Nach "Predator: Badlands" direkt das nächste Sci-Fi-Highlight im Kino: Die ersten Kritiken zu "The Running Man" versprechen einen "absoluten Knaller"
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.

Am heutigen 6. November startet mit „Predator: Badlands“ das neueste, absolut sehenswerte Kapitel einer legendären Sci-Fi-Saga – bevor sich Fans des Genres nächste Woche auch schon auf die Neuverfilmung eines anderen Arnie-Klassikers freuen dürfen.

Fans von bildgewaltigem Sci-Fi-Bombast haben gegen Jahresende noch einmal richtig Grund zur Freude – sowie gleich mehrere Gründe, mal wieder ins Kino zu gehen. Den Anfang macht der am heutigen 6. November startende „Predator: Badlands, der sich dorthin wagt, wo noch kein „Predator“-Film vor ihm war – und damit eine Punktlandung hinlegt. Das Survival-Abenteuer mit Buddy-Dynamik macht richtig Laune und hebt sich nicht zuletzt mit einem Predator-Protagonisten von den bisherigen Einträgen in der Science-Fiction-Saga ab. In der FILMSTARTS-Kritik gab es so am Ende verdiente 3,5 von 5 möglichen Sternen.

Bevor es am 17. Dezember dann mit „Avatar 3: Fire And Ash“ endlich wieder zurück nach Pandora geht, sollten sich Genre-Fans unbedingt auch schon den 13. November vormerken. Denn dann feiert mit „The Running Man“ bereits das nächste Science-Fiction-Highlight Premiere. Und ja, ein Highlight versprechen jetzt zumindest die ersten Reaktionen im Netz. Diese sind in der Regel zwar mit Vorsicht zu genießen und fallen meist etwas überschwänglicher als die finalen Kritiken aus, versprechen letztlich aber auch nicht mehr als das, was sich Fans von Regisseur Edgar Wright vom neuen Werk des „Shaun Of The Dead“- und „Baby Driver“-Machers erwarten dürften.

Kurz zur Erinnerung: Bei „The Running Man“ handelt es sich um eine Neuverfilmung des gleichnamigen, hierzulande auch unter dem Titel „Menschenjagd“* erschienen Romans von Stephen King, der 1987 auch schon mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle adaptiert wurde. Im Zentrum des dystopischen Szenarios steht der aus der Arbeiterklasse stammende, dieses Mal von Glen Powell gespielte Ben Richard, der an einer Fernsehsendung teilnimmt, in der Profikiller Jagd auf ihn machen. Mit dem großzügigen Preisgeld will er das Leben seiner kranken Tochter retten.

Eine Woche vor Kinostart gingen nun die ersten Presse-Screenings über die Bühne. Das Kritiken-Embargo ist zwar noch nicht gefallen, doch in den Sozialen Medien dürfen bereits kurze Statements zum Film abgegeben werden – die schon einmal große Hoffnungen wecken…

"Was für ein Jahr für Stephen-King-Verfilmungen!"

Perri Nemiroff vom Collider spricht von einem „fantastischen Film“ und zieht auch im Hinblick auf „The Life Of Chuck“, „The Long Walk - Todesmarsch“ und „ES: Welcome To Derry“ ein mehr als zufriedenes 2025-Fazit: „Was für ein Jahr für Stephen-King-Verfilmungen!“

Auch seitens JoBlo.com zeigt man sich äußerst angetan, einerseits von „Twisters“- und „Top Gun: Maverick“-Darsteller Glen Powell, der einmal mehr zeige, wozu er fähig sei. Andererseits punkte „The Running Man“ aber auch als Actionfilm, der „ganz anders“ als der Arnie-Klassiker ist. Der Film sei am Ende zwar ein bisschen zu lang, aber dennoch ein absoluter Crowd-Pleaser.

„‚The Running Man‘ war alles, was ich wollte und noch so viel mehr“: Die ebenfalls für den Collider schreibende Rachel Leishman stimmt ebenfalls zur Lobeshymne an und schreibt sogar von einem „instant Klassiker“.

Bei FilmLand Empire ist von einem „brillanten Old-School-Blockbuster“ die Rede, der von seiner Action und seinem Tempo ebenso wie von seinen Figuren lebe – sowie von einer „chaotischen Energie, die an ‚Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt‘ [von Edgar Wright] erinnert“. Powell sei männlich, witzig und habe das Charisma eines waschechten Filmstars.

Interessantes für all jene, die die Vorlage kennen (und lieben), hat Andrew Korpan von Clutch Points zu sagen. Ihm zufolge habe Wright die Schwachstellen des Buches nämlich entweder getrimmt oder sogar verbessert, zudem bringe Powell mehr Menschlichkeit in die Rolle (als etwa Arnold Schwarzenegger). „Ein absoluter Knaller“, fasst der Kritiker schließlich zusammen.

Wer sich mit der Verfilmung von 1987 auf die Neuauflage einstimmen will, kann das seit einigen Wochen übrigens auf Netflix tun. Warum sich das Reinschauen durchaus lohnt, verrät euch FILMSTARTS-Redakteur Pascal Reis:

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