"Diese Serien sind Mist": "Der Astronaut"-Autor wollte eine "Star Trek"-Serie schreiben – doch sein Vorschlag wurde abgelehnt
Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
Stefan ist mit "Star Trek" aufgewachsen und liebt insbesondere die Crew um Captain Jean-Luc Picard. Kubricks Meisterwerk "2001: Odyssee im Weltraum" gehört zu seinen Lieblingsfilmen. Doch auch heute ist das Sci-Fi-Kino lebendig, was Filme wie "Under the Skin" oder "Ad Astra" beweisen

„Der Astronaut“ läuft erfolgreich im Kino. Vater des Erfolgs ist Sci-Fi-Autor Andy Weir, der die Vorlage zum Blockbuster verfasste. In einem Podcast hat der Schriftsteller jetzt erzählt, dass seine Idee für eine „Star Trek“-Serie abgelehnt wurde.

Paramount Pictures

Science-Fiction-Fans kommen in diesen Wochen im Kino auf ihre Kosten, denn „Der Astronaut“ ist ein unterhaltsames Weltraum-Vergnügen, das mit tollen Figuren und beeindruckenden Bildern punkten kann – und das unbedingt auf der großen Leinwand gesehen werden sollte. Das sehen glücklicherweise auch die Kinogänger*innen weltweit ähnlich – und so steht der Blockbuster nach seinem zweiten Wochenende bereits bei einem weltweiten Einspielergebnis von über 300 Millionen US-Dollar.

Mitverantworlich für den Erfolg ist auch Andy Weir. Der Schriftsteller hat nicht nur die Vorlage zum aktuellen Kassenhit verfasst, sondern auch schon für Ridley Scotts Box-Office-Hit „Der Marsianer“. Wenn einer also weiß, wie gelungene Sci-Fi-Unterhaltung geht, dann dieser Mann. Umso mehr überrascht es da zu hören, dass eine von Andy Weir entwickelte „Star Trek“-Idee von den Verantwortlichen bei Paramount abgelehnt wurde.

Andy Weir schießt gegen das moderne "Star Trek"

In einem Video-Podcast des kontrovers diskutierten und überaus konservativen schottischen YouTubers und Filmkritikers Critical Drinker verriet Andy Weir, dass er selbst bei Paramount eine „Star Trek“-Serie vorgeschlagen habe – seine Idee jedoch abgelehnt wurde:

„Ich habe Paramount eine Star-Trek-Serie vorgeschlagen und war mit den Showrunnern aller Serien in einem Zoom-Meeting und habe viel Zeit damit verbracht, mit [Alex Kurtzman] zu sprechen. Ich mag vieles vom neuen ‚Star Trek‘ nicht. Er ist als Mensch ein wirklich netter Kerl. Aber gleichzeitig sind diese Serien Mist. Er ist ein netter Kerl. Aber sie haben meinen Vorschlag nicht angenommen, also, weißt du, scheiß auf sie.“

Gleichzeitig machte er jedoch auch deutlich, dass er nicht jeder neuen „Star Trek“-Serie ablehnend gegenübersteht. Während Podcast-Host Will Jordan vorschlug, alles ab „Enterprise“ aus dem „Star Trek“-Kanon zu streichen, zeigte sich Weir doch differenzierter in seiner Kritik:

„Ich sage dir meine Meinung, und ich bin nur ein Zuschauer. Ich mag ‚Strange New Worlds‘. Ich finde es ziemlich gut. Ich habe ‚Enterprise‘ nicht gehasst. Ich fand es irgendwie seltsam. ‚Lower Decks‘ fand ich unterhaltsam und lustig. Alle anderen können verschwinden.“ Das ganze Video haben wir euch hier eingebettet:

Aktuell könnte das „Star Trek“-Universum übrigens vor einem Umbruch stehen. Erstmals seit vielen Jahren gibt es keine neuen Produktionen aus dem Sci-Fi-Komos, auch wenn die Serien „Strange New Worlds“ und „Starfleet Academy“ noch beendet werden. Vielleicht verlagert sich die Reihe in Zukunft wieder verstärkt ins Kino. Ein neuer Film soll jedenfalls kommen. Mehr dazu erfahrt ihr hier:

Neuer "Star Trek"-Kinofilm kommt endlich – von den Machern eines Fantasy-Highlights

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