Selbst die größten Hollywoodstars verzichten auf ihre Gage, um in seinen Filmen mitspielen zu dürfen: Ab heute gibt es den neuesten Streich des Meisterregisseurs erstmals im Streaming-Abo!
Christoph Petersen
Christoph Petersen
-Chefredakteur
Schaut 800+ Filme im Jahr – immer auf der Suche nach diesen wahrhaftigen Momenten, in denen man dem Rätsel des Menschseins ein Stück näherkommt.

Wo gibt es die größten Superstar-Ansammlungen des Planeten? Bei den Golden Globes, bei der Oscar-Verleihung – und in den Filmen von Wes Anderson! Sein neuestes Werk gibt es in Deutschland jetzt erstmals im Abo eines Streaming-Anbieters:

Als der Cast für „Avengers 5: Doomsday“ enthüllt wurde, gab es einen stundenlangen Livestream, bei dem ein Regiestuhl nach dem anderen in einer Lagerhalle nebeneinandergestellt wurde. Auf jedem davon der Name eines Stars, der in dem Superhelden-Megaprojekt mit dabei sein wird. Aber was selbst für Marvel etwas Besonderes ist, scheint für „Moonrise Kingdom“-Regisseur Wes Anderson längst Alltag zu sein. Und das Beste daran (zumindest für ihn): Während Robert Downey Jr. für „Doomsday“ wahrscheinlich mehr als 100 Millionen Dollar einstreichen wird, arbeiten selbst die größten Hollywoodstars bei Wes Anderson für den Mindestlohn – und obwohl es keine nennenswerten Gagen gibt, stehen sie trotzdem Schlange.

Nach „Grand Budapest Hotel“ und „The French Dispatch“ ist das nun auch bei „Der Phönizische Meisterstreich“ nicht anders, denn diesmal sind unter anderem Benicio Del Toro, Benedict Cumberbatch, Scarlett Johansson, Tom Hanks, Bryan Cranston, Willem Dafoe, Michael Cera, Rupert Friend, Riz Ahmed, Bill Murray, Charlotte Gainsbourg und Kate Winslets Tochter Mia Threapleton mit von der Partie.

Ab heute gibt es die schwarzhumorige Historien-Komödie mit dem unverkennbaren Wes-Anderson-Look erstmals als Teil eines Streaming-Abos – und zwar im Angebot des Sky-Ablegers WOW:

Darum geht’s in "Der Phönizische Meisterstreich"

Der halbseidene Geschäftsmann Zsa-Zsa Korda (Benicio Del Toro) ist der reichste Mann Europas. Da er bei seinen Geschäften keine Rücksicht nimmt, trachtet ihm die halbe Welt – inklusive seines Halbbruders Nubar (Benedict Cumberbatch) – nach dem Leben. Nach einem Bombenattentat auf seinen Privatflieger beschließt Korda, etwas zu ändern: Er holt seine Tochter Liesl (Mia Threapleton) aus dem Kloster, um sie als Alleinerbin und Nachfolgerin einzusetzen.

Er präsentiert ihr den „Phönizischen Meisterstreich“, ein gewaltiges Infrastrukturprojekt für den Staat Phönizien. Doch mehrere Nationen schließen sich unter Führung des Bürokraten Exkalibur (Rupert Friend) zusammen, um die Börsenkurse zu seinem Nachteil zu manipulieren. Um sein Projekt zu retten, muss Zsa-Zsa gemeinsam mit Liesl und dem Tutor Bjorn (Michael Cera) quer durch Phönizien reisen, um die Verträge mit seinen Partner*innen neu zu verhandeln …

Lohnt sich "Der Phönizische Meisterstreich"?

Die Filme von Wes Anderson erkennt man auf den ersten Blick. Er hat in seiner Karriere einen absolut einzigartigen Stil entwickelt – der sich inzwischen aber so langsam auch ein wenig zu wiederholen droht. Ich habe den Film tatsächlich bereits bei der Weltpremiere beim Filmfestival in Cannes gesehen – und musste im Fazit der offiziellen FILMSTARTS-Kritik trotzdem etwas enttäuscht feststellen:

Zumindest eine Steigerung gegenüber dem wüstentrockenen ‚Asteroid City‘, schon einfach deshalb, weil Heist-Plots besonders gut zum Stil und Humor des Regisseurs passen. Trotzdem nutzen sich viele der untrennbar mit Wes Anderson verbundenen Stilmittel langsam ab.“

Auch Tom Hanks ist in „Der Phönizische Meisterstreich“ dabei. Aber wusstet ihr, dass sein Kriegsfilm-Kinohit „Der Soldat James Ryan“ 16 Jahre später von einem echten Regie-Großmeister vom Thron gestoßen wurde?

Der Kino-Hit, der nach 16 Jahren "Der Soldat James Ryan" entthronte: Es ist ein knallharter Kriegsfilm von einer echten Regie-Legende

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