Neu auf Netflix: Bildgewaltiges Historien-Kino mit "Wicked"-Star in der Hauptrolle – basierend auf wahren Begebenheiten!
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Lange hat man in Hollywood ein Biopic über Harriet Tubman umsetzen wollen, erst 2019 wurde dieses Vorhaben mit „Harriet - Der Weg in die Freiheit“ umgesetzt. Ihr habt den Film bislang noch nicht gesehen? Bei Netflix könnt ihr ihn nachholen.

Harriet Tubman zählt zu den schillerndsten und heldenhaftesten Persönlichkeiten der US-Geschichte. Als bekannteste afroamerikanische Fluchthelferin unterstützte sie von 1849 bis zum Ende des Sezessionskrieges Sklaven auf ihrer gefährlichen Reise aus den Südstaaten in die Nordstaaten der USA oder bis nach Kanada. Rund 70 Menschen rettete sie dabei persönlich aus der Sklaverei, mehreren Hundert weiteren verhalf sie indirekt zur Freiheit, indem sie Kontakte vermittelte und Fluchtrouten organisierte.

Ihr habt noch nie etwas von Harriet Tubman gehört, wollt aber mehr über diese beeindruckende Symbolfigur für Widerstand und Freiheit erfahren? Dann habt ihr jetzt die Gelegenheit dazu: Im Abo von Netflix steht ab sofort das für zwei Oscars nominierte Biopic „Harriet – Der Weg in die Freiheit“ mit „Wicked“-Star Cynthia Erivo in der Hauptrolle zum Abruf bereit.

Harriet - Der Weg in die Freiheit
Harriet - Der Weg in die Freiheit
Starttermin 9. Juli 2020 | 2 Std. 05 Min.
Von Kasi Lemmons
Mit Cynthia Erivo, Leslie Odom Jr., Joe Alwyn
Pressekritiken
2,0
User-Wertung
3,3
Filmstarts
3,0

Obwohl das Filmprojekt viele Jahre in Planung war – ursprünglich sogar mit Julia Roberts als Hauptdarstellerin um die Jahrtausendwende – kam es schließlich erst 2019 zur Veröffentlichung. Herausgekommen ist zwar leider kein Meisterwerk, aber dennoch ein solides Biopic mit beeindruckenden Bildern und einer herausragenden Hauptdarstellerin. Inszenatorisch und erzählerisch bleibt der Film zwar auf vertrautem Terrain und wirkt streckenweise wie ein Werk aus den 1990er-Jahren – dennoch ist „Harriet“ sehenswert und erzählt eine wichtige Geschichte.

Darum geht’s in "Harriet":

Mitte des 19. Jahrhunderts lebt die Sklavin Minty (Erivo) auf einer Plantage in Maryland. Sie träumt von einem freien Leben, doch nach dem Tod ihres Besitzers droht ihr der Verkauf in den Süden und die endgültige Trennung von ihrer Familie. In einem Akt der Verzweiflung und des Mutes flieht sie – und erreicht nach einer beschwerlichen Reise die Anti-Slavery Society in Pennsylvania. Dort begegnet sie William Still (Leslie Odom Jr.) und gibt sich fortan den Namen Harriet Tubman.

Mit Hilfe der Unternehmerin Marie Buchanon (Janelle Monáe) beginnt sie, sich eine neue Existenz aufzubauen. Doch das neue Leben in Freiheit erfüllt sie nicht, solange andere weiterhin in Ketten leben müssen. Entschlossen fasst sie den Plan, zurückzukehren und ihren Ehemann John Tubman (Zackary Momoh) zu retten. Er ist zwar ein freier Mann, aber als Afroamerikaner in Maryland ständiger Gefahr ausgesetzt. Harriet setzt alles aufs Spiel – und wird bald unter dem Namen „Moses“ zur legendären Fluchthelferin der Underground Railroad.

Nachfolgend könnt ihr euch den Trailer in der englischsprachigen Originalversion anschauen:

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