Marion Cotillard

Familienstand

Jobs Schauspielerin , Regisseur , Sänger Titelsong mehr
Pseudonym

Simone

Nationalität
Französisch
Geburtstag 30. September 1975 (Paris - Frankreich)
Alter
50 Jahre alt

Biographie

In ihrer Familie sprüht es nur so von Kreativität. Mit zwei Schauspielern als Eltern, einem Regisseur als Cousin und zudem zwei jüngeren Brüdern, von denen einer Bildhauer, der andere Autor und Regisseur ist, konnte Marion Cotillard fast nur einen künstlerischen Beruf ergreifen. Zunächst war sie in ihrer Heimat Frankreich erfolgreich, konnte aber mit der Zeit auch in Hollywood Fuß fassen. Sie schrieb Filmgeschichte, als sie 2008 den Oscar für ihre Darstellung der Chansonsängerin Edith Piaf in dem französischen Drama "La Vie En Rose " gewann. Cotillard ist nämlich die erste Person, die diesen Preis für eine Performance in französischer Sprache erhalten hat. Spätestens seit ihrem Auftritt in Christopher Nolans "Inception" gehört sie zu den großen, internationalen Stars.

In die Wiege gelegt

Marion Cotillard wurde am 30. September 1975 in Paris geboren. Sowohl ihr Vater Jean-Claude Cotillard als auch ihre Mutter Niseema Theillaud sind Schauspieler und unterrichten ihren Beruf. Cotillard kam also früh mit der Schauspielerei in Berührung und absolvierte bereits als Fünfjährige unter der Regie ihres Cousins Laurent Cotillard ihren ersten Bühnenauftritt in dem Theaterstück "Y a des nounous dans le placard". Auch in Stücken ihres Vaters übernahm sie Kinderrollen. Zu den Theaterauftritten kamen schon mit sechs Jahren die ersten Fernsehfilme. Cotillards Berufswahl stand früh fest, entsprechend ließ sie nach der Schule ein Schauspielstudium in Orléans folgen.

Die Ruhe vor dem Sturm

Marion Cotillards Karriere als Filmschauspielerin begann Mitte der 90er Jahre, ihre Rollen waren zumeist klein, wie der Auftritt in einer Episode er amerikanischen Serie "Highlander", steigerten aber nach und nach ihre Bekanntheit. Ihr Kinodebüt gab die Französin im Jahr 1994 allerdings mit einer Hauptrolle als Mathilde neben Julien Collet in "Die Geschichte des Jungen, der geküßt werden wollte". Nach einem kleinen Engagement neben Mathieu Amalric und Emmanuelle Devos im romantischen Drama "Ich und meine Liebe" des bekannten französischen Autorenfilmers Arnaud Desplechin verkörperte sie 1998 in der von Luc Besson geschriebenen und produzierten Actionkomödie "Taxi" die Freundin des Protagonisten Daniel (Samy Naceri). Die Mischung aus flotten Sprüchen und rasanter Action war in Frankreich ein Riesenhit. Wie in einem solchen Fall üblich kam es zu mehreren Fortsetzungen, Cotillard war in "Taxi Taxi" (2000) und "Taxi 3" (2003) wieder dabei.

Talentprobe

Mit "Taxi" hatte Marion Cotillard Erfolg an der Kinokasse, aber die eindimensionale Figur ließ ihr keine Möglichkeit, ihr schauspielerisches Profil zu schärfen. Die Gelegenheit ergab sich allerdings im Anschluss mit der Doppelrolle der äußerst gegensätzlichen Zwillinge Marie und Lucie in Gilles Paquet-Brenners Romanverfilmung "Les jolies choses". Prompt erhielt Cotillard für das Drama um eine ambitionierte und eine talentierte Sängerin, um Selbstmord und Identitätstausch eine Nominierung für den französischen Filmpreis César. Für den Film nahm Cotillard im Übrigen Gesangsunterricht, um die musikalischen Anforderungen meistern zu können.

Durchbruch auf Raten

Nach "Les jolies choses" war Marion Cotillard die Aufmerksamkeit der Filmemacher sicher, auch wenn der ganz große Durchbruch noch auf sich warten ließ. Sie spielte 2003 an der Seite von Guillaume Canet die exzentrische Sophie Kowalsky in der äußerst skurrilen Romantik-Komödie "Liebe mich, wenn du dich traust" von Yann Samuell. Es folgte der Sprung ins internationale Kino: Tim Burton verpflichtete sie für sein Fantasy-Märchen "Big Fish", in dem sie neben Hollywoodgrößen wie Ewan McGregor und Alison Lohman die Ehefrau von Billy Crudup verkörperte. Im Anschluss übernahm sie für Jean-Pierre Jeunet die Rolle der rachsüchtigen Tina Lombardie, die der von Audrey Tautou verkörperten Titelfigur im romantischen Kriegsdrama "Mathilde - Eine große Liebe" einen vermeintlichen Hinweis über den Verbleib ihres für tot erklärten Verlobten gibt. Für diese Darbietung erhielt Cotillard den César als Beste Nebendarstellerin.

