Wurde "Brick" in einem echten Wohnhaus gedreht? Matthias Schweighöfer und Ruby O. Fee verraten es uns
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.

Der neue deutsche Netflix-Thriller „Brick“ spielt fast komplett in einem Hamburger Wohnhaus. Aber wurde das Mystery-Kammerspiel auch tatsächlich in einem solchen gefilmt? Die Antwort darauf fällt durchaus überraschend aus.

In „Brick“ wird ein altes Wohnhaus in Hamburg von einem Moment auf den anderen von einer mysteriösen schwarzen Wand umhüllt, die undurchdringlich scheint. Die Netflix-Produktion spielt daher – abgesehen von kurzen Szenen am Anfang und am Ende – komplett innerhalb dieses Wohnhauses.

Hier tun sich die Hauptfiguren Tim (Matthias Schweighöfer) und Olivia (Ruby O. Fee) mit einigen Nachbarn und Nachbarinnen zusammen, zu dem sie sich einen Durchbruch durch die Wand oder den Boden schlagen und mit denen sie sich weiter nach unten durchkämpfen, um einen Ausweg zu finden. Doch wurden hier wirklich echte Wohnungen so präpariert, dass sie als Schauplatz für die Rätsel-Hatz dienen und zum Teil auch demoliert werden konnten?

Die kurze Antwort lautet: Nein! Mit Ausnahme der oben erwähnten Szenen ist „Brick“ tatsächlich komplett in einem abgedunkelten Studio entstanden, und zwar nicht in Hamburg, sondern in Prag! Das verrieten uns die Stars Matthias Schweighöfer und Ruby O. Fee persönlich im großen FILMSTARTS-Interview.

Ganze Wohnungen wurden für "Brick" errichtet

„Die Sets waren wirklich toll gebaut, mit mehreren Stockwerken in dieser großen Halle“, führte Fee dazu weiter aus. „Das war schon beeindruckend. Ganze Wohnungen, die da einfach errichtet und eingerichtet wurden.“ Schweighöfer ergänzte dazu, dass die Sets zum Teil aus richtigen Türmen bestanden, in denen sie sich von Etage bewegt haben. „Das war crazy“, lautete sein passendes Fazit zu diesem Aufwand. Das komplette ausführliche Interview mit Matthias Schweighöfer und Ruby O. Fee könnt ihr euch im nachfolgenden Artikel durchlesen:

In der eigenen Wohnung eingemauert: Matthias Schweighöfer und Ruby O. Fee im großen FILMSTARTS-Interview zum Netflix-Thriller "Brick"

Computereffekte kamen innerhalb des Wohnungs-Settings in „Brick“ nur dann zum Einsatz, wenn es darum ging, die rätselhafte Wand und ihre seltsamen Eigenschaften in Szene zu setzen. Ansonsten bewegen wir uns hier an real vorhandenen, wenn auch künstlich und eigens für den Film erbauten Schauplätzen. Das wird auch in einem informativen Making-Of-Clip deutlich, den Netflix mittlerweile veröffentlicht hat und der zeigt, wie aufwändig die Set-Bauten für „Brick“ wirklich waren:

Hinweis: Unsere ursprüngliche Nachricht zu den Interviewaussagen haben wir nachträglich noch mit dem offiziellen Making-Of-Video ergänzt.

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