„Avatar - Aufbruch nach Pandora“ und „Avatar 2: The Way Of Water“ stehen auf Platz 1 und 3 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, und wenn es nicht mit dem Teufel zugeht, dürfte auch „Avatar 3: Fire And Ash“ wieder ein gewaltiger Hit werden (wenn auch womöglich kein ganz so überragender Erfolg). Nach gängiger Hollywood-Logik müssten die schon lange angekündigten „Avatar 4“ (geplanter Kinostart: 19. Dezember 2029) und „Avatar 5“ (17. Dezember 2031) also quasi schon in Stein gemeißelt sein. Doch zuletzt säte ausgerechnet „Avatar“-Mastermind James Cameron höchstpersönlich Zweifel daran.
Ob das nun nur daran liegt, dass bei Cameron selbst langsam die Lust auf Pandora nachlässt („Avatar 3“ ist zumindest inhaltlich und erzählerisch wenig innovativ, was aber auch daran liegt, dass Teil 2 und Teil 3 ursprünglich ein Film waren), oder daran, dass der mittlerweile auch schon 71 Jahre alte Filmemacher sich auch noch anderen Projekten widmen will: Dass „Avatar 4“ wirklich noch kommt, ist alles andere als sicher.
Tatsächlich gibt es aber nicht nur Starttermine für zwei weitere Filme, sondern auch schon sehr konkrete Pläne. Und nicht nur das: Es wurde sogar schon ein Teil von „Avatar 4“ gedreht! Wir sind uns daher ziemlich sicher, dass zumindest der vierte Film noch kommen wird.
"Avatar 4": Mit Zeitsprung – und neuen Hauptfiguren?
Der Grund dafür, dass bereits ein Teil von „Avatar 4“ gedreht wurde, ist simpel: Die jungen Darsteller*innen wären in der Zwischenzeit sonst zu stark gealtert, um die kindlichen und jugendlichen Figuren noch glaubhaft darstellen zu können. Das betrifft wohl vor allem Spider-Darsteller Jack Champion, der als einziger einen Menschen spielt und keinen Na'vi.
Der Rest des Films soll dann aber erst nach „Fire And Ash“ gedreht werden. „Avatar 4“ wird also erst einmal direkt an „Avatar 3“ anschließen, bevor es dann wie James Cameron und der zwischenzeitlich verstorbene Produzent Jon Landau bereits verrieten, noch im ersten Drittel des Films einen Zeitsprung geben wird – und zwar sechs Jahre in die Zukunft.
Den Zeitsprung bestätigten uns Hauptdarsteller Sam Worthington und Quaritch-Darsteller Stephen Lang auch nochmal in einem Interview, das wir anlässlich von „Fire And Ash“ in Paris geführt haben. Worthington erklärte außerdem, dass er nicht Teil dieser ersten Dreharbeiten zu „Avatar 4“ gewesen sei, aber dabei zugeschaut habe. Lang hingegen stand sehr wohl schon für Teil 4 vor der Kamera. Vielleicht hat er eine weitere Szene mit dem jungen Spider gedreht?
So oder so: Die jugendlichen Figuren Kiri (Sigourney Weaver), Lo'ak (Britain Dalton) und Spider wären nach dem Zeitsprung dann allesamt junge Erwachsene und selbst die junge Tuk (Trinity Jo-Li Bliss) eine Teenagerin. Das deutet für uns darauf hin, dass die jungen Figuren in „Avatar 4“ und „Avatar 5“ mehr noch als in den vorherigen beiden Filmen in den Mittelpunkt der Handlung rücken sollen, während Jake Sully (Sam Worthington) und Neytiri (Zoe Saldaña) in die zweite Reihe treten könnten.
"Avatar 5": Es geht auf die Erde!
Das bedeutet aber nicht, dass wir uns komplett von Jake und Neytiri verabschieden müssen, denn zumindest für Neytiri gibt es in „Avatar 5“ noch eine entscheidende Entwicklung: Schon länger ist bekannt, dass der fünfte Film zumindest teilweise auf der Erde spielen wird – und bereits vor Kinostart von „Avatar 2“ deutete Jon Landau an, dass offenbar auch Neytiri auf die Erde reisen wird!
„Im fünften Film gibt es einen Teil der Story, in dem wir auf die Erde gehen. Und wir gehen dorthin, um den Leuten, um Neytiri zu zeigen, was auf der Erde existiert“, so Landau gegenüber io9. „Die Erde besteht nicht nur aus der RDA [der bösen paramilitärischen Organisation in den Filmen]. […] Nicht alle Menschen sind schlecht. Nicht alle Na'vi sind gut. Und so ist es auch auf der Erde. Und dem wollen wir Neytiri aussetzen.“
Bereits seit längerem wird in Fankreisen spekuliert, dass der Zeitsprung in „Avatar 4“ damit zusammenhängt. Denn auch die Reise von der Erde nach Pandora dauert sechs Jahre. Machen sich Jake und Neytiri vielleicht während des Zeitsprungs auf den Weg zur Erde, so dass wir dann in „Avatar 4“ hauptsächlich die Abenteuer ihrer (dann erwachsenen) Kinder sehen und in „Avatar 5“ die Ankunft der beiden auf der Erde erleben?
Bisher war die Erde in den drei Filmen übrigens nicht zu sehen, zumindest nicht in der Kinofassung. In der Extended Edition des ersten „Avatar“ gibt es jedoch schon einige Eindrücke von der Erde, die aufgrund von Überbevölkerung und Umweltverschmutzung kaum noch bewohnbar ist.
Noch ist in Sachen „Avatar 4“ und „Avatar 5“ aber wie gesagt nichts in Stein gemeißelt. Erst einmal muss „Avatar 3: Fire And Ash“ ein Erfolg werden. Bei der Frage, ob die so kommen wird, dürften auch die Kritiken zum Film eine Rolle spielen. Diese sind dieses Mal deutlich schwächer ausgefallen:
Das gab es bei James Cameron noch nie: Die Kritiken zu "Avatar 3: Fire And Ash" sprechen eine deutliche Sprache