Die britische Comedy-Landschaft wäre ohne ihn nicht dieselbe: Der frühere Elektrotechniker Rowan Atkinson ist das Gesicht der Kultserie „Blackadder“, die vier Staffeln lang mit wechselnden Epochen als Setting die Historie, Kultur und Eitelkeiten Großbritanniens auf die Schippe nahm.
Er ist auch der Star der Parodie-Filmreihe „Johnny English“, in der das Agentenkino durch den Kakao gezogen wird. Vor allem aber sicherte er sich als tollpatschiger Titelheld der populären Fernsehserie „Mr. Bean“ sowie ihrer Kino-Ableger einen Eintrag ins Comedy-Geschichtsbuch. 2022 zeigte er sich erneut als vom Pech verfolgter, ungeschickter Serienheld:
In „Man vs. Bee“ spielte Atkinson den Familienvater Trevor, der als Housesitter auf eine Luxusbleibe aufpassen soll – und sich daraufhin mit einer Hummel anlegt, was allerhand Trubel nach sich zieht. Die Slapstick-Comedyserie, die mit ihrem zerstörerischen Chaos durchaus an klassische Donald-Duck-Cartoons erinnert, generierte auf Netflix respektable Abrufzahlen und wurde von der Kritik freundlich aufgenommen.
Nun, drei Jahre später, erlebt Trevor neues Tohuwabohu: Mit „Man vs. Baby“ könnt ihr ab sofort „Mr. Bean“-Star Rowan Atkinson in einer weiteren, turbulenten Comedyserie voller Slapstick, Pannen und Verwüstung erleben!
Darum geht es in "Man vs. Baby"
Nach den nervenaufreibenden Ereignissen aus „Man vs. Bee“ hat sich Trevor Bingley (Rowan Atkinson) beruflich umorientiert: Er arbeitet nun als Schulhausmeister und findet dort tatsächlich die Ruhe und Ordnung, nach der er sich sehnt. Doch zur Weihnachtszeit lässt er sich in sein altes Metier zurück locken: Er soll über Weihnachten auf ein schmuckes Penthouse aufpassen.
Was kann schon passieren? Leider viel: Nach dem Schulkrippenspiel holt niemand das Baby ab, das Jesus gespielt hat – und so sieht sich der hilfreiche Trevor gezwungen, das arme, kleine Kind mit in seine Penthouse-Festung zu nehmen, bis die vergesslichen Eltern ausfindig gemacht wurden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Dinge zu Bruch gehen...
Bei vier Folgen mit jeweils rund 30 Minuten Laufzeit könnte „Man vs. Baby“ genauso gut ein rasanter Slapstick-Comedyfilm sein – ähnlich, wie zuvor schon „Man vs. Bee“ zwar als Serie veröffentlicht wurde, mit minimalem Aufwand aber zum Film hätte umgewandelt werden können. Regie führte David Kerr, der unter anderem schon das Atkinson-Vehikel „Johnny English - Man lebt nur dreimal“ inszenierte, während das Drehbuch von Atkinson und seinem „Man vs. Bee“-Schreibpartner William Davies ersonnen wurde.
Zur Besetzung gehören unter anderem Susannah Fielding („The Great Indoors“), der Stand-Up-Comedian Sunil Patel, „Downton Abbey“-Star Robert Bathurst, Ellie White („Die frei erfundenen Abenteuer von Dick Turpin“), „Mickey 17“-Szenendieb Angus Imrie, Sunetra Sarker (britischen TV-Fans bekannt aus der Seifenoper „Brookside“) und Claudie Blakley (bekannt aus der „Stolz und Vorurteil“-Verfilmung mit Keira Knightley).
Und wenn ihr nach „Man vs. Baby“ weiter kichern wollt: Im folgenden Beitrag stellen wir euch eine Sci-Fi-Komödie vor, die in Deutschland die Kassen laut zum Klingeln gebracht hat!
5,6 (!) Millionen Zuschauer allein in Deutschland: Dieser kultige Sci-Fi-Spaß hat vor 46 Jahren alle anderen Filme übertrumpft!