satire ein banales Boulevardstück mit einer ziemlich fragwürdigen Moral: Es ist schon okay, homophob zu sein, solange man jemandem, der noch homophober ist, anschließend die Fresse poliert. Schon schade, dass sich ausgerechnet der Macher von ‚Fack ju Göhte‘ und vor allem der grandiosen Sitcom ‚Türkisch für Anfänger‘ plötzlich als derart zahnlos entpuppt.“
Natürlich ist es immer ratsam, sich ein eigenes Bild zu machen. Auf hier bei FILMSTARTS.de beispielsweise kommt die Komödie auf einen soliden Durchschnittsscore von 3 von 5 Punkten (Stand 13. Oktober 2025). Das ist zwar kein Wahnsinnswert, zeigt jedoch, dass es möglich ist, mit dem Film auch einen guten Abend zu verbringen.
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