Heute neu auf Netflix: Dieser Fantasy-Blockbuster ist der gewaltigste Flop von Robert Downey Jr. – selbst Iron Man baut mal Mist!
Christoph Petersen
Christoph Petersen
-Chefredakteur
Hat im letzten Jahr mehr als 850 Filme gesehen - und jede Minute davon genossen, selbst wenn der Film gerade nicht so gut war.

„Die fantastische Reise des Dr. Dolittle“ ist der mit Abstand teuerste Nicht-Marvel-Film in der Karriere von „Iron Man“-Star Robert Downey Jr. Aber ausgezahlt hat sich das Investment nicht. Ab sofort gibt es den Mega-Flop im Abo-Angebot von Netflix.

Der Fantasy-Familienfilm „Die fantastische Reise des Dr. Dolittle“ hat 2020 an den weltweiten Kinokassen zwar 245 Millionen Dollar eingespielt. Aber selbst wenn sich das im ersten Moment nach viel anhört, ist es natürlich viel zu wenig für einen Blockbuster, der allein in der Herstellung bereits 175 Millionen Dollar Budget verschlungen hat – von den Marketingkosten in derselben Höhe mal ganz zu schweigen. Am Ende hat das Hollywoodstudio Universal bei dem von Robert Downey Jr. und seiner Frau Susan Downey mitproduzierten Projekt stolze 50 bis 100 Millionen Dollar Miese eingefahren.

In Deutschland hat es im ersten Corona-Jahr zwar für den achten Platz in den Jahrescharts gereicht – aber mit weniger als einer Million Besucher*innen blieb „Die fantastische Reise des Dr. Dolittle“ auch hierzulande deutlich hinter den hohen Erwartungen zurück. Wenn ihr nicht zu den vergleichsweise wenigen zählt, die sich den Film damals auf der großen Leinwand angesehen haben, könnt ihr das heute Abend nachholen – ab heute gibt es ihn nämlich ohne Zusatzkosten im Abo von Netflix.

Darum geht's in "Die fantastische Reise des Dr. Dolittle"

Seit dem Tod seiner Frau lebt Dr. John Dolittle (Robert Downey Jr.), der die Sprachen aller Tiere beherrscht, verbittert in seinem versteckten Anwesen. Aber dann wird die junge Königin Victoria (Jessie Buckley) vergiftet – und ihre einzige Hoffnung ist die sagenumwobene Frucht des Edenbaums. Mit einer bunten Truppe tierischer Gefährten begibt sich Dolittle – zunächst noch widerwillig – auf die gefährliche Suche…

Kein Netflix-Abo? Den Film gibt’s natürlich auch auf DVD & Blu-ray:

Lohnt sich "Die fantastische Reise des Dr. Dolittle" überhaupt?

Nachdem die ursprüngliche Fassung von Regisseur Stephen Gaghan bei Testvorführungen als „zu wenig familienfreundlich“ durchgefallen war, kamen die Filmemacher Chris McKay und Jonathan Liebesman an Bord, um mithilfe von Nachdrehs mehr sprechende Tiere und mehr kindgerechten Humor in den Film einzubauen.

Aber geholfen hat das nicht. Jetzt gibt es zwar im Finale einen gewaltigen Furz-Witz, doch darüber hinaus ist das Fantasy-Abenteuer immer noch eher öde und dazu auch noch ganz schön zynisch. Warum genau? Das haben wir in unserer ausführlichen Filmkritik für euch aufgedröselt, in der FILMSTARTS-Kritiker Björn Becher gerade einmal 1,5 Sterne vergibt.

Trotz des Flops zählt Robert Downey Jr. ja bekanntlich zu den vielseitigsten Schauspielern Hollywoods – und das liegt nicht nur daran, dass er erst spät (nämlich erst mit „Iron Man“ von 2008) den Sprung vom Indie-Geheimtipp zum Mainstream-Superstar geschafft hat. Aber seht am besten einfach selbst:

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Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels anlässlich der Veröffentlichung auf Netflix.

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