Dieses Fantasy-Abenteuer ist der wirklich (!) beste Film des "Herr der Ringe"-Machers: 187-Minuten-Epos jetzt im Abo streamen – bei HBO Max
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Berührt und fasziniert zu werden, aber auch etwas über sich selbst lernen – das bedeutete Kino schon immer für Daniel. Darum machte der einstige Sozialarbeiter am Ende seine Leidenschaft auch zum Beruf.

Die einen feiern Peter Jackson für „Herr der Ringe“, die anderen für seine Splatter-Klassiker. Für FILMSTARTS-Redakteur Daniel Fabian ist sein bester Film jedoch ein anderes, weniger beachtetes Werk, das ihr bei HBO Max streamen könnt.

Die meisten dürften Peter Jackson wohl für seine „Herr der Ringe“-Filme kennen – und lieben. Die Mittelerde-Trilogie spielte knapp drei Milliarden Dollar ein, wurde mit sage und schreibe 17 Oscars ausgezeichnet und zählt für viele zu den besten Filmreihen aller Zeiten. Horror-Fans dürften den Neuseeländer hingegen vor allem mit seinen Frühwerken in Verbindung bringen, startete dieser seine Karriere – wie übrigens viele heutige Blockbuster-Regisseure (u.a. Sam Raimi, James Gunn und James Wan) – doch mit Low-Budget-Splatter-Abenteuern wie „Bad Taste“.

Mein persönlicher Lieblingsfilm von Jackson war so jahrelang – bis Mitte der 2000er und damit auch nach „Herr der Ringe“ – „Braindead“, die vielleicht bis heute abgefahrenste, kreativste und vielleicht sogar blutrünstigste Gore-Granate der Kinogeschichte. Doch dann holte das Fantasy-Genie mit einem Faible für irrwitzig-blutrünstige Unterhaltung eines der legendärsten Filmmonster überhaupt zurück – und vollbrachte damit das vermeintlich Unmögliche: King Kong“ ist nicht nur durch und durch großes Kino der alten Schule, sondern ein Blockbuster-Epos, das selbst dem wegweisenden Original das Wasser reichen kann.

Klar, dieselbe Wirkung wie das Original von 1933 erzielte die Neuauflage freilich nicht – schließlich sind die Leute im 21. Jahrhundert viel zu aufgeklärt, um zu glauben, dass gleich tatsächlich ein Riesenaffe durch die Stadt wüten könnte. Und dennoch: Für mich ist „King Kong“ der vielleicht beste Abenteuerfilm der letzten 20 Jahre – der den Glanz großer Hollywood-Klassiker wieder aufleben lässt. Wer sich davon ebenfalls überzeugen will, hat nun eine tolle Gelegenheit dazu. Denn das bildgewaltige Epos könnt ihr ab sofort auf der endlich auch in Deutschland gestarteten Streaming-Plattform HBO Max schauen.

HBO Max ist eine eigenständige Plattform, die ihr natürlich auch direkt beim Anbieter abonnieren könnt. Darüber hinaus könnt ihr den Service aber auch als Channel bei Amazon Prime Video* sowie im Bundle mit anderen Diensten und dabei sparen – und zwar mit RTL+ sowie Waipu. Beide Plattformen bieten zahlreiche Deal-Pakete an, etwa mit oder ohne Werbung sowie im Monats- oder Jahresabo.

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"King Kong": Der ultimative Peter-Jackson-Film

Jeder kennt die Geschichte des geheimnisvollen Monstrums von Skull Island, das zur Strecke gebracht wird, um der westlichen Welt in Ketten gelegt als achtes Weltwunder präsentiert zu werden. Doch auch wenn wohl wirklich jeder Filmfan mit Kongs tragischem Schicksal vertraut sein dürfte, gelingt es Jackson mit seinem Film neue Impulse zu setzen, die Erzählung um den gigantischen Primaten packend zu erzählen und mit einem nahezu unvergleichlichen Ideenreichtum zu bebildern. Das Ergebnis: Ein wahrlich monumentales Filmerlebnis, das sich selbst vor „Titanic“ & Co. nicht zu verstecken braucht. Die vielen Gemeinsamkeiten mit James Camerons Mega-Blockbuster sind ohnehin kaum von der Hand zu weisen:

Denn ähnlich wie die Saga von Jack und Rose ist auch „King Kong“ im Herzen eine tragische Romanze gewaltigen Ausmaßes – in deren Zentrum hier jedoch die Schöne (grandios: Naomi Watts) und das Biest (grandios animiert: Kong) stehen. Ähnlich wie „Titanic“ erinnert „King Kong“ nicht nur an die Magie, die das Kino seit nun über hundert Jahren ausmacht, sondern lotet zugleich dessen Möglichkeiten aus, große Geschichten zu erzählen.

Obendrein ist der Film eine regelrechte Liebeserklärung an Hollywood – mit seiner Story um eine naiv-verträumte Schauspielerin (Watts), einen erfolglosen Autor (Adrien Brody) und einen mit allen Wassern gewaschenen Regisseur (Jack Black), sowie nicht zuletzt auch dank seiner visuellen Pracht.

King Kong
King Kong
Starttermin 14. Dezember 2005 | 3 Std. 00 Min.
Von Peter Jackson
Mit Naomi Watts, Jack Black, Adrien Brody
Pressekritiken
4,4
User-Wertung
3,9
Filmstarts
4,0

„King Kong“ ist eine außergewöhnliche Symbiose aus Tradition und Revolution und erschafft, ähnlich wie „Titanic“, eine faszinierende, historisch angehauchte, überhöhte Welt, in der sich aufwendige Sets und Kulissen sowie revolutionäre CGIs ideal Weise ergänzen. Ob nun das romantisierte New York der 30er-Jahre oder die exotische Heimat Kongs, ob nun das Schiff, auf dem sich Filmemacher Carl Denham mit seiner Crew in ein unheilvolles Abenteuer stürzt oder der titelgebende Affe, dessen Animation auch fast 20 Jahre später noch in Staunen versetzt: „King Kong“ ist ein visueller Hochgenuss mit klassischem Abenteuer-Flair – wie es Hollywood heute kaum mehr hinbekommt.

Klar, WETA-Mitgründer Peter Jackson muss ohnehin längst keinem mehr beweisen, dass er mit digitalen Effekten umzugehen weiß. Und dass er praktische Spezialeffekte wie kaum ein anderer beherrscht, wissen Horror-Fans sogar schon seit seinen Frühwerken. Doch in „King Kong“ finden die Stärken des frühen sowie des späteren Peter Jackson besser denn je zusammen.

Obwohl in erster Linie ein klassisches, groß bebildertes Fantasy-Abenteuer, haben auch Jacksons Ursprünge als Filmemacher großen Einfluss auf seine Kong-Verfilmung, die in zahlreichen vereinzelten Einstellungen sowie ganzen Szenen waschechten Horror zutage fördert. Und dass es zwischen all der Monster-Action auch noch um eine ganz besondere, unmögliche und deswegen eben auch so tragische Liebe geht, die einem immer wieder aufs Neue das Herz bricht, setzt dem Film letztlich noch die Krone auf. „King Kong“ hat einfach alles – und auch noch richtig viel davon.

Neben King Kong zählt auch Godzilla zu den ikonischsten Kreaturen der Kinogeschichte. Inwiefern jetzt sogar „Avatar“-Mastermind James Cameron bei einem neuen Abenteuer der Riesenechse die Finger im Spiel haben könnte, erfahrt ihr hier:

Arbeitet James Cameron nach "Avatar 3" etwa an einem Godzilla-Film? Das steckt hinter der Geschichte!

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Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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