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    David Fincher

    Familienstand

    Jobs Regisseur, Line Producer, Schauspieler mehr
    Nationalität Amerikanischer
    Geburtstag 28. August 1962 (Denver, Colorado, USA)
    Alter 59 Jahre alt

    Biographie

    Mit seinem elektrisierenden Meisterwerk „Sieben“ und dem Kultfilm „Fight Club“ hat sich David Fincher in den 1990ern fest in Hollywoods Spitzenliga etabliert. Diese Position verteidigt er bis heute erfolgreich – fast alles, was der Amerikaner anfasst, wird zu Gold. Dabei wechselt der Filmemacher seit einigen Jahren verstärkt zwischen den Genres, nachdem er sich zunächst vor allem als Experte für Psychothriller einen Namen gemacht hatte. Seine ersten Erfahrungen sammelte der Autodidakt dabei nicht etwa an einer renommierten Filmhochschule, sondern bei der Produktion von Musik- und Werbeclips sowie bei der Arbeit an den visuellen Effekten für die erfolgreichen Filmreihen „Star Wars“ und „Indiana Jones“.

    Erste Schritte bei George Lucas

    David Leo Fincher wurde am 28. August 1962 in Denver, Colorado als Sohn eines Reporters und einer Krankenschwester geboren. Bereits im Alter von acht Jahren begann das talentierte Kind, im Garten der Eltern eigene Filme mit einer 8mm-Kamera aufzunehmen. Inspiriert hatte ihn unter anderem der Westernklassiker „Zwei Banditen“ mit Robert Redford und Paul Newman. Fincher genoss in den Folgejahren zwar keine professionelle Ausbildung an einer Hochschule, brachte sich stattdessen aber selbst bei, was er zum Filmemachen wissen musste. Mit 18 Jahren bescherten ihm seine bislang erworbenen Kenntnisse seinen ersten Job bei einer Trickfilmfirma in Kalifornien, die für ihn das Sprungbrett zur Karriere im Filmgeschäft bedeutete. Schon wenige Jahre später ergatterte Fincher eine Stelle bei George Lucas‘ Effektschmiede Industrial Light & Magic, die zu Beginn der 80er unter anderem die visuellen Effekte zu „Das Imperium schlägt zurück “, „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ und Steven Spielbergs „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ beisteuerte.

    Musikclips, Werbefilme und ein schwieriges Debüt

    Schnell strebte David Fincher die Selbständigkeit im Filmgeschäft an und gründete daher Mitte der 80er zusammen mit den späteren Top-Regisseuren Michael Bay, Michel Gondry, Mark Romanek und Neil LaBute die Produktionsfirma Propaganda Films. Gemeinsam mit diesen prominenten Kollegen produzierte er in den Folgejahren zahlreiche Werbefilme und Musikvideos für eine ganze Reihe berühmter Popstars, darunter Sting, Madonna, Michael Jackson, George Michael, Aerosmith und die Rolling Stones. Sein Debüt als Hollywood-Regisseur gab Fincher schließlich 1992 mit dem zweiten Sequel der Geschichte von Ellen Ripley und ihrem Kampf gegen menschenfressende Außerirdische: Mit seiner schwierigen Produktionsgeschichte zwischen Drehbuch-Umschriften und zahlreichen Konflikten mit 20th-Century-Fox-Bossen sollte „Alien 3“ Finchers Feuertaufe werden. Nach den beliebten „Alien“-Filmen von Ridley Scott und James Cameron wurde sein Debüt überwiegend verhalten bis negativ aufgenommen – die thematischen Aspekte des Films, darunter vor allem Religion und Gender-Verhältnisse, sorgen allerdings auch heute noch für Gesprächsstoff. Bereits drei Jahre später sollte Fincher der künstlerische Durchbruch gelingen.

