Die 3 besten Filme, die ihr diese Woche bei Amazon Prime Video schauen müsst – 26. Januar bis 1. Februar 2026
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Der Streamingkatalog überfordert euch? Kein Problem! Wir von FILMSTARTS stellen euch drei sehenswerte Titel auf Amazon Prime Video vor, die ihr euch dieses Wochenende anschauen solltet.

Es ist nun mal so: Angesichts der schier unüberschaubaren Auswahl an Streamingdiensten kann einem die Lust auf den gemütlichen Filmabend schnell vergehen. Das Angebot scheint endlos – und wächst mit jedem Tag weiter. Die Suche nach dem passenden Film wird da schnell zur Geduldsprobe.

Damit ihr trotzdem entspannt auf der Couch landen könnt, ohne frustriert aufzugeben, stehen wir euch bei FILMSTARTS zur Seite: Jede Woche empfehlen wir euch drei Filme, die im Abo von Amazon Prime Video verfügbar sind – und die ihr auf keinen Fall verpassen solltet. Viel Spaß beim Entdecken und Anschauen!

"The King Of Comedy" (1982)

Rupert Pupkin (Robert De Niro) träumt von einer Karriere als Stand-up-Comedian in New York City. Doch während der erhoffte Durchbruch auf sich warten lässt, hält sich Rupert selbst für ein verkanntes Genie. Allen anderen fühlt er sich überlegen – mit Ausnahme seines großen Idols Jerry Langford (Jerry Lewis). Besessen davon, dessen Aufmerksamkeit zu erlangen, schreckt Rupert vor nichts zurück und ist bald bereit, drastische Maßnahmen zu ergreifen.

Fast 40 Jahre vor Todd Phillips’ Milliardenhit „Joker“ kam mit „The King Of Comedy“ dessen spiritueller Vorläufer in die Kinos. Zwar floppte der Film damals an den Kinokassen, gilt heute jedoch als eines der großen Werke von Regielegende Martin Scorsese („The Wolf Of Wall Street“). Nach „Taxi Driver“ beweist Scorsese erneut sein untrügliches Gespür für verstörend-tragische Charakterstudien – und lässt Robert De Niro und Jerry Lewis zu schauspielerischer Höchstform auflaufen.

"Immaculate" (2024)

Nach so viel cineastischer Klasse darf es gern etwas kompakter und direkter sein? Und Horror ist euch auch recht? Dann solltet ihr „Immaculate“ eine Chance geben. Regisseur Michael Mohan liefert mit seinem Kloster-Horror eine stimmungsvolle, keine 90 Minuten lange Hommage an das europäische Schreckenskino der 1970er-Jahre. Vor allem das extrem derb-kompromisslose Finale bleibt im Gedächtnis – ebenso wie die aufopferungsvolle Performance von Hauptdarstellerin Sydney Sweeney.

Cecilia (Sweeney) hat ihr Leben ganz dem Glauben verschrieben. Überzeugt davon, ihre Bestimmung gefunden zu haben, reist sie nach Italien, um in einem abgelegenen Kloster als Novizin einzutreten. Dort wird sie von den Ordensschwestern und dem freundlich wirkenden Priester Tedeschi (Álvaro Morte) herzlich aufgenommen. Doch schon bald mehren sich die Anzeichen, dass der Orden ein dunkles Geheimnis verbirgt…

"Beating Hearts" (2024)

Vielleicht darf es zum Abschluss noch etwas fürs Herz sein – und zwar ohne falsche Zurückhaltung? Dann ist „Beating Hearts“ genau die richtige Wahl. Das Liebesepos von Gilles Lellouche erzählt die Geschichte von Jackie und Clotaire, die sich als Jugendliche ineinander verlieben und sich Jahre später als Erwachsene wieder begegnen. Herausgekommen ist ein leidenschaftlicher Mix aus Drama, Romanze und Gangsterfilm, der in dieser stilistischen Wucht wohl nur aus Frankreich stammen kann. Ein echtes Highlight!

Nordfrankreich in den 1980er-Jahren: Die vorbildliche Schülerin Jackie (Mallory Wanecque) verliebt sich in den Rüpel Clotaire (Malik Frikah) – eine Liebe, die kaum jemand versteht oder akzeptiert. Als Clotaire in die Kriminalität abrutscht, kommt es trotz intensiver Gefühle zur Trennung. Jahre später wird die erwachsene Jackie (Adèle Exarchopoulos) den Erwartungen ihres Vaters (Alain Chabat) nicht gerecht. Als Clotaire (François Civil) aus dem Gefängnis entlassen wird, flammt ihre alte Liebe erneut auf – doch er steht vor der Entscheidung zwischen einem Neuanfang mit Jackie und dem Drang nach Rache.

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