Fast drei Jahrzehnte nach „Tron“ setzte „Top Gun: Maverick“-Macher Joseph Kosinski den Science-Fiction-Klassiker mit „Tron: Legacy“ im Jahr 2010 auf visuell spektakuläre Art und Weise fort. Viele Fans forderten schnell einen dritten Film, an dem tatsächlich schon bald gearbeitet werden sollte – doch bis etwas Handfestes dabei rumkam, mussten wir uns ziemlich in Geduld üben. 15 Jahre später war es dieses Jahr dann aber tatsächlich so weit: Nachdem viele wohl gar nicht mehr damit gerechnet haben dürften, dass aus dem Vorhaben eines weiteren Kapitels tatsächlich noch was wird, kam „Tron: Ares“ am 9. Oktober 2025 endlich in die Kinos – und sorgte dort allerdings eher für Enttäuschung.
Bei Produktionskosten jenseits der 180 Millionen Dollar brachte der nur durchschnittlich besprochenen Film am Ende nicht mehr als 142 Millionen Dollar rein. Ob ihr im Kino aber vielleicht doch ein Must-See verpasst habt, das euch persönlich gefällt? Das könnt ihr bald bei Disney+ herausfinden.
„Tron: Ares“ kommt am 7. Januar 2026 zu Disney+ – und ist damit gerade mal drei Monate nach Kinostart auch im Streaming-Abo verfügbar.
"Tron: Ares": Visuelles Upgrade ohne inhaltlichen Fortschritt
Je nachdem, was ihr von dem futuristischen Style-over-Substance Kracher erwartet, können wir eine Empfehlung oder eben eine Warnung aussprechen. Wer sich einfach nur von der Bildgewalt beeindrucken lassen will, findet hier jedenfalls reichlich Gelegenheit vor, sich umhauen zu lassen. Wenn ihr allerdings ein wenig mehr Tiefgang erwartet, seid ihr beim neuen Film von „Pirates Of The Caribbean 5“-Macher Joachim Rønning nicht an der richtigen Adresse. Oder wie es unser Autor Markus Trutt in der FILMSTARTS-Kritik (2,5 von 5 Sternen) auf den Punkt bringt:
„‚Tron: Ares‘ ist erneut ein absoluter Augen- und Ohrenschmaus. Doch selbst der stylische Look und der krachende Nine-Inch-Nails-Soundtrack können nicht verhindern, dass der dünne Storyfaden und die blassen Figuren die Fortsetzung letztlich zu einer drögen und allzu unterkühlten Erfahrung machen. Ein visuelles Upgrade ohne inhaltlichen Fortschritt.“
Und darum geht's in „Tron: Ares“: Nachdem in den ersten beiden Filmen bereits Menschen in eine virtuelle Welt verfrachtet wurden, strebt der junge Konzernchef Julian Dillinger (Evan Peters) nun danach, den umgekehrten Weg einzuschlagen – und intelligente Computerprogramme in die echte Welt katapultieren. Sein Vorzeigemodell Ares (Jared Leto) zerfällt allerdings immer wieder nach nur 29 Minuten. Wie es scheint benötigt er für einen permanenten Transfer die einst von Kevin Flynn (Jeff Bridges) entwickelte Technologie, die nun in den Händen von dessen Nachfolgerin Eve Kim (Greta Lee) liegt…
Welcher Science-Fiction-Film der beste ist, den ihr aktuell auf Netflix streamen könnt, erfahrt ihr hier:
Die 10 besten Science-Fiction-Filme auf NetflixDies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.
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