    Hochspannung mit packenden Twists

    Mit dem düsteren Serienkiller-Thriller „Sieben“ schuf David Fincher 1995 ein modernes Meisterwerk, das nicht nur mit beklemmender Atmosphäre beeindruckte, sondern ebenso ein fantastisches Drehbuch mit einer perfekten Besetzung zusammen führte. Brad Pitt, Morgan Freeman, Kevin Spacey und Gwyneth Paltrow vergoldeten mit überragenden Darstellerleistungen einen packenden Neo-Noir-Thriller, in dem zwei grundverschiedene Cops im sintflutartigen Regen nach dem religiös motivierten Serienmörder John Doe jagen - die markerschütternde Schlusspointe entriss so manchem Zuschauer den Boden unter den Füßen. Mit seinen ebenfalls mit packenden Wendungen gespickten Meisterwerken „The Game - Das Geschenk seines Lebens“ und „Fight Club“ gelang es dem Regisseur endgültig, sich als neuer Top-Regisseur in Hollywood zu etablieren. Insbesondere „Fight Club“ mit Brad Pitt und Edward Norton, der an den Kinokassen überraschend hinter den Erwartungen zurückblieb, avancierte nach der Zweitauswertung über DVD binnen weniger Monate zum gefeierten Kultfilm und sollte die Debatte um moderne Männlichkeitsbilder maßgeblich prägen.

    Fincher nach der Jahrtausendwende

    Drei Jahre nach „Fight Club“ inszenierte David Fincher 2002 den klaustrophobischen Psychothriller „Panic Room“ mit Jodie Foster und Forest Whitaker, der qualitativ allerdings nicht ganz an seine vorigen Arbeiten heranreichte. Deutlich ruhiger fiel 2007 der dokumentarisch angehauchte Thriller „Zodiac - Die Spur des Killers“ mit Jake Gyllenhaal und Robert Downey Jr. aus, in dem Fincher die bis heute ungeklärten Morde des berüchtigten Zodiac-Killers an der amerikanischen Westküste der späten 60er nachzeichnete. Der Filmemacher inszenierte „Zodiac“ in spürbar gemächlicherem Tempo als gewohnt, nahm das Publikum aber einmal mehr mit brillanter Kameraarbeit, präziser Zeitgeist-Skizzierung und knisternder Atmosphäre gefangen.

    Neue Pfade, alte Qualität

    Mit dem Drama „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ versuchte sich David Fincher erstmalig an einem gänzlich anders gelagerten Stoff und meisterte dies mit traumwandlerischer Sicherheit. Die Geschichte von Benjamin Button, in der Brad Pitt bei seiner dritten Zusammenarbeit mit Fincher rückwärts alterte, wurde für zehn Oscars nominiert, gewann aber nur in drei Nebenkategorien. Auch sein Biopic „The Social Network“, das die Gründung des sozialen Netwerks Facebook und die Geschichte von Unternehmensgründer Mark Zuckerberg nachzeichnet, wurde vor den Oscar-Verleihungen 2011 mit acht Nominierungen als großer Abräumer gehandelt und von der Filmkritik gefeiert, musste sich letztlich aber mit drei Academy Awards für das beste adaptierte Drehbuch, die beste Filmmusik und den besten Schnitt begnügen.
    Zuletzt arbeitete der Regisseur an der Neuverfilmung von Stieg Larssons „Millennium“-Trilogie: „Verblendung“ mit Daniel Craig und Rooney Mara kam im Dezember 2011 in die US-Kinos und im Januar 2012 dann auch in Deutschland auf die große Leinwand.

    Die ersten Filme und Serien

    Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter
    Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter
    1983
    Indiana Jones und der Tempel des Todes
    Indiana Jones und der Tempel des Todes
    1984
    Die unendliche Geschichte
    Die unendliche Geschichte
    1984
    Express Yourself
    Express Yourself
    1989

    Die besten Filme und Serien

    Fight Club
    Fight Club
    1999
    Sieben
    Sieben
    1995
    The Game - Das Geschenk seines Lebens
    The Game - Das Geschenk seines Lebens
    1997

    Die Karriere in Zahlen

    38
    Karrierejahre
    0
    Preis
    34
    Filme
    6
    Serien
    0
    Nominierung
    0
    Kinostart

    Bevorzugte Genres

    Drama : 38 %
    Thriller : 33 %
    Krimi : 17 %
    Fantasy : 13 %

    Seine FILMSTARTS-Statistiken

    3
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    Brad Pitt
    Brad Pitt
    5 Filme
    Der seltsame Fall des Benjamin Button (2008), Voll frontal (2002), Being John Malkovich (1999), Fight Club (1999), Sieben (1995)
    Holt McCallany
    Holt McCallany
    2 Filme und 1 Serie
    MINDHUNTER (2017), Fight Club (1999), Alien 3 (1992)
    Der seltsame Fall des Benjamin Button (2008), Zodiac - Die Spur des Killers (2007), Fight Club (1999)
    Zodiac - Die Spur des Killers (2007), Fight Club (1999), Sieben (1995)
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