"F1" schreibt Geschichte – und lässt an den Kinokassen für Brad Pitt & Apple Rekorde purzeln
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.

Gelingt Joseph Kosinski mit „F1“ tatsächlich der veritable Nachfolger seines Über-Hits „Top Gun: Maverick“? Während sich Fans und Fachpresse begeistert zeigen, drückt der Rennfilm mit Brad Pitt jedenfalls auch am Box Office das Gaspedal voll durch.

Joseph Kosinski bescherte uns mit „Top Gun: Maverick“ (2022) eines der beeindruckendsten Kinoerlebnisse der jüngeren Vergangenheit. Ob ihm das nun drei Jahre später auch mit dem Auto-Pendant zu seinem Flieger-Feuerwerk gelingt? Ein erster Schritt dahingehend ist jedenfalls getan.

F1 - Der Film“ kommt bei der Kritik gut weg – von FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen gab es in der Kritik gute 4 von 5 möglichen Sternen – und auch das zahlende Publikum zeigt sich begeistert, natürlich vor allem von den so noch nie dagewesenen Actionsequenzen im Film. Das zeigt ein Blick auf die durchschnittlichen Userwertungen im Netz, etwa auf FILMSTARTS sowie auch bei IMDb, Rotten Tomatoes und letterboxd. Für die Macher um Kosinski, Hauptdarsteller und Produzent Brad Pitt sowie Produktionsstudio Apple und Verleiher Warner Bros. geht es darüber hinaus aber natürlich auch um richtig viel Geld.

Konkret bedeutet das: Die Produktion von „F1“ kostete 300 Millionen Dollar – und nicht nur die sollten unbedingt in die Kinokassen gespült werden. Um profitabel zu sein und auch die Marketingkosten wieder reinzukriegen und nach den Abgaben an die Kinobetreiber auch noch schwarze Zahlen zu schreiben, sollte noch viel mehr rumkommen...

"F1" startet mit Rekord für Brad Pitt und Apple

Bis zum Kinohit ist es zwar noch ein langer Weg, ein Grundstein dafür ist nun aber schon einmal getan. „F1“ konnte an seinem Startwochenende weltweit 144 Millionen Dollar einspielen und ist damit ganz klar die Nummer 1 in den internationalen Filmtheatern. In Nordamerika kamen 55,6 Millionen Dollar zusammen, im Rest der Welt konnten rund 88,4 Millionen Dollar generiert werden.

Das ist Bestwert sowohl für Brad Pitt als auch für Apple. Der bisher beste Start des „Fight Club“- und „Once Upon A Time In Hollywood“-Stars ging auf das Konto von „World War Z“, der 2013 mit 112 Millionen Dollar durchstartete. Apple indes scheiterte bis dato daran, mit seinen Großproduktionen wie Martin Scorseses „Killers Of The Flower Moon“ oder „Napoleon“ von Ridley Scott Kassenschlager einzufahren – und steht mit „F1“ nun davor, den ersten großen Wurf dahingehend zu landen.

Abzuwarten bleibt, ob der immersive Hochgeschwindigkeitsrausch am Ende auch einen langen Atem beweist – und so in den kommenden Tagen und Wochen weitere Rekorde brechen wird. Wir erinnern uns: Die „Top Gun“-Fortsetzung avancierte letztlich sogar zum Milliarden-Hit sowie zum erfolgreichsten Film in der Karriere von Tom Cruise!

Auch in Deutschland: "F1" verdrängt "Drachenzähmen leicht gemacht"

Nicht nur weltweit sowie in Nordamerika ist der neue Kosinski-Kracher die klare Nummer 1, auch in Deutschland schiebt sich der Streifen auf der Überholspur an die Spitze. Hierzulande wurden am vergangenen Wochenende 235.000 Tickets für „F1“ gelöst. Das bedeutet Platz 1 der Kinocharts vor „Drachenzähmen leicht gemacht“. Das Live-Action-Remake des gleichnamigen Animationsfilm-Hits konnte 120.000 Menschen in die hiesigen Lichtspielhäuser locken und hält damit bereits bei insgesamt über 700.000 Besucher*innen.

Auf dem dritten Platz liegt mit „Lilo & Stitch“ (75.000 verkaufte Tickets) eine weitere Neuverfilmung – die weltweit bereits knapp 950 Millionen Dollar einspielen konnte. Rang 4 geht an die mit Spannung erwartete und durchaus stark performende Horror-Fortsetzung „28 Years Later“ (70.000), die Top 5 vollendet Disney mit dem nicht so richtig in die Gänge kommenden „Elio“ (45.000).

Auf „F1“ könnte übrigens schon bald ein Crossover mit einem Tom-Cruise-Kulthit folgen. Was Regisseur Kosinski vorschwebt, erfahrt ihr hier:

Nach "F1"? Regisseur macht Hoffnung auf Crossover mit legendären Tom-Cruise-Klassiker!

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