Wer in den 1980er- und 1990er-Jahren aufgewachsen ist, kam an John Candy nicht vorbei: Als Nebendarsteller sorgte er etwa bei „ Spaceballs“, „Splash – Eine Jungfrau am Haken“ und „Kevin – Allein zu Haus“ für komödiantisch-herzlichen Feinschliff. Hauptrollen in Familienkomödien wie „Allein mit Onkel Buck“, „Ein Ticket für zwei“ und „Cool Runnings“ beförderten Candy in die Herzen eines jungen Publikums.
Doch 1994 verstarb John Candy unerwartet an einem Herzinfarkt und hinterließ diverse trauernde Weggefährten, die ihn nicht nur wegen seines komödiantischen Talents, sondern auch seiner Herzensgüte schätzten. Viele von ihnen kommen in der Doku „John Candy: Ich Mag Mich“ zu Wort, bei der Colin Hanks Regie führte – ihr könnt sie ab sofort im Abo von Amazon Prime Video streamen:
Freund, Vater, Comedy-Talent
„John Candy: Ich Mag Mich“ porträtiert den Comedy-Star mittels Archivfotos, Heimvideos, Film-Ausschnitten, Outtakes und Gesprächen mit seiner hinterbliebenen Witwe, seinen Kindern und Freunden. Letztere sind bis heute bekannte Schauspieler, die John Candy über die Arbeit an Komödien und Comedy-Formaten kennengelernt haben.
So hat Bill Murray Anfang der 1980er die Klamotte „Ich glaub’ mich knutscht ein Elch!“ mit Candy gedreht und Dan Aykroyd kannte ihn noch aus „Blues Brothers“-Tagen. Steve Martin bildete mit Candy das ungleiche Leinwand-Duo in der Komödie „Ein Ticket für zwei“, die den titelgebenden Monolog-Satz „Ich mag mich“ enthält. Auch Colin Hanks Vater Tom Hanks darf nicht fehlen, schließlich hat Candy in „Splash“ einst seinen Bruder gemimt. Ebenso sind Macaulay Culkin und Catherine O’Hara aus dem unsterblichen Weihnachts-Hit „Kevin – Allein zu Haus“ dabei.
Universal Pictures
Humor und Melancholie
Wie der Trailer schon vermittelt, soll es in „John Candy: Ich Mag Mich“ aber nicht nur um Erinnerungen an Candys Glanzzeiten aus seiner bis zum Schluss aufstrebenden Karriere gehen, sondern auch um die Schattenseiten seines Ruhms, der unendlichen Druck und ein schwieriges Verhältnis zu Alkohol, Zigaretten und Essen beförderte.
Nach der Premiere von „John Candy: Ich Mag Mich“ auf dem Toronto International Film Festival (TIFF) im September 2025 beschrieben viele Kritiker Hanks' Doku weniger als tiefschürfendes Charakter-Porträt, sondern vielmehr als liebevolle Huldigung. Kritikerin Beandrea July vom Magazin IndieWire bringt es folgendermaßen auf den Punkt: „Letztendlich liefert Hanks ein gutes, aber nicht großartiges Porträt eines liebenswerten Mannes, dessen Schwächen ihn zu Fall gebracht haben – ein gewöhnlicher Mann mit außergewöhnlichem Talent, der bis heute einer der besten komödiantischen Schauspieler des 20. Jahrhunderts bleibt.“
Wer also John Candy und sein Werk wertschätzt, schaut am Besten mal in „John Candy: Ich Mag Mich“ hinein. Was euch sonst noch im Oktober 2025 bei Amazon Prime Video erwartet, erfahrt ihr hier:
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