Streaming-Tipp für "Herr der Ringe"- und "Die Ringe der Macht"-Fans: Diesen Tolkien-Film kennt ihr bestimmt noch nicht
Annemarie Havran
Annemarie Havran
-Mitglied der Chefredaktion
Nicht erst seit dem Besuch der Mitternachtspremiere von „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ liebt Annemarie epische Fantasy-Geschichten.

Bei Amazon Prime Video warten wir aktuell auf Staffel 3 der Serie „Die Ringe der Macht“, die vor den berühmten „Der Herr der Ringe“-Filmen spielt. Auf Disney+ gibt es aber noch einen sehenswerten Tolkien-Film, den bestimmt nicht jeder kennt…

Fantasy-Fans kennen die „Der Herr der Ringe“-Filme von Peter Jackson wahrscheinlich in- und auswendig, haben bestimmt auch die „Der Hobbit“-Trilogie gesehen und natürlich auch die Amazon-Serie „Die Ringe der Macht“. Und wer gerne liest, kommt als Fantasy-Begeisterter natürlich auch nicht an den entsprechenden literarischen Vorlagen von John Ronald Reuel Tolkien, besser bekannt als J. R. R. Tolkien, vorbei. Selbst wer weder die Bücher noch die Filme und die Serie verschlungen hat, hat zumindest von ihnen gehört. Doch wer war eigentlich dieser Tolkien, der uns die größte und bekannteste Fantasy-Saga unserer Zeit beschert hat?

Mehr über die Person Tolkien könnt ihr beim Streamingdienst Disney+ erfahren, denn der hat den 2019er Kinofilm „Tolkien“ im Abo – ein Biopic über den legendären Schriftsteller mit „X-Men“-Star Nicholas Hoult in der Hauptrolle.

Die große Frage ist natürlich: Lohnt sich „Tolkien“? In unserer FILMSTARTS-Kritik hat das Drama 2,5 von 5 möglichen Sternen bekommen – eine solide Wertung, aber eben auch keine glasklare Empfehlung für alle. Dennoch können wir „Tolkien“ vor allem „Der Herr der Ringe“-Fans als Tipp ans Herz legen, denn schließlich wird hier der Mensch in den Mittelpunkt gestellt, dem wir diese epochale Geschichte zu verdanken haben.

Dabei wird Tolkiens Leben in seinen jungen Jahren im Film als das eines ganz normalen Mannes zu Beginn des 20. Jahrhundert gezeigt: Er lernt am College, er verliebt sich (in seine spätere Ehefrau Edith, gespielt von „Emily in Paris“-Star Lily Collins) und er muss natürlich auch in den Krieg – wo er grausige Erfahrungen macht, die Regisseur Dome Karukoski in seinem Film als Tolkiens Inspiration für Mordor verbildlicht (siehe auch unser Newsbild zu diesem Text, das aus „Tolkien“) stammt.

Die Liebesgeschichte von J.R.R. Tolkien

Ansonsten steht Mittelerde aber im Hintergrund in diesem „Tolkien“-Biopic – vielmehr konzentriert sich Karukoski auf die Romanze zwischen Tolkien und Edith und legt einen weiteren Fokus auf Tolkiens Schüchternheit und Begeisterungsfähigkeit für Sprache. Wer sich also auch für den Mann hinter dem Mythos „Der Herr der Ringe“ interessiert und außerdem historische Biopics mag, wird mit „Tolkien“ gut bedient, auch wenn hier die ganz großen Bezüge zu seinem Mega-Fantasy-Epos fehlen.

Warum wir uns übrigens ziemlich sicher sind, dass ihr den Film noch nicht gesehen habt: Als „Tolkien“ am 9. Juni 2019 in den Kinos startete, lockte er in Deutschland nur knapp 35.000 Zuschauer*innen vor die Leinwand.

Deutlich mehr Menschen haben aber die neueste Tolkien-Produktion gesehen. Die „Der Herr der Ringe“-Serie, die 2022 auf Amazon Prime Video gestartet ist, wurde zum Erfolg für den Streamingdienst. Eine dritte Staffel von „Die Ringe der Macht“ ist auch schon in Arbeit – wie es darin weitergehen soll, erfahrt ihr in diesem Artikel:

"Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht" Staffel 3: So geht es mit Sauron, Galadriel, Gandalf und Co. weiter

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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