Vor 8 Jahren zerstörte das Scheitern dieses epischen Fantasy-Abenteuers eine geplante sechsteilige Saga: Es zählt zu den größten Flops der letzten Jahre
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

2017 kam ein Fantasy-Blockbuster ins Kino, aus dem ein ganzes Franchise erwachsen sollte – der aber trotz Star-Regisseur an den Kinokassen unterging. Hier erfahrt ihr, um welchen Film es geht.

In Hollywood wird traditionell gerne groß gedacht – und heute scheint es schier undenkbar, einen teuer produzierten Blockbuster ins Kino zu bringen, ohne die Möglichkeit einer Fortsetzung oder am besten noch einer ganzen Reihe nicht zumindest im Hinterkopf zu haben. Schließlich ist etwa aus dem vergleichsweise schlichten „The Fast And The Furious“ ein extrem langlebiges Action-Franchise hervorgegangen, so wie sich auch die „John Wick“-Reihe kommerziell mit jedem weiteren Eintrag steigern konnte. Das einst mit „Iron Man“ gestartete Marvel Cinematic Universe wiederum mag vielleicht nicht mehr unfehlbar sein, vereint aber unverändert eine Vielzahl von Fans hinter sich.

Doch manchmal geht das Kalkül nicht auf – eine auf einer erfolgreichen Buchreihe basierende Sci-Fi-Reihe beispielsweise ist auf der Leinwand unvollendet geblieben, weil der zum großen Finale hinleitende vorletzte Teil an den Kinokassen gnadenlos durchfiel (mehr dazu hier). Noch schlimmer erwischte es im Jahr 2017 „King Arthur: Legend Of The Sword“ – denn während das Studio plante, bei ausreichendem Erfolg noch mindestens fünf weitere Filme folgen zu lassen, war nach dem Auftakt direkt schon wieder Schluss.

King Arthur: Legend Of The Sword
King Arthur: Legend Of The Sword
Starttermin 11. Mai 2017 | 2 Std. 06 Min.
Von Guy Ritchie
Mit Charlie Hunnam, Astrid Bergès-Frisbey, Jude Law
Pressekritiken
2,2
User-Wertung
3,5
Filmstarts
3,5

Bereits 2004 enttäuschte mit dem von Antoine Fuqua inszenierten „King Arthur“ ein groß angelegter Kinofilm über den britischen Sagenkönig am Box Office. Vor diesem Hintergrund ist es rückblickend durchaus erstaunlich, dass sich die Studio-Verantwortlichen eine Neuauflage stolze 175 Millionen US-Dollar kosten ließen – und sogar davon ausgingen, ein ganzes Universum ins Leben zu rufen.

Um sich von dem Vorgänger und ähnlich gelagerten Mythen- bzw. Historienstoffen abzusetzen, wurde Guy Ritchie als Regisseur engagiert – der zuvor bereits „Sherlock Holmes“ ein modernes Action-Update verpasst und damit sowohl Publikum als auch Fachpresse überzeugt hatte. Doch mit „King Arthur: Legend Of The Sword“, der Charlie Hunnam in der Titelrolle aufbot, konnte er diesen Triumph nicht wiederholen – die Kritiken fielen überwiegend negativ aus, und mit einem weltweiten Einspielergebnis von 203 Millionen Dollar erwies er sich als Flop.

Falls auch ihr den Film damals nicht gesehen und bisher auch nicht nachgeholt habt: Die offizielle FILMSTARTS-Kritik fiel mit 3,5 von 5 Sternen immerhin ziemlich positiv aus! Darin heißt es unter anderem: „In ‚King Arthur: Legend Of The Sword‘ trifft moderne Fantasy-Action auf spektakulären Mittelalter-Bombast. Guy Ritchie schafft es, der bekannten Vorlage neue Facetten abzugewinnen und inszeniert seinen Film mit den für ihn so typischen Stilmitteln.“

Um einen weiteren Blockbuster, der ein ganzes Franchise starten sollte, dreht sich der nachfolgende Artikel:

Dieser 180 Millionen teure Sci-Fi-Film sollte ein Franchise starten, wurde trotz Mega-Stars aber zum gigantischen Flop!

Ein ähnlicher Artikel ist zuvor bereits auf unserer spanischen Schwesternseite Espinof.com erschienen.

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