Sein Megahit „Good Bye, Lenin!“ hat in Deutschland mehr als 6,5 Millionen Menschen in die Kinos gelockt. Vor seinem Tod im Dezember 2024 hat Wolfgang Becker mit einem finalen Kraftakt noch einen letzten Film abgedreht – und auch in dem geht es wieder um eine augenzwinkernde Räuberpistole rund um das Ende der DDR: „Der Held vom Bahnhof Friedrichsstraße“ (Trailer siehe oben) erzählt die Geschichte von Micha Hartung (Charly Hübner), der als Videothekenbetreiber in Berlin im Jahr 2019 kurz vor der Pleite steht.
Aber dann kramt die Presse zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls einen Fakt aus seiner Stasi-Akte heraus: Offenbar war es Hartung, der im Jahr 1984 jene Weiche stellte, die eine Ost-Berliner S-Bahn „fälschlicherweise“ in den Westen fahren ließ – mit 127 Fahrgästen darin. Es war die größte Landflucht der gesamten DDR-Geschichte – und Micha Hartung wird nun zum titelgebenden Helden vom Bahnhof Friedrichstraße hochstilisiert. Aber ist er wirklich ein geniales Mastermind? Oder läuft hier gerade etwas ganz gewaltig aus dem Ruder?
Zum Start von „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ (» zur FILMSTARTS-Kritik) hat uns Achim von Borries im FILMSTARTS-Podcast Leinwandliebe besucht. Der „Babylon Berlin“-Showrunner war es nämlich, der den Film nach dem Tod von Wolfgang Becker für seinen verstorbenen Freund und Mentor fertiggestellt hat:
Nur für Erwachsene
Auf „Der Held vom Bahnhof Friedrichsstraße“ könnte sich vermutlich die ganze Familie einigen – Großeltern inklusive. Der Santa-Slasher „Silent Night, Deadly Night“ ist von der FSK hingegen aus gutem Grund erst ab 18 Jahren freigegeben – und selbst Erwachsene sollten zudem noch einen einigermaßen starken Magen mitbringen, immerhin stammt der Festtags-Horror vom Studio hinter den Gore-Granaten „Terrifier 2“ und „Terrifier 3“.
Als kreatives Remake des Kult-Klassikers „Stille Nacht - Horror Nacht“ handelt „Silent Night, Deadly Night“ (» zur FILMSTARTS-Kritik) von Billy (Rohan Campbell), der jedes Jahr zur Adventszeit von seiner Santa-Stimme in seinem Kopf dazu gebracht wird, jeden Tag (mindestens) einen Mord zu gehen – und zwar an Leuten, die seiner Ansicht nach auf die „Unartig“-Liste des Weihnachtsmanns gehören. Zum Kinostart haben wir ein ausführliches Interview mit Regisseur Mike P. Nelson geführt:
"Ich durfte früher keine Horrorfilme schauen": Das große FILMSTARTS-Interview mit "Silent Night, Deadly Night"-Regisseur Mike P. NelsonFür die kleinen Kinofans
Nachdem wir in den vergangenen 20 Jahren nur die Spin-off-Variante für den schon etwas älteren Kinonachwuchs bekommen haben, geht es nach vier „Bibi & Tina“-Filmen wieder zurück auf Anfang: Mit „Bibi Blocksberg - Das große Hexentreffen“ (» zur FILMSTARTS-Kritik) bekommt die Neustädter Junghexe endlich ihr drittes Solo-Leinwandabenteuer – und das macht, auch dank vieler handgemachter Effekte, mächtig viel Spaß.
Bibi Blocksberg (Nala) stiftet im Chemieunterricht Chaos und steht kurz davor, das alle 13 1/3 Jahre stattfindende Große Hexentreffen zu verpassen. Obwohl ihre Mutter Barbara (Rosalie Thomass) sie als Helferin einschleust, schickt die strenge Internatsleiterin Servera (Heike Makatsch) Bibi zum Suppenkochen in die Küche. Doch Bibi hext sich frei – mit der Folge, dass das Hexenschloss im Spülmaschinen-Schaum versinkt. Dies spielt Servera in die Hände, die eine Internatspflicht samt Besenverbot für alle Junghexen einführen will. Bibi und ihre Freund*innen müssen das unbedingt verhindern!