Die neue Streamingwoche beginnt mit einem vielfach gelobten Schauspielstar-Schaulaufen von Quentin Tarantino, setzt sich mit Reality-TV fort sowie einem Kultklassiker mit Winona Ryder, Cher und Christina Ricci fort und kulminiert in Sci-Fi-Action von Peter Jackson: Das hier sind die wichtigsten Netflix-Veröffentlichungen vom 19. bis zum 25. Januar 2026!
Montag: Nazijagd im Tarantino-Stil
Die neue Netflix-Woche beginnt mit eloquenten Monologen, multilingualen Dialogen, einem mit dem Oscar ausgezeichneten Christoph Waltz sowie der unerbittlichen Jagd auf die Feinde der Demokratie und des freiheitlichen Zusammenlebens:
Am 19. Januar 2026 kommt Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ zu Netflix, und somit das Brad-Pitt- und Daniel-Brühl-Vehikel, das erst kürzlich zum besten Kriegsfilm der vergangenen 25 Jahre ernannt wurde (wir berichteten). Und wenn ihr euch auf den Film einstimmen wollt, der euch den Zweiten Weltkrieg aus Tarantinos Augen zeigt, hilft euch der folgende Trailer:
Dienstag: Dämonen, Wrestling und Singles
Am Dienstag legt Netflix einen Schwerpunkt auf non-fiktionale Produktionen. Denn mit „WWE Unreal“ geht eine Wrestling-Dokuserie in ihre zweite Staffel und zudem erreicht die Dating-Reality-Sendung „Raus aus der Single-Hölle“ ihre nunmehr fünfte Season.
Doch nicht nur Non-Fiktionales kommt am Dienstag zu Netflix. Obendrein ist der Netflix-Start der Animeserie „The Misfit Of Demon King Academy“ angekündigt. Die in Deutschland bereits auf Wakanim, Crunchyroll, peppermint anime sowie auf DVD und Blu-ray ausgewertete Serie dreht sich um Anos, der in einem früheren Leben Dämonenkönig war, aber als Außenseiter wiedergeboren wurde, der nun auf einer Dämonenschule einen schweren Stand hat.
Mittwoch: Queerer Kult und ein Entführungsfall, der Schlagzeilen geschrieben hat
Am Mittwoch setzt sich die Dominanz der non-fiktionalen Titel fort: Die Realityshow „Queer Eye“ geht in ihre zehnte Staffel – und die stellt jetzigen Plänen zufolge zugleich den Abschied vom Format rund um fünf queere Fachleute über Mode, Design, Essenskultur, Lifestyle und Co. dar.
Des Weiteren ist die Dokumentation „Kidnapped: Der Fall Elizabeth Smart“ angekündigt, einen Entführungsfall, der die Welt 2002 in Atem hielt. Im Mittelpunkt steht eine damals 14-jährige Tochter einer wohlhabenden, mormonischen Familie. Mehr Infos vermittelt euch der folgende Trailer:
Donnerstag: Katastrophen, Leimutterschaft und Comedy oben ohne
Ab Donnerstag ist auf Netflix die neue Comedyserie „Free Bert“ abrufbar, die sich um den lautstarken, oft oben ohne auftretenden Komiker Bert Kreischer dreht, der in dieser Sitcom einen chaotischen Vater spielt, der seine Wildfang-Kinder an einer neuen, schicken Schule anmeldet.
Konflikte sind da vorprogrammiert, ebenso wie in der Dramaserie „Finding Her Edge“ über eine Ex-Eiskunstläuferin, die sich aufgrund eines neuen Partners wieder aufs Eis wagt – dabei aber partout nicht ihren früheren Eistanz- und Liebespartner vergessen kann. Außerdem kommt „Baby Mama“ zu Netflix – eine 2008 gestartete Komödie über Leihmutterschaft mit Tina Fey und Amy Poehler in den Hauptrollen.
Spannung verspricht derweil der saudische Katastrophenthriller „Feueralarm 2: Die Grube“ über drei Schülerinnen, die während eines Sturms unterirdisch eingeschlossen werden und ihre Differenzen überbrücken müssen, um diese Notlage zu überstehen. Mit „Cosmic Princess Kaguya!“ startet letztlich ein musikalischer Anime über eine Außenseiterin vom Mond und ihre Pläne, in einer Virtuellen Realität zum Star aufzusteigen. Mehr zeigt euch dieser Trailer:
Freitag: Kult, ein riskantes Live-Event und ein traumatisierter Hund
Am Freitag nimmt Netflix die kultige Romanverfilmung „Meerjungfrauen küssen besser“ mit Winona Ryder, Cher, Bob Hoskins und Christina Ricci in sein Portfolio auf. Der in den 1960ern spielende Film über eine extrovertierte, sexuell freizügige Mutter und ihre Kinder dreht sich um Liebeschaos, Selbstfindung und Glaubensfragen – während das für Freitag angekündigte Netflix-Event „Skyscraper Live“ mit Freikletterer Alex Honnold ab 2 Uhr nachts eine riskante, ungesicherte Wolkenkratzerbesteigung zeigt.
Darüber hinaus kommt „Max: Bester Freund. Held. Retter.“ zu Netflix. Das Militärdrama über einen Schäferhund, der US-Soldaten in Afghanistan unterstützt hat und danach schwer traumatisiert einer trauernden Familie übergeben wird, basiert auf wahren Ereignissen. Selbiges gilt für das italienische Historiendrama „Der Fälscher“ über einen Kunstfälscher, der während der 1970er in Italien zu einer Art Legende aufgestiegen ist. Einen Ersteindruck verschafft euch dieser Trailer:
Samstag: Pause!
Am 24. Januar 2026 ist, basierend auf den bis zur Veröffentlichung dieses Artikels zugänglichen Vorabinformationen, kein Netflix-Nachschub geplant. Zwar kann es passieren, dass der Streamingriese doch noch kurzfristig Serien oder Filme an diesem Tag neu zur Verfügung stellt, doch wenn nicht: Gönnt euch stattdessen einen spannenden Streamingabend mit unserem folgenden Tipp!
Sonntag: Fahrende, sich bekriegende Städte!
Während der Netflix-Kalender am Samstag eine Lücke aufweist, gibt es bisherigen Informationen zufolge dafür am Sonntag postapokalyptische Action: „Mortal Engines: Krieg der Städte“ soll zu Netflix kommen, die vom „Herr der Ringe“-Erfolgsteam Peter Jackson, Philippa Boyens & Fran Walsh verfasste Romanverfilmung mit Hugo Weaving, „Avatar“-Fiesling Stephen Lang, „Bridgerton“-Publikumsliebling Regé-Jean Page und Hera Hilmar („See – Reich der Blinden“).
Und wenn ihr noch mehr Streaming-Tipps benötigt, um eure Abende auf dem heimischen Sofa fernab des grausigen Wetters da draußen zu verplanen: Wir hätten noch mehr, wie euch der folgende Artikel zeigen dürfte!
Neu auf Netflix: Die beste Fantasy-Trilogie seit "Der Herr der Ringe" – berührend, episch & visuell berauschend!