Pflichtprogramm für "Fluch der Karibik"-Fans: Dieser spektakuläre Abenteuer-Blockbuster bekommt endlich ein Heimkino-Upgrade auf 4K!
Sidney Schering
Sidney Schering
-Freier Autor und Kritiker
Hisst die Flaggen und trinkt aus Piraten, Yo-Ho: Sidney liebt das „Pirates Of The Caribbean“-Franchise! Dabei wird er nicht müde, Leute daran zu erinnern, dass die Welt von „Fluch der Karibik“ mehr zu bieten hat als ihren kultig-torkelnden Publikumsliebling.

Mit „Die Maske des Zorro“ lieferte „GoldenEye“-Regisseur Martin Campbell den womöglich feurigsten Abenteuer-Blockbuster der 1990er-Jahre ab. Nun erscheint der Swashbuckler mit Antonio Banderas und Catherine Zeta-Jones endlich als 4K-Edition!

Flotte Degenduelle, rasante Verfolgungen inklusive energischer Stunts sowie ein feurig-prickelndes Zusammenspiel zwischen Antonio Banderas und Catherine Zeta-Jones: Das Abenteuer-Spektakel „Die Maske des Zorro“ ist nicht nur fesselndes, visuell eindrucksvolles Actionkino, sondern auch absolutes Pflichtprogramm für Fans sogleich zweier Hit-Franchises. Denn nicht nur, dass Banderas' Interpretation der Titelrolle zur Vorlage des Gestiefelten Katers in der „Shrek“-Reihe wurde:

Der 1990er-Jahre-Blockbuster versprüht intensive „Fluch der Karibik“-Stimmung! Kein Wunder, schließlich wirkten Ted Elliott & Terry Rossio am Drehbuch mit, das federführende Autoren-Duo hinter den ersten vier „Pirates Of The Caribbean“-Teilen. Bald gibt es den Swashbuckler in neuer Bild- und Tonqualität: Am 10. Juli 2025 erscheint „Die Maske des Zorro“ erstmals auf 4K-Blu-ray im Heimkino – und zwar als Limited Edition Steelbook!

Die Edition enthält „Die Maske des Zorro“ zudem auf Blu-ray, darüber hinaus gibt es diverses Bonusmaterial – darunter ein Making Of, einen Audiokommentar sowie mehrere Deleted Scenes.

Darum geht es in "Die Maske des Zorro"

Jahrelang zeigte sich Don Diego De La Vega (Anthony Hopkins) unter dem Decknamen Zorro als eifriger Kämpfer für die Bedürfnisse des einfachen Volks. Eines Tages gerät er jedoch in eine heimtückische Falle und wird in Haft genommen – und der korrupte, machtgierige Gouverneur Don Rafael Montero (Stuart Wilson) reißt zudem Don Diegos neugeborene Tochter Elena an sich und zieht sie als sein eigenes Kind auf.

Erst 20 Jahre später kann Don Diego fliehen. Er gabelt den Vagabunden Alejandro Murrieta (Antonio Banderas) auf und beschließt, ihn zu seinem Nachfolger aufzubauen. Das heldenhafte Duo will nicht nur Montero und seine Schergen in ihre Schranken verweisen, sondern obendrein die erwachsene Elena (Catherine Zeta-Jones) über ihre Herkunft aufklären...

Action, bei der es richtig knistert

Die Planungen hinter „Die Maske des Zorro“ nahmen im Herbst 1992 ihren Anfang: Kurzzeitig spielte Steven Spielberg mit dem Gedanken, die Regie bei diesem Abenteuerfilm zu übernehmen, doch alsbald beschloss er, sich lediglich als ausführender Produzent zu beteiligen. Für den Regieposten waren daraufhin unter anderem „Hard Rain“-Macher Mikael Salomon und „Desperado“-Regisseur Robert Rodriguez im Gespräch, bevor letztlich die Wahl auf Martin Campbell fiel – Bond-Fans kennen ihn als den Kopf hinter zwei der beliebtesten 007-Missionen: „GoldenEye“ und „Casino Royale“.

Den rasantesten Erzählfluss in Campbells Karriere hat „Die Maske des Zorro“ zwar nicht gerade – doch das actionreiche Abenteuer gehört zweifelsfrei zu den bildgewaltigsten Arbeiten des Neuseeländers: Er setzt das kalifornisch-mexikanischen Grenzgebiet mit Flair in Szene und lässt in den Actionszenen inszenatorisch genügend Raum, damit nicht nur die Scharmützel Eindruck schinden, sondern zusätzlich dadurch Charakter gewinnen, wie die Figuren mit ihrer Umgebung interagieren.

Und sobald der detailreich, stimmungsvoll ausgestattete Swashbuckler erzählerisch Fahrt aufnimmt, sprühen nicht nur in Sachen Abenteuer-Eskapismus die Funken, sondern auch hinsichtlich der Abenteuer-Romantik: Banderas und Zeta-Jones entwickeln eine bestechende, feurige Dynamik miteinander, bei der es ordentlich knistert. Das ist sowohl dem respektvoll-neckischen, lüsternen Dialogbuch zu verdanken als auch den sehnsuchtsvollen, frivolen Blicken, die sie sich zuwerfen – sowie der charaktervollen, im Falle dieser Figuren geradewegs prickelnden Actionchoreografie. Schwer vorstellbar, dass dies unter Spielbergs Regie gleichermaßen gelungen wäre!

Als Schwerttrainer nahm niemand Geringeres als Bob Anderson den Cast unter seine Fittiche – einer der Stuntexperten hinter mehreren Abenteuerklassikern mit Genreikone Errol Flynn, der „Herr der Ringe“-Trilogie und dem ersten „Fluch der Karibik“-Teil! Noch mehr piratigen Abenteuerspaß bietet euch übrigens auch unser folgender Heimkino-Tipp:

Neu im Heimkino: Mit diesem unbekannten Abenteuerfilm verkürzt ihr euch das Warten auf den nächsten "Fluch der Karibik"

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren