Dwayne Johnson ließ sich ausgerechnet für eine seiner schlechtesten Rollen von Clint Eastwood inspirieren: "Er war schon immer mein Lieblingsschauspieler"
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Dwayne Johnson hat verraten, dass Clint Eastwood eines seiner großen Schauspiel-Vorbilder ist. Besonders bei einer Figur hatte er die Western-Ikone im Kopf – und doch ist dabei einer seiner schlechtesten Filme entstanden...

Dwayne Johnson war von Anfang an sehr von sich und seinen Fähigkeiten überzeugt. Schließlich feuerte er bereits vor rund 20 Jahren – als die meisten Menschen in ihm noch in erster Linie den Wrestler „The Rock“ sahen – kurzerhand seine Agenten, weil diese nicht daran glauben wollten, dass er einmal größer sein würde als Will Smith und George Clooney.

Heute ist Johnson nicht nur längst zur Marke geworden – dank fünf „Fast & Furious“-Blockbustern, den überaus lukrativen „Jumanji“-Requels sowie Kinohits wie „Vaiana 2“ hat der 53-Jährige unlängst auch Samuel L. Jackson als erfolgreichsten Schauspieler aller Zeiten abgelöst (wir berichteten). Mit dem am 2. Oktober startenden Drama „The Smashing Machine“ wiederum verfolgt Johnson nun auch Oscar-Ambitionen.

The Smashing Machine
The Smashing Machine
Starttermin 2. Oktober 2025 | 2 Std. 04 Min.
Von Benny Safdie
Mit Dwayne Johnson, Emily Blunt, Lyndsey Gavin
User-Wertung
3,0
Filmstarts
4,0

Das bedeutet allerdings nicht, dass Johnson keine Vorbilder hätte, zu denen er bewundernd aufschauen würde. So hat der gebürtige Kalifornier in einem Interview mit CinemaBlend enthüllt, dass er Clint Eastwood für den größten Schauspieler aller Zeiten hält.

„Clint Eastwood war schon immer mein Lieblingsschauspieler“, schwärmte der „Southland Tales“-Darsteller. „[Ich liebe] besonders die älteren Filme. […] Ach, eigentlich alle seine Filme. Vor allem die Western. Und ganz besonders ‚Erbarmungslos‘. […] Ich hatte die Ehre, ihn einmal zu treffen. Er hat mich vor ein paar Jahren überrascht. Es war wirklich eine große Ehre.“

Clint Eastwood hat eine missglückte Superhelden-Performance inspiriert

Johnson gab das Interview anlässlich des Kinostarts seines DC-Films „Black Adam(2022) – und verriet in diesem Zuge, dass Eastwood ihn besonders bei der Darstellung des titelgebenden Superhelden in hohem Maße inspiriert habe. Klar – die Paraderolle von Eastwood war der oft grimmige, schweigsame (Anti)Held, den er etwa in Sergio Leones legendärer Dollar-Trilogie verkörperte, und auch Black Adam ist kein Mann großer Worte. Davon abgesehen liegen zwischen dem mit vier Oscars ausgezeichneten Spätwestern-Meisterwerk „Erbarmungslos“ und dem gefloppten Comic-Spektakel allerdings Welten.

Nicht nur enttäuschte „Black Adam“ am Box Office, auch die Begeisterung der Fans hielt sich in Grenzen – und die Kritik zerriss den von „Carry-On“-Regisseur Jaume Collet-Serra inszenierten Film in der Luft. Wir von FILMSTARTS hatten in unserer Rezension so nur maue 1,5 von 5 Sternen für den „bisherigen Tiefpunkt im [mittlerweile eingestellten] DCEU“ übrig, der mit „holpriger Handlung, chaotischer Inszenierung, eindimensionalen Figuren und lahmen Witzen“ daherkomme.

Vom Legendenstatus eines Clint Eastwood, der ikonische Charaktere schuf und auch als Regisseur Kinogeschichte schrieb, ist Johnson also doch noch ein wenig entfernt – aber vielleicht ist seine Rolle im bereits erwähnten „The Smashing Machine“ ja ein erster Schritt dorthin? Den deutschen Trailer und alle Infos zur ersten Solo-Regiearbeit von Benny Safdie („Der schwarze Diamant“) findet ihr im folgenden Artikel:

So haben wir Dwayne Johnson noch nie gesehen: Deutscher Trailer zu "The Smashing Machine"
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