Was lange währt, wird endlich gut? Ob das auch im Falle von „The Toxic Avenger“ zutrifft, könnt ihr ab morgen feststellen. Die Neuauflage des etwas anderen Superhelden-Klassikers von Low-Budget-Exploitationschmiede Troma startet am 25. September 2025 endlich in den deutschen Kinos – und das, obwohl der Film nach seiner Weltpremiere vor mittlerweile zwei Jahren als „unveröffentlichbar“ galt!
Capelight Pictures nahm sich der hiesigen Veröffentlichung an und wird allen Fans (und denen, die es noch werden wollen) damit die einmalige Chance bieten, Toxie auf der Kinoleinwand zu erleben – und zwar komplett ungekürzt! Wer etwas für Humor übrig hat, der sich für kein Geld der Welt über die Gürtellinie wagen würde, wer für blutrünstigen Splatter brennt und ganz allgemein etwas für grenzüberschreitende Ekel-Paraden übrig hat, nach denen man erstmal eine Dusche braucht, darf sich aber nicht nur über einen Kinostart, sondern auch über eine spektakuläre Auswertung für Zuhause freuen.
Denn voraussichtlich am 22. Januar 2026 „The Toxic Avenger“ erscheint dann in der komplett ungeschnittenen Fassung auch fürs Heimkino. Nicht nur der Verfasser dieses Artikels (und Fan des Originals) darf sich damit über ein besonderes Geschenk zu seinem Geburtstag freuen. Auch Exploitation-Enthusiasten im ganzen Land haben mächtig Grund zur Freude, kommt die ausufernde Horror-Sause doch in gleich zwei Limited Editions in den Handel:
Sowohl das Steelbook* als auch das Mediabook* könnt ihr euch bereits im hauseigenen Shop von Verleiher Capelight Pictures sichern – oder auch bei Amazon:
Beide Editionen enthalten den Film in der ungekürzten FSK-18-Version sowohl auf Blu-ray als auch auf 4K-Blu-ray – und sind darüber hinaus mit reichlich Extras bestückt. Ebenfalls mit an Bord sind so etwa ein Audiokommentar von Regisseur Macon Blair, der Kurzfilm „Toxic Shock“, ein Mitschnitt des Q&A von der San Diego Comic Con sowie ein sage und schreibe 60 Seiten dickes Booklet, in dem euch außerdem ein Auszug der Graphic Novel zum Film erwartet.
Aber lohnt es sich überhaupt, die Rückkehr des „Atomic Hero“ auf die Watchlist zu packen?
FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen vergab in seiner Kritik zu „The Toxic Avenger“ solide 3 von 5 Sternen und spricht darin von einem „Remake von Fans für Fans“. „Weniger CGI-Blutschwälle und mehr echte Grenzüberschreitungen“ hätten den Film am Ende sicherlich gut getan.
Doch so gelingt der Neuauflage immerhin der Spagat, mit Anspielungen und Gastauftritten einerseits Kenner zu begeistern und andererseits auch Neulinge zu abzuholen – vorausgesetzt natürlich, sie sind offen für jede Menge wahnwitzige, verstörende Einfälle, die man wohl nicht so einfach wieder ungesehen machen kann. Einen Vorgeschmack darauf bekommt ihr hier:
Verstörende neue Einblicke in "The Toxic Avenger": Darum galt das Horror-Splatter-Remake also als "unveröffentlichbar"...Darum geht's in "The Toxic Avenger"
Winston Gooze (Peter Dinklage) verwandelt sich nach einem verheerenden Giftmüll-Unfall vom schüchternen Hausmeister zu einem grausam entstellten, übermenschlich starken Helden – der seine neu erworbenen Fähigkeiten nutzen will, um Gerechtigkeit in seiner Heimat walten zu lassen und die Zeit der Korruption zu beenden. Nicht zuletzt nimmt er sich dabei auch seinen ehemaligen Chef, den zwielichtigen Bob Garbinger (Kevin Bacon) vor, der für Winstons groteske Verwandlung verantwortlich ist…
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