Höhenflug mit Oscar

Nach "Big Fish" und "Mathilde" wechselte Marion Cotillard zwischen französischen und amerikanischen Produktionen wie "Mary" von Abel Ferrara und Ridley Scotts "Ein gutes Jahr" mit Russell Crowe, ohne dabei ein allzu glückliches Händchen zu haben. Schließlich setzte sie 2007 zu einem unerwarteten Höhenflug an – in Olivier Dahans Biopic "La Vie En Rose" verkörperte sie die legendäre Sängerin Edith Piaf. Auch wenn sie dieses Mal nicht selbst gesungen hat, wurde ihre Darstellung, die immerhin eine Lebensspanne von fast 30 Jahren umfasst, weltweit gefeiert. Diesmal erhielt Cotillard neben dem César noch zahlreiche weitere Preise, darunter als erst dritte Französin den Oscar als Beste Hauptdarstellerin.

Vollgas nach einer Pause

Nach dem Höhenflug kam zunächst ein Dämpfer. Kurz nach der Oscar-Verleihung kursierten Interview-Äußerungen von Marion Cotillard aus dem Jahre 2005 im Internet, in dem sie angeblich nicht nur die erste Mondlandung in Zweifel zog, sondern auch andeutete, dass der Terroranschlag auf das World Trade Center eine Inszenierung gewesen sei. Daraufhin wurde ihr ein schnelles Karriereende in Hollywood prognostiziert. Und tatsächlich war die Darstellerin erst nach einer zweijährigen Pause wieder in einem Film zu sehen. Entgegen der Unkenrufe startete sie nun in Hollywood durch: Zunächst spielte sie die Frau an der Seite des von Johnny Depp verkörperten Verbrechers John Dillinger in Michael Manns Gangsterdrama "Public Enemies" und erhielt viel Lob für ihre sensible Darstellung. Anschließend übernahm sie in "Nine", Rob Marshalls mäßig erfolgreichem Musical-Remake von Federico Fellinis "8 1/2" die Rolle der Luisa Contini. Diesmal sang Cotillard wieder selbst und erhielt in einer Starbesetzung, der immerhin auch Daniel Day-Lewis, Nicole Kidman und Sophia Loren angehörten, neben Penélope Cruz das meiste Lob und heimste eine zweite Golden-Globe-Nominierung ein.

Erfolg gepachtet

Nach ihrem Auftritt als Mal, der rachsüchtigen Ehefrau von Cobb (Leonardo DiCaprio), in Christopher Nolans internationalem Blockbuster "Inception" landete Marion Cotillard Ende 2010 mit "Kleine wahre Lügen" einen weiteren Superhit in ihrem Heimatland. Die Tragikomödie über die schwierigen Beziehungen einer Gruppe von Freunden wurde von Cotillards Lebensgefährten Guillaume Canet inszeniert. 2011 ist sie als Muse in Woody Allens Cannes-Eröffnungsfilm "Midnight in Paris" neben Owen Wilson, Tom Hiddleston, Rachel McAdams, Adrien Brody und Michael Sheen sowie in Steven Soderberghs Action-Thriller "Contagion" zu sehen, in dem sie als Dr. Leonora Orantes gegen einen tödlichen Virus kämpft. Mit dabei sind Matt Damon, Gwyneth Paltrow, Jude Law und Kate Winslet. Im Anschluss folgt Cotillards zweite Zusammenarbeit mit Christopher Nolan und mit Christian Bale, der neben ihr bereits in "Public Enemies" zu sehen war: das heißerwartete Batman-Sequel "The Dark Knight Rises".

Aus der Beziehung von Marion Cotillard und ihrem Partner Guillaume Canet stammt ein Sohn, der im Mai 2011 in Paris geboren wurde und den Namen Marcel trägt.

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Die Karriere in Zahlen

34
Karrierejahre
14
Preise
64
Filme
4
Serien
40
Nominierungen
0
Kinostart

Bevorzugte Genres

Drama : 49 %
Komödie : 22 %
Tragikomödie : 15 %
Romanze : 13 %

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