Mit „Avatar 3: Fire And Ash“ ist am heutigen 17. Dezember 2025 einer der größten und wahrscheinlich bald auch meistgeschauten Filme des Jahres angelaufen. Doch womöglich wird Teil 3 nicht ganz so ein Mega-Hit wie die ersten beiden „Avatar“-Filme, die immerhin auf Platz 1 und 3 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten stehen. Denn die Kritiken zu „Avatar 3“ sind zwar nicht dramatisch, aber doch deutlich schwächer als bei „Avatar“ und „Avatar 2: The Way Of Water“. Das könnte am Ende durchaus einen Unterschied machen – zumal die Kritiken zu „Fire And Ash“ durch die Bank dieselben Stärken und Schwächen hervorheben.
In der FILMSTARTS-Kritik gab es von unserem Chefredakteur Christoph Petersen gute 3,5 von 5 Sternen. Damit liegen wir ziemlich genau im Schnitt, denn aktuell sind bei Rotten Tomatoes 70 Prozent der Kritiken positiv und bei Metascore steht ein solider Wert von 61 von 100 Punkten zu Buche. Zum Vergleich: „Avatar“ hatte noch 81 Prozent positive Kritiken bei Rotten Tomatoes und einen Metascore von 83 und „Avatar 2“ 76 Prozent und einen Metascore von 67.
Bei FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph klingen zudem die Punkte an, die auch in den allermeisten anderen Kritiken widerhallen: „Avatar: Fire And Ash“ ist ein bildgewaltiger Blockbuster mit einigen tollen Szenen, der visuell sogar den zweiten Teil noch einmal übertrifft. Inhaltlich und erzählerisch tritt die „Avatar“-Reihe mit Teil 3 jedoch auf der Stelle, weil man viele Elemente so oder so ähnlich schon in den vorherigen beiden Filmen gesehen hat und sich die Figuren kaum entwickeln.“
Zu demselben Fazit kommt auch Sebastian Gerdshikow vom FILMSTARTS-YouTube-Kanal in seiner Videokritik zum Film:
Und ganz ähnlich lautet auch der sogenannte Critics Consensus auf Rotten Tomatoes, quasi das Destillat aus allen 149 bisher gezählten Reviews auf der Kritiken-Sammelplattform. Dort heißt es: „‚Fire And Ash‘ wiederholt die Erzählmuster seiner Vorgänger in frustrierender Weise, bleibt aber bei den Computereffekten an vorderster Front und das großartige Spektakel sorgt weiterhin für einzigartigen Nervenkitzel.“
Am besten bringt den Eindruck, den beim Großteil des Publikums hinterlässt, jedoch wohl David Ehrlich vom US-Filmmagazin IndieWire auf den Punkt, der in der Überschrift seiner Kritik schreibt: „Zum ersten Mal in seiner spektakulären Karriere liefert James Cameron einen Film ab, der sich so anfühlt wie etwas, das man vorher schon mal gesehen hat.“
Denn tatsächlich hat Cameron in seinen Filmen (zumindest in denen seit „Terminator“) stets das Blockbuster-Kino vorangetrieben und auf unnachahmliche Weise geprägt – und zwar sowohl in technischer Hinsicht als auch in erzählerischer Hinsicht. Wie in zahlreichen Kritiken zu „Avatar 3“ anklingt, halten sich zumindest die erzählerischen und inhaltlichen Innovationen dieses Mal aber in sehr engen Grenzen.
Damit „Avatar: Fire And Ash“ optisch und akustisch so richtig knallt, hat James Cameron übrigens sehr konkrete Wünsche an die Kinobetreiber:
"Nicht leiser einstellen!" James Cameron gibt Kinos sehr klare Anweisungen, wie "Avatar 3" richtig gezeigt werden soll