"Das beste Remake, das ich je gesehen habe": Pedro Pascal zählt diesen brillanten 90er-Jahre-Thriller zu seinen absoluten Lieblingsfilmen
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Vor 35 Jahren hat niemand Geringeres als Martin Scorsese einen 60er-Jahre-Thriller-Klassiker neu verfilmt – mit seinem Lieblingsschauspieler Robert De Niro in der Hauptrolle. Pedro Pascal liebt den Film aber vor allem wegen einer anderen Performance.

Pedro Pascal ist zweifellos einer der zurzeit allergrößten Hollywood-Stars. Nicht nur wurde im vergangenen Jahr ein Artikel nach dem anderen geschrieben, in dem es darum ging, wie der 50-Jährige ein neues Bild von Männlichkeit etabliere – auch war er ein Dauergast sowohl auf der Leinwand als auch auf dem Fernsehbildschirm. Schließlich ging nicht nur die zweite Staffel seiner postapokalyptischen Serie „The Last Of Us“ an den Start, im Kino war er zudem mit gleich vier (!) Filmen präsent: „Freaky Tales“, „Eddington“, „Was ist Liebe wert – Materialists“ und „The Fantastic Four: First Steps“.

Vor diesem Hintergrund ist es für Fans natürlich interessant zu erfahren, welche Filme dem „Game Of Thrones“-Darsteller besonders am Herzen liegen. Tatsächlich hat Pascal schon mehrmals Einblick in seinen Kinogeschmack gegeben und über ganz verschiedene Werke geschwärmt – darunter etwa ein fünfstündiges (!) Epos, das auch Jenna Ortega liebt.

Aber auch ein Psychothriller von Martin Scorsese steht hoch in seiner Gunst: „Kap der Angst“ (1991). In einem Interview gab Pascal zu Protokoll (via Far Out Magazine): „Ich erinnere mich, wie ich den Film als Kind im Kino gesehen habe, wie ich Juliette Lewis sah und einfach das fühlte, was manche Leute vielleicht empfunden haben, als sie Marlon Brando in ‚Endstation Sehnsucht‘ gesehen haben. Diese Fremdartigkeit in ihrer Darstellung – ich weiß noch, wie sie mich regelrecht umgehauen hat.“ Der Film sei „das beste Remake, das ich je gesehen habe.“

Das ist "Kap der Angst"

Mit „Kap der Angst“ hat Scorsese den 60er-Jahre-Klassiker „Ein Köder für die Bestie“ mit Gregory Peck und Robert Mitchum neu verfilmt. Im Mittelpunkt steht der Anwalt Sam Bowden (Nick Nolte), der von seinem ehemaligen Mandanten Max Cady (Robert De Niro) aufgespürt wird – einem verurteilten Gewalttäter, der ihm vorwirft, damals entlastende Beweise zurückgehalten zu haben. Cady sucht dabei nicht die direkte Konfrontation mit Bowden, sondern drängt sich in das Leben seiner Ehefrau Leigh (Jessica Lange) und seiner pubertierenden Tochter Danielle (Juliette Lewis) – Letztere fühlt sich von der unheimlichen Aufmerksamkeit des Fremden zugleich abgestoßen wie angezogen...

Nur ein Jahr nach Scorseses Gangster-Epos „GoodFellas“ entstanden, geht „Kap der Angst“ in seiner Filmografie als Remake und vergleichweise geradliniger Thriller oft ein wenig unter – zu Unrecht! Das liegt nicht nur, aber vor allem auch an der intensiven Darstellung von Robert De Niro.

Wie der Film aber wohl geworden wäre, wenn statt der „Taxi Driver“-Ikone der legendäre Komiker Bill Murray (!) in die Rolle des Bösewichts geschlüpft wäre – und nicht Scorsese, sondern Steven Spielberg auf dem Regiestuhl Platz genommen hätte? Fast wäre es tatsächlich dazu gekommen! Im nachfolgenden Artikel erfahrt ihr alle Hintergründe:

Steven Spielberg wollte ihn unbedingt: Einer der übelsten Bösewichte der 90er-Jahre wäre beinahe von Bill Murray gespielt worden

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