Ab heute im Kino: Ein bildgewaltiges Weltuntergangs-Spektakel und die Fortsetzung des besten Films 2023 – laut dem deutschen Publikum
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.

Raus aus der Kälte, rein in den Kinosaal: Wer sich mit warmherziger Unterhaltung vom Winterwetter ablenken will, wird ab sofort gleich mehrfach im Kino bedient. Doch auch ein Katastrophenfilm und die Fortsetzung eines deutschen Hits erwarten euch.

Es ist Donnerstag – und das bedeutet wie jede Woche, dass sich im Programm der heimischen Kinos jede Menge brandneue Filme tummeln! Wobei, wenn wir ganz genau sind, machte gestern bereits „The Bad Boy And Me 2“ den Start. Nachdem der Vorgänger im Streaming zum Hit avancierte, kam Teil 2 der Wattpad-Adaption nun sogar schon mittwochs auf die große Leinwand.

Und am heutigen 8. Januar 2026 geht es gleich mit zwei weiteren, mit Spannung erwarteten Fortsetzungen weiter – und das ist noch längst nicht alles…

"Greenland 2": Mit Gerard Butler in der (Post-)Apokalypse

Mit „Greenland“ bescherte uns Ric Roman Waugh 2020 einen Katastrophenfilm, in dem das Spektakel ausnahmsweise mal die zweite Geige spielt – und das Familiendrama um John Garrity (Gerard Butler) und seine Frau Allison (Morena Baccarin) im Mittelpunkt steht. Das war nicht nur eine angenehme Abwechslung, sondern ebenso intensiv wie mitreißend. Fünf Jahre später leben die beiden gemeinsam mit ihrem Sohn Nathan (Roman Griffin Davis) immer noch unter der Erde – bis sie schließlich gezwungen sind, ihren sicheren Unterschlupf zu verlassen.

Greenland 2
Greenland 2
Von Ric Roman Waugh
Mit Gerard Butler, Morena Baccarin, Roman Griffin Davis
Starttermin 8. Januar 2026
User-Wertung
3,3
Filmstarts
3,0
Vorführungen (2)

Mit einer knackigen Laufzeit von unter 100 Minuten lässt „Greenland 2“ zwar keinen Platz für Längen, zugleich wirkt das postapokalyptische Roadmovie dadurch aber auch ein wenig gehetzt. Das stolze Budget von 90 Millionen Dollar wurde jedoch bestens investiert – und zwar nicht etwa in CGI-Krawall, sondern in die Dreharbeiten an atemberaubenden Schauplätzen. In der FILMSTARTS-Kritik gab's dafür am Ende 3 von 5 Sternen.

"Checker Tobi 3 - Die heimliche Herrscherin der Erde": Gewohnt gut!

Standen in den beiden Vorgängern die Elemente Luft und Wasser im Mittelpunkt des Geschehens, ist in „Checker Tobi 3 - Die heimliche Herrscherin der Erde“ das dritte Element an der Reihe – der jetzt schon Lust auf „Checker Tobi 4“ macht, in dem schließlich Feuer eine zentrale Rolle spielen wird.

Teil 2 kam beim deutschen Kinopublikum 2023 besser an als jeder andere Film seines Jahrgangs. Ob der neue Film da mithalten kann? Wir finden jedenfalls: Auch das jüngste Abenteuer von Checker Tobi ist charmant, lehrreich und einen Kinobesuch wert! (3,5 Sterne)

"Song Sung Blue": Wohlfühlen und Mitheulen

Im gerade erst veröffentlichten Trailer zu „The Death Of Robin Hood“ sehen wir Marvel-Star Hugh Jackman als wenig heldenhafte Interpretation des titelgebenden Gesetzlosen, der mit dem „Helden in Strumpfhosen“, wie wir ihn kennen, nicht mehr viel gemeinsam hat. Der parallel dazu in den Kinos startende „Song Sung Blue“ unterstreicht aber einmal mehr, wie vielseitig der gebürtige Australier ist.

In der auf einer wahren Geschichte basierenden Tragikomödie um einen Neil-Diamond-Imitator erobert er gemeinsam mit Co-Star Kate Hudson sein Publikum im Sturm. Ein warmherziger Wohlfühlfilm, bei dem ihr womöglich auch die eine oder andere Träne verdrücken werdet – und der in unserer Kritik mit starken 4 Sternen bedacht wurde.

"Rental Family": Brendan Fraser spielt einmal mehr groß auf!

Brendan Fraser feierte mit seiner Darbietung in „The Whale“ ein Hollywood-Comeback für die Geschichtsbücher. Bevor er demnächst dann sogar noch einmal in einem vierten „Die Mumie“-Film zurückkehrt, brilliert er nun auch in „Rental Family“ – als Amerikaner, der sich in Tokio als Leihfamilienmitglied verdingt und in die Rollen von Cousins, Brüdern, Vätern und sogar Ehemännern schlüpft. So richtig glücklich ist der zunehmend vereinsamte Einzelgänger damit allerdings nicht.

Sowohl inhaltlich als auch visuell bedient Regisseur Mitsuyo Miyazaki allerhand Klischees, sodass die Darstellung der Einsamkeit in der Großstadt immer wieder austauschbar wirkt. Dass der Film dabei seine Wirkung dennoch nicht verfehlt und zwischen amüsanten Momenten auch reichlich Herzschmerz bietet, ist nicht zuletzt einem famosen Brendan Fraser zu verdanken, der in diesem anrührenden Charakterporträt über allem steht. (3 Sterne)

Fans von Quentin Tarantino haben übrigens ebenfalls Grund zur Freude. Denn sein über vierstündiges (!) Epos kommt demnächst erstmals auch in die deutschen Kinos:

Quentin Tarantinos ultimatives Mammutwerk kommt nach Deutschland: Kinostart steht endlich fest!

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