Für Michael B. Jordon läuft es gerade verdammt gut: Mit seiner Doppelrolle in „Blood & Sinners“ von seinem „Black Panther“-Regisseur Ryan Coogler ist er maßgeblich am herausragenden Box-Office-Erfolgs eines der finanziell einträglichsten Horrorfilme aller Zeiten beteiligt. Zudem wird der Film schon jetzt heiß für allerlei Oscars gehandelt – und das, obwohl (Vampir-)Horrorfilme bei der Verleihung historisch eigentlich kaum eine Chance haben. Kein Wunder, dass gerade erst Meldungen über die Fortsetzung „Blood & Sinners 2“ die Runde machten.
Auch Denzel Washington kann sich nicht beschweren: Aktuell ist er gemeinsam mit Jake Gyllenhaal in einer „Hamlet“-Inszenierung am Broadway zu sehen, die dort gerade allerlei Theater-Box-Office-Rekorde bricht. Zudem feierte erst vor zwei Wochen sein Akira-Kurosawa-Remake „Highest 2 Lowest“ von Spike Lee beim Cannes Filmfestival seine Weltpremiere – und das macht nicht nur richtig Laune (» zur ausführlichen FILMSTARTS-Kritik), Washington selbst werden auch durchaus Chancen für eine Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller eingeräumt.
Aber vor vier Jahren haben die beiden mit „A Journal For Jordan“ gemeinsam einen handfesten Flop produziert, der bei der Kritik und sogar noch viel schlimmer an den Kinokassen durchgefallen ist (in Deutschland ist er dann nicht mal mehr offiziell gestartet). Ab heute gibt es das Romantik-Drama im Netflix-Abo – oder alternativ auf DVD und Blu-ray bei Amazon:
In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik vergibt unser Autor Oliver Kube nur miserable 1,5 Sterne – und das, obwohl Denzel Washington zuvor auch schon bei so herausragenden Filmen wie „Fences“ Regie geführt hat: „Seine Leistung in Bezug auf die visuellen und technischen Aspekte geht auch wieder voll in Ordnung. Bei der sprunghaft erzählten, übermäßig melodramatischen und durch schwache Dialoge zusätzlich heruntergezogenen Story offenbaren sich allerdings massive Probleme. […] Fazit: Irgendwie ist es auch beruhigend, dass selbst ein Genie wie Denzel Washington mal so richtig danebengreifen kann.“
Der Plot von "A Journal For Jordon"
Die romantische Pechsträhne der Journalistin Dana (Chanté Adams) endet, als sie den Armee-Sergeant Charles (Michael B. Jordan) kennenlernt. Trotz ihrer unterschiedlichen Karrieren verlieben sie sich – doch die Zeit miteinander ist knapp. Nach den Anschlägen vom 11. September wird Charles in den Irak versetzt.
Kurz vor seinem Abflug macht er Dana einen Heiratsantrag und sie beschließen, ein Kind zu bekommen. Zur Geburt seines Sohnes ist Charles bereits im Einsatz. Immer wieder in Kämpfe verwickelt, beginnt er, ein Tagebuch für seinen Sohn zu schreiben – voller Gedanken, Ratschläge und Werte, für den Fall, dass er den Krieg nicht überleben sollte…
Apropos Michael B. Jordan und sein „Blood & Sinners“-Regisseur Ryan Coogler: Nach den Dreharbeiten für „Black Panther“ musste der Schauspielstar erst mal in Therapie – und das ist der Grund:
"Ich hatte keinen Fluchtplan": Michael B. Jordan musste nach "Black Panther" in Therapie*Bei diesem Link handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.